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Der IPS-Bildschirm dieses OnePlus-Tablets kann mit vielen OLEDs mithalten – und verliert schließlich doch

Das OnePlus Pad 4 bietet einen hellen IPS-Screen mit guter Auflösung. Aber so ganz kann es mit OLED-Panels doch nicht mithalten.
Das OnePlus Pad 4 bietet einen hellen IPS-Screen mit guter Auflösung. Aber so ganz kann es mit OLED-Panels doch nicht mithalten.
Eine hohe Helligkeit kann der Bildschirm des OnePlus Pad 4 im Alltag bieten, zudem ist er für empfindliche Personen gut geeignet, da er weniger flackert. Aber es gibt Momente, da hat es ein IPS-Bildschirm immer noch schwer gegenüber den OLED-Panels von Samsung und Co.

Ein IPS-Screen hat durchaus seine Vorteile, vor allem für empfindliche Personen, da OLED-Screens oft PWM für die Reduktion der Helligkeit verwenden. 

Beim OnePlus Pad 4 (circa 700 Euro bei amazon.de) kommt ein ebensolcher IPS-Bildschirm mit 13,2 Zoll zum Einsatz. Welche Vor- und Nachteile hat er nun?

Messungen aus unserem Test

Gemessen wurden 924 cd/m² im APL18-Test und 906 cd/m² im HDR-Betrieb – Werte, die für Innenräume völlig ausreichen. Das HDR-Maximum des Honor MagicPad 4 liegt jedoch bei 3.084 cd/m², also mehr als dem Dreifachen. 

Die Reaktionszeiten des IPS-Panels bewegen sich mit 37,3 ms Grey-to-Grey und 32,6 ms Black-to-White im unteren Segment. Das ist vor allem für professionelle Anwender relevant.

Helligkeit reicht für Büro und Wohnzimmer

Im Büroalltag oder bei Zimmerbeleuchtung bereitet die Leuchtkraft keine Probleme. Dokumente lassen sich sauber ablesen, Videos zeigen ausreichenden Kontrast. 

Erst bei direktem Sonnenlicht im Freibad oder am Fensterplatz zeigt sich die Grenze des IPS-Panels: Inhalte werden blass, Spiegelungen überdecken Details. Hier hätten OLED-Panels mit höherer Spitzenhelligkeit einen klaren Vorteil.

Reaktionszeiten machen bei schnellen Spielen Probleme

Die 37,3 ms Grey-to-Grey sind eindeutig zu lang für kompetitives Gaming. Schnelle Actionspiele leiden unter sichtbarem Ghosting und Nachleuchten. Das Panel des Honor MagicPad 4 erreicht hier 0,91 ms Black-to-White – es reagiert also fast 35-mal schneller.

Gelegenheitsspieler oder Nutzer, die hauptsächlich Medien konsumieren oder mit Dokumenten arbeiten, werden die langsamen Reaktionszeiten jedoch so gut wie nicht wahrnehmen.

Kein PWM – Ein Vorteil für empfindliche Augen

Positiv: Das Panel verwendet keine Pulsweitenmodulation zur Helligkeitsregelung. Nutzer, die bei OLED-Displays unter Kopfschmerzen leiden, finden im OnePlus Pad 4 eine augenfreundliche Alternative. Bei stundenlangem Lesen oder Arbeiten macht sich dieser Unterschied deutlich bemerkbar.

Das Display des OnePlus Pad 4 ist ein vernünftiger Kompromiss: Hell genug für drinnen, ohne PWM schonend für die Augen, aber bei HDR und Gaming eher schwach. 

Wer auf OLED-Qualität setzen will und strahlende Farben sowie sehr kurze Reaktionszeiten möchte, der muss woanders suchen. 

Der ausführliche Test zum OnePlus Pad 4 enthält alle Messwerte.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Der IPS-Bildschirm dieses OnePlus-Tablets kann mit vielen OLEDs mithalten – und verliert schließlich doch
Autor: Florian Schmitt, 26.07.2026 (Update: 25.07.2026)