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Die Leica M11 startet mit 60 MP Sensor, elektronischem Verschluss und USB-C für 8.350 Euro

Die Leica M11 bietet ein überarbeitetes Design und einen brandneuen elektronischen Aufstecksucher. (Bild: Leica)
Die Leica M11 bietet ein überarbeitetes Design und einen brandneuen elektronischen Aufstecksucher. (Bild: Leica)
68 Jahre nach dem Launch der Leica M3 präsentiert der Kamera-Spezialist aus Deutschland die Leica M11, die einige massive Änderungen mitbringt. Mit einem brandneuen 60 MP Vollformat-Sensor, einem elektronischen Verschluss und einem deutlich schnelleren WLAN-Modul erhält die Kamera bedeutende Upgrades.

Die Leica M11 sieht der Leica M10 auf den ersten Blick fast zum Verwechseln ähnlich, es gibt am Gehäuse aber durchaus bedeutende Neuerungen. Allen voran entfällt die Bodenplatte, die seit der Leica M3 bei jedem Modell zum Einsatz kam. Stattdessen kann der Akku nun direkt herausgenommen werden, die Kapazität wächst auf 13,37 WH (1.800 mAh bei 7,4V).

Auf der Unterseite findet sich außerdem ein USB-C-Anschluss, über den Bilder direkt auf einen Computer oder ein Smartphone übertragen werden können. Leica liefert sogar ein USB-C auf Lightning Kabel mit, das es erlaubt, die Kamera direkt an ein iPhone anzuschließen. Das klappt auch drahtlos über Wi-Fi 5, wobei der schnellere 5 GHz WLAN-Kanal erst mit einem Firmware-Update in der zweiten Jahreshälfte freigeschaltet wird, genau wie das Bluetooth 4.2-Modul, das es erlaubt, eine Verbindung mit dem Smartphone aufrecht zu erhalten, um GPS-Koordinaten in den Metadaten von Fotos zu hinterlegen.

Auf der Rückseite findet sich ein 2,95 Zoll Touchscreen mit einer Auflösung von 2,3 Millionen Bildpunkten, der durch robustes Gorilla Glass 5 vor Kratzern geschützt wird. Die Buttons sind praktisch identisch mit jenen der Leica M10, das Menü wurde aber überarbeitet, um häufig benutzte Funktionen schneller zugänglich zu machen.

Neben dem Messsucher bietet Leica einen optionalen, elektronischen Sucher an, der auf den Blitzschuh gesteckt wird. Dieser Visoflex 2 bietet 3,7 Millionen Bildpunkte und ein Metallgehäuse. Eines der Highlights ist der brandneue Vollformat-CMOS-Sensor, der eine Auflösung von 60,3 Megapixel und eine Lichtempfindlichkeit von ISO 64 bis ISO 50.000 bietet.


Leica setzt weiterhin auf DNG-RAW-Dateien, die nun 70 bis 120 MB Speicher pro Foto benötigen. Wer die zusätzlichen Pixel nicht benötigt kann auch RAW-Dateien mit 36,5 MP oder mit 18,4 MP speichern. Die wohl größte Überraschung ist der elektronische Verschluss, der zusätzlich zum mechanischen Schlitzverschluss zur Verfügung steht. Dieser ermöglicht nicht nur kürzere Verschlusszeiten von bis zu 1/16.000s, sondern auch die geräuschlose Aufnahme von Fotos. 

Ebenfalls neu ist, dass die schwarze Kamera aus Aluminium statt aus Messing besteht, wodurch das Gewicht auf 530 Gramm inklusive Akku sinkt, das silberne Modell besteht weiterhin aus Messing und wiegt dementsprechend 640 Gramm.

Preise und Verfügbarkeit

Die Leica M11 ist in Deutschland ab sofort für eine unverbindliche Preisempfehlung von 8.350 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich.

Quelle(n)

Leica

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2022-01 > Die Leica M11 startet mit 60 MP Sensor, elektronischem Verschluss und USB-C für 8.350 Euro
Autor: Hannes Brecher, 13.01.2022 (Update: 13.01.2022)