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EU-Roaming: Das Aus für die Extra-Gebühren ab 15. Juni rückt näher

Jetzt muss nur noch das EU-Parlament zustimmen, dann sind Roaming-Gebühren ab 15. Juni 2017 Geschichte. (Bild: J. Patrick Fischer)
Jetzt muss nur noch das EU-Parlament zustimmen, dann sind Roaming-Gebühren ab 15. Juni 2017 Geschichte. (Bild: J. Patrick Fischer)
Der Vorschlag zur Deckelung der Kosten zwischen Providern wurde von den EU-Mitgliedsstaaten angenommen. Damit steht einem EU-weiten Aus der Roaming-Gebühren ab dem 15. Juni praktisch nichts mehr im Weg.

Schritt für Schritt wird der Weg für ein endgültiges Aus der Roaming-Gebühren ab 15. Juni 2017 frei gemacht. Die EU-Mitgliedsstaaten haben gestern dem Vorschlag zugestimmt, die Kosten pro GB zwischen den einzelnen Providern innerhalb der EU schrittweise zu reduzieren. Damit fehlt nur noch die Zustimmung des Europäischen Parlaments, dann sind Roaming-Gebühren innerhalb der EU ab Mitte Juni endgültig Geschichte.

Anfang Februar haben sich die Mobilfunkprovider der EU auf eine Deckelung der Kosten, die sie untereinander für ein Gigabyte an Daten verrechnen dürfen, geeinigt. Demnach kostet ein GB ab 15. Juni maximal 7,7 Euro, im Jänner 2018 sinkt der Betrag auf 6 Euro pro GB, ein Jahr später auf 4,5 Euro und danach weiter schrittweise auf 2,5 Euro im Jahr 2022. Auch bei Sprache und SMS haben sich die Provider auf Obergrenzen geeinigt.

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Autor: Alexander Fagot,  9.02.2017 (Update:  9.02.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.