Ford fordert BYD heraus: 30 % effizientere E-Plattform

Ford entwickelt eine neue Universal Electric Vehicle Plattform, um die Effizienz von Elektrofahrzeugen spürbar zu steigern. Das Unternehmen reagiert damit auf den anhaltenden Preisdruck im globalen Automobilmarkt.
Fakten im Überblick:
- Neuer elektrischer Antriebsstrang übertrifft BYD-Technologie um rund 30 Prozent bei der Effizienz
- Kleinere und leichtere Batterien bieten gleiche Reichweiten bei sinkenden Produktionskosten
- Europäische Produktion profitiert von einer neuen Partnerschaft mit Geely in Spanien
Neue Architektur für effiziente Antriebe
Im Zentrum der Entwicklung steht ein neu konzipierter Antriebsstrang, der Motoren, Inverter und Getriebe kompakter zusammenschaltet. Durch die optimierte Abstimmung minimiert Ford die thermischen Verluste im System. Laut CEO Jim Farley soll dieser technologische Vorsprung die Basis für wirtschaftlichere Elektrofahrzeuge bilden, ohne Kompromisse bei der Reichweite einzugehen.
Bisheriges Elektro-Portfolio in Europa
Bislang bedient der Hersteller den europäischen Markt vor allem mit rein elektrischen Crossovern und SUVs. Dazu zählen der sportliche Mustang Mach-E, das neu aufgelegte Crossover-Modell Capri sowie der kompakte Puma Gen-E. Die kommende UEV-Architektur soll diese bestehende Modellpalette langfristig ergänzen und die Margen im volumenstarken Segment verbessern.
Strategische Allianzen und Produktion
Die Effizienzsteigerung erlaubt den Einsatz kleinerer Akkupakete, was den Materialaufwand bei der Fahrzeugherstellung direkt reduziert. Ergänzend setzt der US-Hersteller in Europa auf Kooperationen: Ein Gemeinschaftsunternehmen mit Geely im Werk Valencia soll ab 2028 Synergien nutzen. Damit senkt der Konzern die Stückkosten spürbar im Wettbewerb mit asiatischen Anbietern.
Quelle(n)
Insideev, Ford, Fordfromtheroad Bildquelle: Ford





