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Gar nicht sicher: Iris-Scanner des Galaxy S8 lässt sich leicht austricksen

Gar nicht sicher: Iris-Scanner des Galaxy S8 lässt sich leicht austricksen
Gar nicht sicher: Iris-Scanner des Galaxy S8 lässt sich leicht austricksen
Entgegen herstellerseitigen Versprechungen ist der Iris-Scanner des Samsung Galaxy S8 alles andere als sicher und lässt sich leicht austricksen.
Silvio Werner,
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Wie der Chaos Computer Club darstellt, lässt sich die Iris-Erkennung von faktisch jedem überwinden - neben einem Drucker und einer hochauflösenden Gesichtsfotografie des Opfers steht dafür lediglich ein Gang in die nächste Drogerie an.

So soll es bereits mit einer handelsüblichen Spiegelreflexkamera nebst 200-mm-Objektiv möglich sein, aus fünf Meter geeignete Aufnahmen der Iris anzufertigen - nach Möglichkeit im Infrarot-Modus. Alternativ genügt ein ausreichend gutes Foto aus dem Internet. 

Da das Samsung Galaxy S8 die Wölbung der Augenlinse erkennt, ist es zudem nötig, eine nur wenige Euro teure Kontaktlinse auf das Foto zu legen - daraufhin sieht das Smartphone die Iris als ausreichend echt an und gibt den Zugriff auf das Gerät frei.

Das Angriffsszenario ist besonders aus einem Grund bedenklich: Im Gegensatz zum Fingerabdruck, welcher bei einem Diebstahl in den meisten Fällen erst vom Smartphone genommen und dann repliziert werden muss, kann das Foto bereits vor dem Diebstahl des Smartphones angefertigt werden und nach dem Entwenden direkt entsperrt werden. Dadurch sinkt die Zeit, die für eine Sperrung des Smartphones bleibt und zumindest den Datenzugriff verhindert, rapide. 

Quelle(n)

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 3634 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 23.05.2017 (Update: 15.05.2018)