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Gesetzesänderung: Steuer auf digitale Bücher soll sinken

Gesetzesänderung: Steuer auf digitale Bücher soll sinken
Gesetzesänderung: Steuer auf digitale Bücher soll sinken
Bislang sind die elektronischen Ausgaben von gedruckten Büchern und auch Magazinen zumindest in Österreich den Vorlagen steuerlich benachteiligt. Dies soll sich ab dem kommenden Jahr ändern, wobei bestimmte Produktgruppen nicht von der Änderung erfasst werden sollen.

Wie futurezone unter Berufung auf den Begutachtungsentwurf der Steuerreform berichtet, sollen ganz bestimmte, digitale Produkte ab 2020 lediglich mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 10 Prozent belegt werden. Dabei handelt es sich um digitale Zeitungen und Bücher, für welche noch weitere Auflagen gelten.

So gelte der ermäßigte Steuersatz dem Bericht zufolge lediglich für Produkte, die (theoretisch) ausgedruckt werden könnten und in ausgedruckter Form wiederrum dem ermäßigten Steuersatz unterliegen würden. Dementsprechend fallen beispielsweise als eBook verkaufte Romane unter die Regelung, Datenbanken hingegen nicht.

Völlig unerheblich für die Besteuerung soll auch die Art der Lieferung sein, also ob die Datei beispielweise auf CD oder als direkter Download zum Kunden gelangt. Weiterhin sollen die Änderungen auch für Hörbücher gelten.

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Autor: Silvio Werner,  9.05.2019 (Update:  9.05.2019)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.