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Google: Aus Versehen App für Videokonferenzen veröffentlicht

Google plant offenbar eine App für Videokonferenzen, die sich an Business-Kunden richtet. Diese Information wurde allerdings nur aus Versehen publik gemacht als die zugehörige App in Apples App-Store für kurze Zeit veröffentlicht wurde.
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Da das bisherige Google Hangouts nur bedingt für business-Videokonferenzen geeignet ist, schmiedet der amerikanische Konzern offenbar Pläne um sich auch auf diesem Gebiet stärker einzubringen. Dies wurde nun bekannt, als die dazugehörige App mit dem Namen "Meet by Google Hangouts" offenbar versehentlich im App-Store des iPhones veröffentlicht wurde. Das lässt sich daraus schließen, dass die App bereits nach wenigen Stunden nicht mehr im App-Store zu finden war und aktuell nur noch im Webbrowser verfügbar ist.

Der Fokus von Meet liegt offenbar ausschließlich bei Videokonferenzen. So kann man sich ganz klassisch über einen geteilten Konferenzcode einwählen, während man bei Hangouts die Teilnehmer per Link oder per direkter Einladung in eine Konferenz hinzufügen muss. Laut dem amerikanischen Blog Techcrunch ermöglicht Meet Konferenzen mit bis zu 30 Personen bei einer Auflösung der Videoübertragung von 720p.

Mit dieser neuen App greift Google einen bisher ganz von Skype dominierten Markt an, welches vom amerikanischen Konzern Microsoft entwickelt wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Marktanteile entwickeln werden.

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Autor: Cornelius Wolff,  3.03.2017 (Update:  3.03.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.