Das Google Pixel 10 Pro und das Pixel 10 Pro XL sehen ihren direkten Vorgängern auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich, abgesehen von den angepassten Farben. Google setzt wie gehabt auf ein nach IP68 zertifiziertes und somit wasserfestes Gehäuse aus Aluminium, die Vorder- und Rückseite bestehen aus robustem Gorilla Glass Victus 2.
In der Rückseite versteckt sich neuerdings aber ein Magnetring, der es ähnlich wie bei MagSafe oder Qi2 erlaubt, magnetisches Zubehör zu verwenden. Das Pixel 10 Pro kann auf einem Qi2-Ladegerät mit 15 Watt geladen werden, das Pixel 10 Pro XL sogar mit 25 Watt. Google verbaut etwas größere Akkus mit einer Kapazität von 4.870 mAh respektive 5.200 mAh. Die Pixel-Flaggschiffe besitzen wie schon ihre direkten Vorgänger LTPO-AMOLED-Panels mit einer Diagonale von 6,3 Zoll oder 6,8 Zoll und einer Bildfrequenz, die dynamisch von 1 Hz bis 120 Hz geregelt werden können, die HDR-Spitzenhelligkeit steigt um 10 Prozent auf 3.300 Nits.
Alte Kamera-Hardware erhält Content Credentials
Die Kamera-Hardware bleibt auf den ersten Blick unverändert, denn die beiden Flaggschiffe bieten eine 42 MP f/2.2 Selfie-Kamera, eine 50 MP f/1.7 Hauptkamera mit 1/1,3 Zoll Sensor, eine 48 MP f/1.7 Ultraweitwinkel-Kamera und eine 48 MP f/2.8 Periskop-Tele-Kamera mit fünffachem optischen Zoom, jeweils mit 1/2,55 Zoll Sensor. Allerdings verspricht Google durch ein verbessertes Objektiv eine bessere Bildqualität bei 100-fachem Hybrid-Zoom, während 4K- und 8K-Videos effektiver stabilisiert werden sollen.
Eine der wohl bedeutendsten Neuerungen ist aber, dass die Pixel 10-Serie erstmals Content Credentials unterstützt. Dieses Feature ermöglicht es, nachträglich zu beweisen, dass es sich bei einem Bild um ein Foto handelt, statt um ein AI-generiertes Bild, während der gesamte Bearbeitungs-Verlauf auf der Content Credentials Webseite eingesehen werden kann. Dieses "Anti-AI-Tool" soll Fotos in einer Welt mit immer mehr AI-Fälschungen wieder Glaubwürdigkeit verleihen.
Die Smartphones erhalten ein Upgrade auf den Google Tensor G5, der aber nur moderat schneller als der Tensor G4 sein soll. Dazu kommen stets 16 GB RAM. Die Smartphones werden mit Android 16 ausgeliefert, und sollen sieben Jahre lang mit Betriebssystem-Updates versorgt werden. Der Fingerabdrucksensor wird direkt ins Display integriert. Durch die Kombination aus Nano-SIM und eSIM unterstützen die Smartphones eine Dual-SIM. Neben Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und 5G beherrscht das Pixel 10 Pro auch Ultrabreitband (UWB), Thread und Satelliten-Notrufe.
Preise und Verfügbarkeit
Das Google Pixel 10 Pro und das Pixel 10 Pro XL können ab sofort im Google Store vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt am 28. August. Käufer erhalten das Google AI Pro Abonnement für ein Jahr kostenlos, bis zum 11. September können die Google Pixel Buds Pro 2 (ca. 185 Euro auf Amazon) für 174 Euro dazu bestellt werden. Google bietet die Flaggschiffe zu folgenden Preisen an:
- Google Pixel 10 Pro (128 GB): 1.099 Euro
- Google Pixel 10 Pro (256 GB): 1.199 Euro
- Google Pixel 10 Pro (512 GB): 1.329 Euro
- Google Pixel 10 Pro XL (256 GB): 1.299 Euro
- Google Pixel 10 Pro XL (512 GB): 1.429 Euro
- Google Pixel 10 Pro XL (1 TB): 1.689 Euro
Quelle(n)
Google (Pressemeldung | Google Store)























