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GrapheneOS bestätigt Start auf Motorola-Smartphones im Jahr 2027 – zunächst auf Flaggschiffen

Motorola und GrapheneOS arbeiten zusammen (Logos abgebildet).
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Motorola und GrapheneOS arbeiten zusammen (Logos abgebildet).
Zum Start soll GrapheneOS zunächst nur auf High-End-Geräten mit Snapdragon-Chips verfügbar sein. Günstigere Modelle sollen erst später unterstützt werden, sobald die Anforderungen an Sicherheit und Updates erfüllt sind.

Motorola und das GrapheneOS-Projekt hatten ihre Zusammenarbeit erstmals auf dem Mobile World Congress (MWC) 2026 angekündigt. Nun wurde der Zeitplan für den Marktstart konkretisiert. Das Team bestätigte vergangene Woche auf Mastodon, dass die ersten Motorola-Smartphones mit offizieller GrapheneOS-Unterstützung voraussichtlich 2027 verfügbar sein werden.

Laut GrapheneOS sollen zunächst ausschließlich Flaggschiff-Modelle unterstützt werden, da diese über leistungsfähigere Hardware, bessere Sicherheitsfunktionen und eine bessere Treiberunterstützung verfügen. Noch ist unklar, ob ausschließlich Modelle aus dem Jahr 2027 und Ende 2026 offizielle, von Motorola unterstützte GrapheneOS-Versionen erhalten werden. Eine endgültige Liste kompatibler Geräte gibt es bislang nicht. Möglich ist daher auch, dass ältere Flaggschiffe wie das Razr Ultra unterstützt werden. Ebenfalls noch nicht vollständig geklärt ist, ob und wie Nutzer zwischen dem ab Werk installierten Android und GrapheneOS wechseln können. Naheliegend wäre, dass kommende Motorola-Smartphones weiterhin standardmäßig mit weitgehend unverändertem Android ausgeliefert werden und GrapheneOS-ROMs optional zur einfachen Installation bereitstehen. Auch eine ab Werk eingerichtete Dual-Boot-Lösung wäre denkbar.

Günstigere Motorola-Geräte sollen zum Start noch nicht unterstützt werden. Bis entsprechende GrapheneOS-Versionen verfügbar sind, dürfte es länger dauern, da aktuelle Budget- und Mittelklasse-Chipsätze nicht dasselbe Niveau bei Hardware-Sicherheit und langfristiger Update-Unterstützung bieten. Dies soll unter anderem damit zusammenhängen, wie Qualcomm seine günstigeren Plattformen unterstützt. GrapheneOS zufolge müsste Motorola Qualcomm außerdem für eine längere Update-Unterstützung bei Geräten unterhalb der Flaggschiffklasse zusätzlich bezahlen.

Modelle mit SoCs anderer Hersteller – insbesondere MediaTek – dürften vermutlich nicht Teil der Vereinbarung sein.

Auf technischer Seite bereitet das GrapheneOS-Team seine Infrastruktur vor, indem sämtliche Git-Repositories des Android Open Source Project (AOSP) auf eigenen Servern gehostet werden. Dadurch können die Entwickler Builds bereits im Voraus vorbereiten und Code direkt in die eigenen Repositories übertragen. So soll eine möglichst nahtlose Unterstützung großer Android-Updates unmittelbar nach deren Veröffentlichung gewährleistet werden.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-08 > GrapheneOS bestätigt Start auf Motorola-Smartphones im Jahr 2027 – zunächst auf Flaggschiffen
Autor: Yuval Goel, 20.08.2026 (Update: 20.08.2026)