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HP: 14 % aller Arbeitsplätze fallen weg bis 2020

HP: 14 % aller Arbeitsplätze fallen weg bis 2020
HP: 14 % aller Arbeitsplätze fallen weg bis 2020
Nach der Aufspaltung ist vor dem Arbeitsplatz-Abbau: HP wird in den nächsten 3 Jahren wieder Tausende entlassen, insgesamt 14 % der gesamten Belegschaft muss gehen. Grund ist mutmaßlich die Profitabilität des Unternehmens.
Benjamin Herzig,
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Man könnte eigentlich meinen, dass es relativ gut läuft für HP Inc. Die PC- und Druckersparte von HP, die seit der Aufspaltung 2015 eigenständig agiert, unabhängig vom heutigen Server-, Software- und Service-Giganten Hewlett Packard Enterprise, hat seit Jahresbeginn 28 % auf dem Aktienmarkt zugelegt. Zudem hat man zuletzt wieder Boden auf den Marktführer Lenovo gut machen können, im letzten Quartal konnte man mehr PCs absetzen, obwohl der Markt schrumpft.

Diese "guten" Nachrichten für HP heißen aber nicht, dass es der Firma gut geht. Deshalb wird HP über die nächsten drei Jahre wieder tausende Mitarbeiter entlassen. In absoluten Zahlen werden bis 2019 3.000 bis 4.000 Mitarbeiter ihren Posten räumen müssen. Das entspricht bei einer Mitarbeiterzahl von 50.000 bei der Aufspaltung einem Abbau von 14 % aller Mitarbeiter, rechnet man die 3.000 Stellen dazu, die schon bis zum Ende des Geschäftsjahres 2016 gehen sollen.

HP erwartet, dass der Abbau 350 bis 500 Millionen US-Dollar kosten wird. Auf der anderen Seite soll der Arbeitsplatzabbau ab 2020 aber auch 200 bis 300 Millionen US-Dollar jährlich an Einsparungen einbringen.

HP hat gerade erst die Übernahme von Samsungs Druckersparte verkündet. Für das Jahr 2017 erwartet HP, dass die Lage auf dem PC Markt angespannt bleiben wird. 

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Autor: Benjamin Herzig, 14.10.2016 (Update: 14.10.2016)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.