Notebookcheck

Honor View 10 (V10): KI-18:9-Flaggschiff erscheint in Europa um 500€

Das Honor View 10 (V10) wird auch in Europa künftig um 500 Euro erhältlich sein.
Das Honor View 10 (V10) wird auch in Europa künftig um 500 Euro erhältlich sein.
Künstliche Intelligenz, 18:9-Randlos-Design und Dual-Cam auf der Rückseite sind die herausragenden Eigenschaften des Honor V10 wobei das V hier für "View" steht. Mit dem neuen 500 Euro-Flaggschiff will Honor bis 2022 unter die Top 3 der weltweiten Smartphone-Hersteller vordringen.

Eine Neuheit war das heute in London offiziell für Europa vorgestellte Honor V10 nicht mehr, immerhin wurde es vergangene Woche ja bereits in China erstmals gezeigt. Fix ist nun aber, dass Honor das V10 nicht etwa als Honor 9 Pro oder Honor 10 auf den Markt bringen wird sondern als Honor View 10, das Full-View-Display gibt hier den Ausschlag für die Umbenennung der Serie, die nun mit dem View 10 ein neues Flaggschiff erhält, das ab dem kommenden Jahr auch in Europa um 500 Euro zu haben sein wird.

Honor hat ambitionierte Pläne

Mit dem Neuzugang und dem ebenfalls heute für den europäischen Markt vorgestellten 18:9-Midranger Honor 7X will Honor ambitionierte Pläne umsetzen: Bereits 2020 will Honor in die Top 5 der Smartphone-Hersteller weltweit vordringen, bis 2022 soll sogar Platz 3 erreicht werden. Das Honor V10 ist nicht nur optisch das Pendant zum Mate 10 Pro der Mutterfirma Huawei, auch intern gleichen sich die Geräte stark, wenngleich es doch einige prägnante Unterschiede gibt, die im folgenden beleuchtet werden.

KI-Beschleuniger Kirin 970 an Bord

Gemeinsam ist beiden Geräten der KI-Beschleuniger Kirin 970, der beispielsweise die Bilderkennung oder die Übersetzung mit Microsoft Translate stark beschleunigt. Mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher ist das Gerät ähnlich leistungsfähig wie der große Bruder, ist aber im Gegensatz zum deutlich teureren Vorbild via Micro-SD-Karten erweiterbar. Noch ein Vorteil, den das Mate 10 Pro nicht hat: Der Kopfhöreranschluss ist bei Honor noch mit dabei, Huawei hat ihn zugunsten eines wasserdichten Gehäuses fallen gelassen. Der Fingerabdrucksensor befindet sich wie beim Mate 10 (ohne Pro) an der Front.

Metallgehäuse mit 18:9 LPTS-Display

Das in Navy Blue oder Midnight Black erhältliche 6,97 mm dünne Metallgehäuse (das Mate 10 Pro setzt dagegen auf Glas) gibt sich an der Front modern: Das 6 Zoll LTPS-Display ist im 18:9-Design und bietet 2.160 x 1.080 Pixel Auflösung, also gleich viel wie das Mate 10 Pro, allerdings ohne dessen AMOLED-Panel zu übernehmen. Der Akku fasst 3.750 mAh und wird via USB-C geladen. Auf der Rückseite ist eine Dual-Cam aus 16 und 20 Megapixel-Sensor (RGB und Monochrom) integriert, die allerdings im Vergleich zum Mate 10 Pro eine etwas weniger lichtstarke Optik bietet (F/1.8 statt F/1.6) und auch kein Leica-Branding mitbringt. An der Front finden wir eine 13 Megapixel-Kamera.

Kein Worldmodem im Honor View 10

Das Dual-SIM-Gerät unterstützt Dual-Band-WLAN, NFC und Bluetooth 4.2, das Modem ist allerdings auf die in Europa und Asien benutzten LTE-Frequenzen beschränkt, für ein weltweit funkendes LTE-Modem muss man zum Huawei Mate 10 oder Mate 10 Pro greifen. Wie letztere liefert Honor sein View 10 bereits mit Android Oreo und EMUI 8.0 aus, es soll ab dem 8. Januar 2018 in Deutschland, UK, Frankreich, Italien und Spanien erhältlich sein. Österreich und die Schweiz wurden nicht explizit erwähnt, das Honor V10 dürfte wie seine Vorgänger aber auch dort im Handel auftauchen.

Quelle(n)

Honor

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2017-12 > Honor View 10 (V10): KI-18:9-Flaggschiff erscheint in Europa um 500€
Autor: Alexander Fagot,  5.12.2017 (Update:  6.12.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.