Notebookcheck

Test Huawei Mate 10 Lite Smartphone

Große Mittelklasse. Die Namensgleichheit des Mate 10 Lite mit dem Mate 10 Pro trügt, denn bis auf diesen und die Displaydiagonale haben die beiden Smartphones wenig gemein. Dafür geht das Lite für nicht mal den halben Preis über den Ladentisch und stellt eine interessante Alternative in der Mittelklasse dar. Welche Stärken und Schwächen wir ausgemacht haben, lesen Sie im Test.

Das Huawei Mate 10 Lite besitzt ein 5,9 Zoll messendes IPS-Display im 2:1-Format und ein Mittelklasse-SoC, das wir bereits aus dem Nova 2 kennen. Sowohl auf der Vorder- als auch der Rückseite gibt es eine Dual-Kamera, der Akku ist mit 3.340 mAh zwar recht groß, aber weit von dem 4.000er des Mate 10 Pro entfernt. Der Speicher ist mit 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB internen Speicher üppig bemessen und lässt sich zudem mittels microSD-Karte erweitern. Klingt soweit prima, hat aber mit dem Mate 10 oder dem Mate 10 Pro nur wenige Gemeinsamkeiten.

Ähnliche Smartphones in dieser Größe sind bislang Mangelware, aber in dem Preissegment um 350 Euro tummeln sich durchaus interessante Alternativen wie das Samsung Galaxy A5, HTC U Ultra, BQ Aquaris X Pro, ZTE Axon 7 oder das etwas teurere Honor 9. Kein leichtes Umfeld, in dem sich das Mate 10 Lite bewegt. Warum es eine tolle Alternative ist, lesen Sie im Test.

Huawei Mate 10 Lite (Mate Serie)
Hauptspeicher
4096 MB 
Bildschirm
5.9 Zoll 2:1, 2160 x 1080 Pixel 409 PPI, FullView, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB 
, 51.49 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: kombinierte Kopfhörer- und Mikrofonklinke, Card Reader: microSD bis zu 128 GB (SDHC, SDXC), 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Annährungs- und Beschleunigungssensor, Kompass, Power Delivery, OTG,
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.2, GSM/GPRS/Edge (850, 900, 1.800 und 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (Band 1, 5 und 8), LTE Cat. 6 (Band 1, 3, 5, 7, 8 und 20), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.5 x 156.2 x 75.2
Akku
3340 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Android 7.0 Nougat
Kamera
Primary Camera: 16 MPix + 2 MPix (Autofokus, PDAF, Panorama-Modus, HDR, Full-HD-Video)
Secondary Camera: 13 MPix + 2 MPix (Full-HD-Video)
Sonstiges
Tastatur: virtuell, Netzteil, USB-Kabel, Kopfhörer, Schutzhülle, Schnellstartanleitung, EMUI 5.1, 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
164 g, Netzteil: 50 g
Preis
349 Euro

 

Gehäuse

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Wie sein großer Bruder glänzt das Huawei Mate 10 Lite mit einem tollen Display-Oberflächenverhältnis. Durch das 2:1-Panel ist eine schmalere Fertigung möglich und das große Smartphone liegt dennoch gut in der Hand. Huawei gibt 7,5 Millimeter Bauhöhe an, wobei es sich wahrscheinlich um einen Durchschnittswert handelt, der durch abgerundeten Ränder, etwas niedriger ausfällt. Wir messen nämlich 7,65 Millimeter. Die Kamera steht mit 1,35 Millimetern recht weit aus dem Aluminiumgehäuse hervor, weshalb das Smartphone nicht plan auf dem Tisch liegen kann.

Das Mate 10 Lite bietet eine richtig gute Verarbeitung. Die Spaltmaße sind eng und gleichmäßig, außerdem schließt der Kartenslot bündig mit dem übrigen Gehäuse ab. Dessen Abdeckung ist ebenfalls aus Alu gefertigt, der daran anschließende Kartenhalter jedoch aus einem recht dünnen Kunststoff. Verwindungsversuche lässt das Smartphone ohne Geräusch über sich ergehen, kann aber ohne großen Kraftaufwand sichtbar gekrümmt werden. Fester Druck wird zudem vom Panel mit einer leichten Wellenbildung quittiert.

Der Akku des Mate 10 Lite ist fest verbaut und kann vom Nutzer nicht gewechselt werden. Anders als bei den beiden größeren Mate-Modellen gibt es keinen zertifizierten Schutz vor Staub und Wasser. Bei dem Kartenslot handelt es sich um eine Hybrid-Variante, es können also entweder zwei Nano-SIM-Karten oder eine SIM- und eine microSD-Karte aufgenommen werden. Das Huawei Mate 10 Lite ist in den Farben Schwarz (Graphite Black), Gold (Prestige Gold) oder Blau (Aurora Blue) erhältlich.

Größenvergleich

Ausstattung

Das Huawei Mate 10 Lite besitzt einen Micro-USB-Anschluss, welcher den Übertragungsstandard 2.0 unterstützt. Der Port kann keine Videosignale ausgeben, beherrscht dafür jedoch OTG, sodass externe Speichermedien oder Peripheriegeräte an das Smartphone angeschlossen werden können.

Der microSD-Kartenslot unterstützt, gemäß der Angaben des Herstellers, Speicherkarten bis zu einer Größe von 128 GB, was dem SDXC-Standard entspricht. Demnach sollten auch größere Medien problemlos vom Smartphone akzeptiert werden. Eine microSD-Karte kann zwar nicht als interner Speicher formatiert werden, jedoch als Standardspeicherpfad eingerichtet werden, sodass neue Fotos und Medien direkt dorthin ausgelagert werden. Apps hingegen verweilen im internen Speicher und lassen sich nicht verschieben.

Als kabellose Übertragungsstandards unterstützt das Mate 10 Lite Wifi Direct, Miracast und Bluetooth 4.2. Ein NFC-Chip ist leider nicht verbaut, eine Benachrichtigungs-LED hingegen schon.

Kopfseite: Mikrofon
Kopfseite: Mikrofon
rechts: Lautstärke, Power
rechts: Lautstärke, Power
links: Kartenslot
links: Kartenslot
Unterkante: Lautsprecher, USB, Mikrofon, Audio
Unterkante: Lautsprecher, USB, Mikrofon, Audio

Software

Das Huawei Mate 10 Lite nutzt noch Google Android 7.0 Nougat mit EMUI 5.1 als Betriebssystem. Die anderen Geräte der Mate-10-Serie werden bereits mit Android 8.0 Oreo und EMUI 8.0 ausgeliefert. Das Update soll auch noch für das Mate 10 Lite kommen, wann es soweit ist, steht zum Zeitpunkt des Tests jedoch noch nicht fest. Unser Testgerät wurde mit der Firmware B100 ausgeliefert. Während des Tests wurde jedoch schon ein Update auf die Version B120 angeboten, welche nicht nur die Google-Sicherheitspatches auf den Stand vom 01. September 2017 verbessert, sondern auch ein von uns festgestelltes Problem mit der WLAN-Übertragungsgeschwindigkeit behebt.

Die Benutzeroberfläche an sich wird Nutzern von Huawei-Smartphones vertraut sein und wird in den Tests zum P10 und P10 Plus detaillierter erläutert.

Huawei Mate 10 Lite
Huawei Mate 10 Lite
Huawei Mate 10 Lite
Huawei Mate 10 Lite

Kommunikation und GPS

Das Huawei Mate 10 Lite gelangt mittels LTE Cat. 6 ins mobile Datennetz. Die Frequenzabdeckung ist nicht sonderlich üppig, deckt aber alle benötigten Bänder innerhalb von Europa ab. Während des Tests hatten wir innerhalb der Großstadt keine Empfangsprobleme.

Für das heimische Netzwerk wird nur Schonkost geboten, denn das WLAN-Modul unterstützt lediglich die IEEE-802.11-Standards b/g/n und funkt damit nur im 2,4 GHz-Netz. Deshalb sind die vergleichsweise niedrigen Übertragungsgeschwindigkeiten nicht weiter verwunderlich und das Mate 10 Lite belegt abgeschlagen den letzten Platz im Vergleichsfeld. Die zu unserem Referenzrouter Linksys EA8500 gemessenen Übertragungsraten liegen auf dem erwarteten Niveau und auch die Dämpfungssignale waren im Test überzeugend. Die Reichweite des WLANs ist ordentlich. Auch zehn Meter vom Access Point entfernt, durch eine Außenwand, war das Surfen im Web noch möglich, wenn auch mit spürbaren Verzögerungen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
ZTE Axon 7
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB eMMC Flash
337 MBit/s ∼100% +704%
Honor 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB eMMC Flash
283 MBit/s ∼84% +575%
HTC U Ultra
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 64 GB eMMC Flash
247 MBit/s ∼73% +489%
BQ Aquaris X Pro
Adreno 506, 626, 64 GB eMMC Flash
242 MBit/s ∼72% +478%
Samsung Galaxy A5 2017
Mali-T830 MP3, 7880, 32 GB eMMC Flash
214 MBit/s ∼64% +411%
Huawei Mate 10 Lite
Mali-T830 MP2, Kirin 659, 64 GB eMMC Flash
41.9 MBit/s ∼12%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
ZTE Axon 7
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB eMMC Flash
298 MBit/s ∼100% +459%
HTC U Ultra
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 64 GB eMMC Flash
259 MBit/s ∼87% +386%
Samsung Galaxy A5 2017
Mali-T830 MP3, 7880, 32 GB eMMC Flash
167 MBit/s ∼56% +213%
BQ Aquaris X Pro
Adreno 506, 626, 64 GB eMMC Flash
148 MBit/s ∼50% +178%
Honor 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB eMMC Flash
140 MBit/s ∼47% +163%
Huawei Mate 10 Lite
Mali-T830 MP2, Kirin 659, 64 GB eMMC Flash
53.3 MBit/s ∼18%
GPS Test: im Freien
GPS Test: im Freien
GPS Test: im Gebäude
GPS Test: im Gebäude
GNSS
GNSS

Das Huawei Mate 10 Lite bestimmt seine Position mit Hilfe der Satellitennetzwerke GPS, Glonass und BeiDou. Der Satfix gelingt im Freien recht flott, benötigt jedoch einen Moment, um das Gerät auf acht Meter genau anzupeilen. Am Kellerfenster konnten wir ebenfalls noch einen Satfix herstellen, die Genauigkeit lässt dann jedoch zu wünschen übrig.

Bei einer Fahrt mit dem Fahrrad lassen wir das Mate 10 Lite gegen den Fahrrad-Computer Garmin Edge 500 antreten. Dabei zeichnen beide Geräte exakt die gleiche Streckenlänge auf. Bei einem Blick in den detaillierten Streckenverlauf können wir ebenfalls einen ähnlichen Streckenverlauf feststellen, der sich nur an wenigen Stellen unterscheidet. Das Mate 10 Lite macht seine Sache also richtig gut.

Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Huawei Mate 10 Lite
Huawei Mate 10 Lite
Huawei Mate 10 Lite
Huawei Mate 10 Lite
Huawei Mate 10 Lite
Huawei Mate 10 Lite

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Das Huawei Mate 10 Lite bietet optionales Dual-SIM, solange auf den Einsatz einer microSD-Karte verzichtet wird. Beide Slots sind 4G-fähig, jedoch beherrscht nur der erste VoLTE. Anrufe über das WLAN sind ebenfalls möglich. Die Telefon-App unterscheidet sich optisch nicht von der des Huawei Mate 10 Pro.

Die Gesprächsqualität ist ordentlich und liefert eine solide Übertragungsqualität, sodass beide Gesprächsteilnehmer gut verständlich sind. Auch im Lautsprechermodus kann das Smartphone in einer ruhigen Umgebung für Telefonate gerne auf den Tisch gelegt werden. Das Hallen des Nutzers ist nur minimal wahrnehmbar. Lediglich bei der Geräuschunterdrückung zeigt das Mate 10 Lite Schwächen.

Kameras

Huawei Mate 10 Lite: Frontkamera-Aufnahme
Frontkamera-Aufnahme

Die Dual-Frontkamera des Huawei Mate 10 Lite bietet 13 plus 2 Megapixel Auflösung (f/2.0). Die zweite Linse dient vor allem dazu, im Portraitmodus den Bokeh-Effekt zu ermöglichen. Das klappt auch recht ordentlich und lässt sich im Anschluss noch nachträglich verändern. Die Aufnahmequalität ist vergleichsweise gut, bei schwachem Umgebungslicht stellt sich jedoch schnell ein sichtbares Bildrauschen ein.

Die Dual-Kamera auf der Rückseite bietet mit 16 plus 2 MP eine etwas höhere Auflösung, folgt aber dem gleichen Konzept. Die Lichtstärke ist nominell schlechter als bei dem Frontmodell und hat eine Blendenzahl von f/2.2. Einen optischen Bildstabilisator gibt es nicht. Die Aufnahmen gelingen bei Tageslicht recht gut, lassen vor allem im Nahbereich jedoch ein paar Details vermissen. Der Dynamikumfang ist ordentlich, die Bilder werden jedoch etwas zu hell dargestellt, was vor allem bei hellen Flächen zu einer leichten Überbelichtung führen kann. Bei wenig Licht wirken die Ergebnisse etwas fahl, die Dual-Kamera fängt aber noch recht viel Licht ein. Erst bei der Vergrößerung fällt auf, dass viele Details recht verschwommen aufgenommen werden und die Aufnahme leicht rauscht.

Videos können von beiden Seiten in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel, 16:9, 30 fps) aufgezeichnet werden. Die der Hauptkamera sind jedoch wesentlich besser, was nicht nur am Autofokus liegt, sondern die Farben werden wesentlich kräftiger wiedergegeben, wohingegen die Frontoptik zu stark belichtet. Der Ton wird recht deutlich aufgezeichnet, aber kontinuierlich von einem Rauschen begleitet.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken
ColorChecker: Im unteren Teil eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.
ColorChecker: Im unteren Teil eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.

Wir haben uns die Abbildungsleistung der Kamera unter kontrollierten Lichtbedingungen genauer angeschaut. Anhand der Aufnahme des ColorChecker Passport wird sichtbar, dass Farben recht hell und kräftig dargestellt werden. Die Graustufen sind etwas wärmer und vor allem Weiß wirkt etwas zu stark belichtet.

Das Testchart wird recht scharf eingefangen, manche Konturen wirken jedoch etwas zu ausgefranst. Vor allem bei dunklen Elementen auf dunklem Grund hat die Kamera leichte Probleme. Sie schafft es aber dennoch, viele Details einzufangen, was gut in der Bildmitte zu beobachten ist. Der Schärfeabfall zu den Bildrändern hin hält sich in Grenzen und ist im oberen Bildbereich etwas ausgeprägter als im unteren Teil.

Zubehör und Garantie

Im Lieferumfang des Huawei Mate 10 Lite befindet sich ein modulares Netzteil (5 Volt, 2 Ampere), ein USB-Kabel, ein Headset, ein SIM-Werkzeug, eine transparente Schutzhülle, eine Garantiekarte sowie eine Schnellstartanleitung.

Die Garantie beläuft sich auf 24 Monate und kann nicht erweitert werden.

Huawei Mate 10 Lite mit Hülle - Front
Huawei Mate 10 Lite mit Hülle - Front
Huawei Mate 10 Lite mit Hülle - Rückseite
Huawei Mate 10 Lite mit Hülle - Rückseite

Eingabegeräte & Bedienung

Die Bedienung des Huawei Mate 10 Lite erfolgt über den kapazitiven Touchscreen, welcher bis zu zehn Berührungen gleichzeitig erkennt. Die Eingabefläche ist im Test sehr zuverlässig und arbeitet stets genau. Die Gleiteigenschaften sind richtig gut und die von Werk aus angebrachte Schutzfolie kann entfernt werden. Das Glas ist zwar ein echter Fingerabdruckmagnet, kann aber einfach gereinigt werden.

Als Tastaturlayout setzt Huawei auf SwiftKey. Wer ein anderes Layout bevorzugt, kann dies einfach aus dem Google Play Store herunterladen. Die physischen Buttons an der Seite wirken wertig und sitzen fest im Gehäuse. Der Druckpunkt geht ebenfalls in Ordnung, nur die haptische Unterscheidung hätte mit unterschiedlichen Oberflächen einfacher ausfallen können.

Der Fingerabdruckscanner an der Rückseite ist prima positioniert und funktioniert schnell wie zuverlässig. Außerdem unterstützt er einfache Gesten, wie das Scrollen durch die Galerie oder das Ausklappen der Benachrichtigungszentrale.

Huawei Mate 10 Lite: SwiftKey im Querformat
Huawei Mate 10 Lite: SwiftKey im Hochformat

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Das IPS-FullView-Display des Huawei Mate 10 Lite löst mit 2.160 x 1.080 Bildpunkten auf besitzt ein 2:1-Seitenverhältnis. Inhalte werden auf dem 5,9 Zoll großen Panel scharf dargestellt und auch die Messwerte wissen durchaus zu überzeugen. Mit durchschnittlich 457 cd/m² leuchtet es recht hell und erzeugt vor allem durch den niedrigen Schwarzwert von nur 0,3 cd/m² einen starken Kontrast (1.557:1). Auch mit aktiviertem Umgebungslichtsensor und bei einer gleichmäßigen Verteilung von hellen und dunklen Flächen (APL 50) liegen die Werte auf einem ähnlichen Niveau. Die Ausleuchtung ist zudem sehr homogen.

466
cd/m²
497
cd/m²
457
cd/m²
451
cd/m²
467
cd/m²
441
cd/m²
443
cd/m²
446
cd/m²
441
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 497 cd/m² Durchschnitt: 456.6 cd/m² Minimum: 2.88 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 467 cd/m²
Kontrast: 1557:1 (Schwarzwert: 0.3 cd/m²)
ΔE Color 5 | 0.8-23.34 Ø6.4
ΔE Greyscale 6.1 | 0.64-98 Ø6.7
Gamma: 2.15
Huawei Mate 10 Lite
IPS, 2160x1080, 5.9
Samsung Galaxy A5 2017
Super AMOLED, 1920x1080, 5.2
HTC U Ultra
SLCD 5, 2560x1440, 5.7
BQ Aquaris X Pro
IPS, 1920x1080, 5.2
ZTE Axon 7
AMOLED, 2560x1440, 5.5
Honor 9
IPS/LTPS, 1920x1080, 5.15
Bildschirm
42%
-2%
-38%
-13%
13%
Helligkeit Bildmitte
467
539
15%
470
1%
458
-2%
328
-30%
550
18%
Brightness
457
542
19%
445
-3%
473
4%
334
-27%
535
17%
Brightness Distribution
89
93
4%
88
-1%
88
-1%
88
-1%
92
3%
Schwarzwert *
0.3
0.22
27%
0.51
-70%
0.42
-40%
Kontrast
1557
2136
37%
898
-42%
1310
-16%
DeltaE Colorchecker *
5
1.6
68%
5.5
-10%
7.1
-42%
4.6
8%
3.3
34%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.2
2.6
68%
11.9
-45%
14.5
-77%
14.7
-79%
4.5
45%
DeltaE Graustufen *
6.1
1.5
75%
7.6
-25%
10.5
-72%
2.8
54%
3.6
41%
Gamma
2.15 112%
2.28 105%
2.2 109%
2.28 105%
2.29 105%
2.38 101%
CCT
7961 82%
6422 101%
7454 87%
8951 73%
6612 98%
7226 90%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8950 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Farbwiedergabe des Panels haben wir mit der Analysesoftware CalMAN und dem Fotospektrometer genauer untersucht. Der Nutzer kann zwischen verschiedenen Farbtemperatur-Modi wählen oder sie mit Hilfe eines Farbkreises den eignen Wünschen anpassen.

Im Standard-Modus wird ein etwas zu kühler Weißpunkt gewählt, die Abweichungen zum Ideal liegen aber dennoch auf einem ordentlichen Niveau und werden im Vergleichsfeld nur vom Honor 9 übertroffen. In der Vergangenheit war es oft so, dass mit dem Setting Warm eine natürlichere Farbwiedergabe erreicht wurde. Leider ist dem beim Huawei Mate 10 Lite nicht so. Die Farben werden zwar im Schnitt etwas besser dargestellt, dafür sind die maximalen Farbverschiebungen höher und in den Graustufen wird ein Grünstich sichtbar, wodurch die abgebildeten Inhalte kränklich wirken. Der Farbraum wird vergleichsweise klein gehalten und orientiert sich am sRGB-Farbraum.

Graustufen (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12.4 ms steigend
↘ 15.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 57 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (26.4 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
43.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.6 ms steigend
↘ 23.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 61 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.3 ms).

Im Außeneinsatz schlägt sich das Huawei Mate 10 Lite nicht zuletzt wegen seiner guten Leuchtkraft ziemlich gut. Inhalte bleiben bei normalen Lichtsituationen gut ablesbar, nur wenn es zu hell wird, stören die Spiegelungen auf dem Displayglas zu stark.

Die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays im Huawei Mate 10 Lite gibt keinen echten Anlass zur Kritik. Selbst bei sehr flachen Betrachtungswinkeln kommt es zu keinerlei Farbverfälschungen oder Ghostingeffekten. Lediglich ein leichter Helligkeitsabfall ist auszumachen und die Spiegelungen des Displays können störend ins Auge fallen.

Blickwinkelstabilität des Huawei Mate 10 Lite
Blickwinkelstabilität des Huawei Mate 10 Lite

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Leistung

Das Huawei Mate 10 Lite wird von einem HiSilicon Kirin 659 angetrieben, welcher auch im Nova 2 zum Einsatz kommt. Das Octa-Core-SoC besteht aus Cortex-A53-Kernen, welche sich in zwei Cluster aufteilen. Der etwas stärkere Cluster taktet mit bis zu 2,36 GHz, der schwächere bis 1,7 GHz. Dazu gibt es 4 GB LPDDR3-Arbeitsspeicher sowie eine ARM Mali-T830 MP2 GPU.

Das SoC ist in der Mittelklasse anzusiedeln und deutlich schwächer als die Highend-Prozessoren des Vorjahres im Honor 9, HTC U Ultra oder dem ZTE Axon 7. Diese drei Kontrahenten sind ursprünglich aber auch mit einer höheren UVP gestartet. Das Galaxy A5 sowie das BQ Aquaris X Pro sind im Klassenvergleich die passendere Wahl. Bei der reinen Prozessorleistung ist der Kirin 659 bis zu 17 Prozent langsamer als der Snapdragon 626, ebenso fällt er gegen den Exynos 7880 zurück. Bei den Grafikbenchmarks liegt das Mate 10 Lite sogar hinter dem Nova 2, da es eine höhere Auflösung bewältigen muss.

Die Systemperformance ist gefühlt sehr schnell und bewegt sich auch in den Benchmarks auf einem guten Niveau, jedoch fällt es dem Mate 10 Lite schwer, sich abzuheben. Die stärken Smartphones bieten eine noch bessere Performance und das X Pro mit purem Android liegt auf ungefähr dem gleichen Niveau. Lediglich das Galaxy A5 bleibt stets hinter dem Mate 10 Lite zurück.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
63195 Points ∼28%
Huawei Nova 2
63304 Points ∼28% 0%
HTC U Ultra
139017 Points ∼61% +120%
BQ Aquaris X Pro
66226 Points ∼29% +5%
Honor 9
150276 Points ∼66% +138%
ZTE Axon 7
122524 Points ∼54% +94%
Samsung Galaxy A5 2017
60603 Points ∼27% -4%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
4847 Points ∼47%
Huawei Nova 2
4822 Points ∼47% -1%
HTC U Ultra
5217 Points ∼51% +8%
BQ Aquaris X Pro
4915 Points ∼48% +1%
Honor 9
6113 Points ∼59% +26%
Samsung Galaxy A5 2017
4060 Points ∼39% -16%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
6024 Points ∼70%
Huawei Nova 2
6252 Points ∼73% +4%
HTC U Ultra
5217 Points ∼61% -13%
BQ Aquaris X Pro
5886 Points ∼69% -2%
Honor 9
7034 Points ∼82% +17%
ZTE Axon 7
4970 Points ∼58% -17%
Samsung Galaxy A5 2017
5035 Points ∼59% -16%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
753 Points ∼44%
Huawei Nova 2
847 Points ∼50% +12%
HTC U Ultra
907 Points ∼53% +20%
BQ Aquaris X Pro
806 Points ∼48% +7%
Honor 9
1069 Points ∼63% +42%
ZTE Axon 7
963 Points ∼57% +28%
Samsung Galaxy A5 2017
659 Points ∼39% -12%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
849 Points ∼9%
Huawei Nova 2
843 Points ∼9% -1%
HTC U Ultra
4591 Points ∼50% +441%
BQ Aquaris X Pro
1012 Points ∼11% +19%
Honor 9
4126 Points ∼45% +386%
ZTE Axon 7
4631 Points ∼50% +445%
Samsung Galaxy A5 2017
1528 Points ∼17% +80%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
1998 Points ∼45%
Huawei Nova 2
2011 Points ∼45% +1%
HTC U Ultra
1581 Points ∼36% -21%
BQ Aquaris X Pro
1046 Points ∼24% -48%
Honor 9
3258 Points ∼74% +63%
ZTE Axon 7
1489 Points ∼34% -25%
Samsung Galaxy A5 2017
1508 Points ∼34% -25%
System (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
2983 Points ∼29%
Huawei Nova 2
2959 Points ∼29% -1%
HTC U Ultra
2834 Points ∼28% -5%
BQ Aquaris X Pro
3492 Points ∼34% +17%
Honor 9
4154 Points ∼40% +39%
ZTE Axon 7
3307 Points ∼32% +11%
Samsung Galaxy A5 2017
2593 Points ∼25% -13%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
1398 Points ∼37%
Huawei Nova 2
1436 Points ∼38% +3%
HTC U Ultra
2078 Points ∼55% +49%
BQ Aquaris X Pro
1314 Points ∼35% -6%
Honor 9
2779 Points ∼73% +99%
ZTE Axon 7
2165 Points ∼57% +55%
Samsung Galaxy A5 2017
1408 Points ∼37% +1%
Geekbench 4.1/4.2
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
3631 Points ∼14%
Huawei Nova 2
3556 Points ∼14% -2%
BQ Aquaris X Pro
4369 Points ∼17% +20%
Honor 9
6527 Points ∼26% +80%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
914 Points ∼15%
Huawei Nova 2
918 Points ∼15% 0%
BQ Aquaris X Pro
928 Points ∼16% +2%
Honor 9
1869 Points ∼31% +104%
Geekbench 4.0
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
3508 Points ∼13%
Huawei Nova 2
3438 Points ∼12% -2%
HTC U Ultra
3983 Points ∼14% +14%
BQ Aquaris X Pro
4362 Points ∼16% +24%
ZTE Axon 7
3867 Points ∼14% +10%
Samsung Galaxy A5 2017
4098 Points ∼15% +17%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
889 Points ∼15%
Huawei Nova 2
887 Points ∼15% 0%
HTC U Ultra
1643 Points ∼28% +85%
BQ Aquaris X Pro
889 Points ∼15% 0%
ZTE Axon 7
1280 Points ∼22% +44%
Samsung Galaxy A5 2017
775 Points ∼13% -13%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
1527 Points ∼50%
Huawei Nova 2
1662 Points ∼54% +9%
HTC U Ultra
1763 Points ∼57% +15%
BQ Aquaris X Pro
2132 Points ∼69% +40%
Honor 9
2287 Points ∼74% +50%
ZTE Axon 7
1783 Points ∼58% +17%
Samsung Galaxy A5 2017
1713 Points ∼56% +12%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
289 Points ∼5%
Huawei Nova 2
330 Points ∼6% +14%
HTC U Ultra
2405 Points ∼45% +732%
BQ Aquaris X Pro
379 Points ∼7% +31%
Honor 9
2798 Points ∼52% +868%
ZTE Axon 7
2528 Points ∼47% +775%
Samsung Galaxy A5 2017
710 Points ∼13% +146%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
353 Points ∼9%
Huawei Nova 2
402 Points ∼10% +14%
HTC U Ultra
2225 Points ∼57% +530%
BQ Aquaris X Pro
464 Points ∼12% +31%
Honor 9
2666 Points ∼69% +655%
ZTE Axon 7
2500 Points ∼64% +608%
Samsung Galaxy A5 2017
816 Points ∼21% +131%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
1667 Points ∼54%
Huawei Nova 2
1657 Points ∼54% -1%
HTC U Ultra
1646 Points ∼53% -1%
BQ Aquaris X Pro
2127 Points ∼69% +28%
Honor 9
1809 Points ∼59% +9%
ZTE Axon 7
1099 Points ∼36% -34%
Samsung Galaxy A5 2017
1752 Points ∼57% +5%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
532 Points ∼7%
Huawei Nova 2
526 Points ∼7% -1%
HTC U Ultra
3807 Points ∼49% +616%
BQ Aquaris X Pro
725 Points ∼9% +36%
Honor 9
2990 Points ∼39% +462%
ZTE Axon 7
4619 Points ∼60% +768%
Samsung Galaxy A5 2017
1053 Points ∼14% +98%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
627 Points ∼13%
Huawei Nova 2
620 Points ∼12% -1%
HTC U Ultra
2947 Points ∼59% +370%
BQ Aquaris X Pro
849 Points ∼17% +35%
Honor 9
2611 Points ∼52% +316%
ZTE Axon 7
2698 Points ∼54% +330%
Samsung Galaxy A5 2017
1155 Points ∼23% +84%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
11780 Points ∼16%
Huawei Nova 2
14488 Points ∼20% +23%
HTC U Ultra
21263 Points ∼30% +81%
BQ Aquaris X Pro
17044 Points ∼24% +45%
Honor 9
15150 Points ∼21% +29%
ZTE Axon 7
20408 Points ∼28% +73%
Samsung Galaxy A5 2017
13057 Points ∼18% +11%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
9936 Points ∼2%
Huawei Nova 2
11688 Points ∼2% +18%
HTC U Ultra
33446 Points ∼7% +237%
BQ Aquaris X Pro
13277 Points ∼3% +34%
Honor 9
38979 Points ∼8% +292%
ZTE Axon 7
24310 Points ∼5% +145%
Samsung Galaxy A5 2017
13314 Points ∼3% +34%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
10294 Points ∼5%
Huawei Nova 2
12212 Points ∼6% +19%
HTC U Ultra
29668 Points ∼15% +188%
BQ Aquaris X Pro
13963 Points ∼7% +36%
Honor 9
28883 Points ∼14% +181%
ZTE Axon 7
23319 Points ∼12% +127%
Samsung Galaxy A5 2017
13256 Points ∼7% +29%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
16 fps ∼1%
Huawei Nova 2
19 fps ∼1% +19%
HTC U Ultra
74 fps ∼5% +363%
BQ Aquaris X Pro
23 fps ∼2% +44%
Honor 9
60 fps ∼4% +275%
ZTE Axon 7
88 fps ∼6% +450%
Samsung Galaxy A5 2017
34 fps ∼2% +113%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
16 fps ∼3%
Huawei Nova 2
20 fps ∼4% +25%
HTC U Ultra
46 fps ∼10% +188%
BQ Aquaris X Pro
22 fps ∼5% +38%
Honor 9
55 fps ∼12% +244%
ZTE Axon 7
53 fps ∼12% +231%
Samsung Galaxy A5 2017
33 fps ∼7% +106%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
7.3 fps ∼1%
Huawei Nova 2
7.9 fps ∼1% +8%
HTC U Ultra
26 fps ∼5% +256%
BQ Aquaris X Pro
9.8 fps ∼2% +34%
Honor 9
30 fps ∼6% +311%
ZTE Axon 7
39 fps ∼7% +434%
Samsung Galaxy A5 2017
15 fps ∼3% +105%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
6.7 fps ∼2%
Huawei Nova 2
8.9 fps ∼2% +33%
HTC U Ultra
23 fps ∼6% +243%
BQ Aquaris X Pro
9.6 fps ∼3% +43%
Honor 9
28 fps ∼8% +318%
ZTE Axon 7
28 fps ∼8% +318%
Samsung Galaxy A5 2017
15 fps ∼4% +124%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
4.8 fps ∼1%
Huawei Nova 2
4.8 fps ∼1% 0%
HTC U Ultra
12 fps ∼3% +150%
BQ Aquaris X Pro
6.4 fps ∼2% +33%
Honor 9
22 fps ∼5% +358%
ZTE Axon 7
31 fps ∼7% +546%
Samsung Galaxy A5 2017
9.1 fps ∼2% +90%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
4.5 fps ∼3%
Huawei Nova 2
5.2 fps ∼3% +16%
HTC U Ultra
12 fps ∼7% +167%
BQ Aquaris X Pro
6.3 fps ∼4% +40%
Honor 9
22 fps ∼13% +389%
ZTE Axon 7
16 fps ∼9% +256%
Samsung Galaxy A5 2017
9 fps ∼5% +100%
GFXBench 4.0
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
2.9 fps ∼1%
Huawei Nova 2
2.9 fps ∼1% 0%
HTC U Ultra
15 fps ∼4% +417%
BQ Aquaris X Pro
3.5 fps ∼1% +21%
Honor 9
15 fps ∼4% +417%
ZTE Axon 7
18 fps ∼5% +521%
Samsung Galaxy A5 2017
5.2 fps ∼1% +79%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
2.7 fps ∼0%
Huawei Nova 2
3.1 fps ∼0% +15%
HTC U Ultra
8.4 fps ∼0% +211%
BQ Aquaris X Pro
3.5 fps ∼0% +30%
Honor 9
16 fps ∼0% +493%
ZTE Axon 7
9.8 fps ∼0% +263%
Samsung Galaxy A5 2017
5.2 fps ∼0% +93%
Lightmark - 1920x1080 1080p (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Nova 2
4.96 fps ∼13%
Basemark X 1.1
High Quality (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Nova 2
8749 Points ∼20%
Medium Quality (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Nova 2
17001 Points ∼38%
Basemark ES 3.1 / Metal - offscreen Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Nova 2
147 Points ∼8%
Samsung Galaxy A5 2017
258 Points ∼14%
Epic Citadel - Ultra High Quality (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Nova 2
47.3 fps ∼77%

Legende

 
Huawei Mate 10 Lite HiSilicon Kirin 659, ARM Mali-T830 MP2, 64 GB eMMC Flash
 
Huawei Nova 2 HiSilicon Kirin 659, ARM Mali-T830 MP2, 64 GB eMMC Flash
 
HTC U Ultra Qualcomm Snapdragon 821 MSM8996 Pro, Qualcomm Adreno 530, 64 GB eMMC Flash
 
BQ Aquaris X Pro Qualcomm Snapdragon 626, Qualcomm Adreno 506, 64 GB eMMC Flash
 
Honor 9 HiSilicon Kirin 960, ARM Mali-G71 MP8, 64 GB eMMC Flash
 
ZTE Axon 7 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy A5 2017 Samsung Exynos 7880, ARM Mali-T830 MP3, 32 GB eMMC Flash

In den Browser-Benchmarks, welche wir mit dem vorinstallierten Google Chrome 62 durchgeführt haben, liegt das Huawei Mate 10 Lite auf einem klassentypischen Niveau. Lediglich im WebXPRT 2015 kann es sich etwas von den Kontrahenten von BQ und Samsung absetzen. Subjektiv betrachtet geht das Surfen im Web flott von der Hand und auch komplexere Webseiten werden zügig aufgebaut.

JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Honor 9 (Chrome 59)
58.6 Points ∼100% +94%
HTC U Ultra (Chrome 56)
45.084 Points ∼77% +49%
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
44.754 Points ∼76% +48%
Samsung Galaxy A5 2017 (Samsung Browser (Chrome 44))
32.222 Points ∼55% +7%
Huawei Mate 10 Lite (Chrome 62)
30.233 Points ∼52%
Huawei Nova 2 (Chrome 60.0.3112.116)
27.692 Points ∼47% -8%
BQ Aquaris X Pro (Chrome 59.0.3071.125)
26.837 Points ∼46% -11%
Octane V2 - Total Score
Honor 9 (Chrome 59)
10208 Points ∼100% +100%
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
8062 Points ∼79% +58%
HTC U Ultra (Chrome 56)
5511 Points ∼54% +8%
Samsung Galaxy A5 2017 (Samsung Browser (Chrome 44))
5256 Points ∼51% +3%
Huawei Mate 10 Lite (Chrome 62)
5096 Points ∼50%
Huawei Nova 2 (Chrome 60.0.3112.116)
4864 Points ∼48% -5%
BQ Aquaris X Pro (Chrome 59.0.3071.125)
4424 Points ∼43% -13%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Huawei Nova 2 (Chrome 60.0.3112.116)
8863 ms * ∼100% -2%
BQ Aquaris X Pro (Chrome 59.0.3071.125)
8741.5 ms * ∼99% -1%
Huawei Mate 10 Lite (Chrome 62)
8693.6 ms * ∼98%
Samsung Galaxy A5 2017 (Samsung Browser (Chrome 44))
6442.4 ms * ∼73% +26%
HTC U Ultra (Chrome 56)
4141 ms * ∼47% +52%
Honor 9 (Chrome 59)
3149 ms * ∼36% +64%
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
3096.5 ms * ∼35% +64%
WebXPRT 2015 - Overall Score
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
111 Points ∼100% +7%
Honor 9 (Chrome 59)
107 Points ∼96% +3%
Huawei Mate 10 Lite (Chrome 62)
104 Points ∼94%
Huawei Nova 2 (Chrome 60.0.3112.116)
95 Points ∼86% -9%
Samsung Galaxy A5 2017 (Samsung Browser (Chrome 44))
89 Points ∼80% -14%
BQ Aquaris X Pro (Chrome 59.0.3071.125)
86 Points ∼77% -17%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Huawei Mate 10 Lite bietet 64 GB eMMC-Flashspeicher, von welchem nach dem ersten Start noch rund 51,5 GB zur freien Verfügung stehen. In den Benchmarks liefert er eine solide Performance, kann jedoch mit den Modellen mit UFS-Speicher nicht annährend mithalten.

Die Geschwindigkeit des microSD-Kartenslots überprüfen wir mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M501 (max. Lesen: 270 MB/s, Schreiben 150 MB/s). Der Slot bleibt weit hinter den Möglichkeiten der Speicherkarte zurück und macht auch im Vergleichsfeld keine gute Figur, denn nur das Honor 9 schiebt Daten noch langsamer auf der microSD-Karte hin und her.

Huawei Mate 10 LiteSamsung Galaxy A5 2017HTC U UltraBQ Aquaris X ProZTE Axon 7Honor 9
AndroBench 3-5
-8%
64%
15%
74%
49%
Sequential Write 256KB SDCard
35.35 (Toshiba Exceria Pro M501)
55.98 (Toshiba Exceria Pro M401)
58%
67.6 (Toshiba Exceria Pro M401)
91%
49.77 (Toshiba Exceria Pro M401)
41%
51.34 (Toshiba Exceria Pro M401)
45%
34.64 (Toshiba Exceria Pro M501)
-2%
Sequential Read 256KB SDCard
69.1 (Toshiba Exceria Pro M501)
73.71 (Toshiba Exceria Pro M401)
7%
82.8 (Toshiba Exceria Pro M401)
20%
78.69 (Toshiba Exceria Pro M401)
14%
78.39 (Toshiba Exceria Pro M401)
13%
67.99 (Toshiba Exceria Pro M501)
-2%
Random Write 4KB
15.26
12.13
-21%
13.7
-10%
12.07
-21%
16.22
6%
32.7
114%
Random Read 4KB
31.5
22.41
-29%
84.2
167%
37.97
21%
121.07
284%
55.7
77%
Sequential Write 256KB
99.79
77.1
-23%
164.7
65%
139.63
40%
150.92
51%
204
104%
Sequential Read 256KB
286.78
182.03
-37%
423.9
48%
270.46
-6%
406.49
42%
293
2%

Spiele

Die integrierte Grafikeinheit des Huawei Mate 10 Lite stößt bei anspruchsvolleren Spielen an ihre Grenzen und kann in vollen Details beispielsweise Asphalt 8 nicht mehr flüssig darstellen, sodass die Detailstufe reduziert werden muss. Auch Real Race 3 ist grenzwertig und könnte ein paar Frames mehr vertragen. Das Shooter-Spiel Dead Trigger 2 ist direkt auf 30 fps limitiert worden. Dennoch bleiben alle Titel im Play Store spielbar, wenn es bei manchen Games auch zu kleineren Rucklern kommen kann.

Dafür macht der 18:9-Screen des Mate 10 Lite beim Zocken einiges her und bietet eine Menge sichtbare Fläche, vor allem wenn sich die Steuerungselemente auf dem Touchscreen befinden. Dieser reagiert auf Eingaben sehr akkurat und auch die Sensoren erkennen die Bewegung des Smartphones zuverlässig.

Real Race 3
Real Race 3
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Real Racing 3
 EinstellungenWert
 high26 fps
im Vergleich
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201 (min)
 3, GeForce ULP (Tegra 3)
15
   ...
LG G3
 801 MSM8974AC, Adreno 330
23
Huawei Honor 7X
 Kirin 659, Mali-T830 MP2
25
Huawei Mate 10 Lite
 Kirin 659, Mali-T830 MP2
26
Huawei MediaPad T3 10
 425, Adreno 308
27
Google Nexus 5
 800 MSM8974, Adreno 330
28.5
   ...
Sony Xperia XZ1 (max)
 835, Adreno 540
60
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high22 fps
 very low30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high30 fps

Emissionen

Temperatur

Huawei Mate 10 Lite: GFXBench T-Rex Akkutest (OpenGL ES 2.0)
OpenGL ES 2.0
Huawei Mate 10 Lite: GFXBench Manhattan Akkutest (OpenGL ES 3.1)
OpenGL ES 3.1

Die Oberflächentemperaturen des Huawei Mate 10 Lite liegen auf einem niedrigen Niveau. Im Leerlauf erwärmt sich das Gerät kaum und auch unter Last wird das Smartphone nur stellenweise handwarm.

Mit dem GFXBench Akkutest untersuchen wir das Verhalten des SoC unter andauernder Last genauer. Dabei wird der jeweilige Test dreißigmal hintereinander durchgeführt und neben dem Akkustand auch die Framerate protokolliert. Beim leichteren T-Rex-Test (OpenGL ES 2.0) liefert das Mate 10 Lite eine recht konstante Performance und büßt erst einen Teil davon nach dem 19. Durchgang ein. Mit nicht einmal zehn Prozent hält sich das Throttling jedoch in Grenzen. Im anspruchsvollerem Manhattan-Test (OpenGL ES 3.1) findet sogar keinerlei Throttling statt. Wahrscheinlich weil die Leistung eh schon recht niedrig ist.

Max. Last
 34.8 °C33.9 °C34.5 °C 
 34.1 °C34.4 °C35.5 °C 
 33.1 °C33.2 °C35.4 °C 
Maximal: 35.5 °C
Durchschnitt: 34.3 °C
29.5 °C30.2 °C31.3 °C
29.7 °C30 °C31.2 °C
30.3 °C31.1 °C31.1 °C
Maximal: 31.3 °C
Durchschnitt: 30.5 °C
Netzteil (max.)  22.8 °C | Raumtemperatur 20.4 °C | Voltcraft IR-260

Lautsprecher

Pink-Noise-Messung des Huawei Mate 10 Lite
Pink-Noise-Messung

Der Monolautsprecher des Huawei Mate 10 Lite bietet eine solide Leistung, solange die Lautstärke nicht zu hoch gedreht wird. Bei einer mittleren Pegeleinstellung zeigt sich ein recht ausgewogener Frequenzgang der Mitten und Höhen. Bei voller Lautstärke steigen die Höhen zu stark an und die Mitten fallen etwas ab. Bässe sind zu keiner Zeit hörbar. Mit über 86 dB(A) kann das Smartphone aber sehr laut werden. Schade ist nur, dass Huawei hier nicht auch auf die Dual-Lautsprecher-Variante des Pro-Modells setzt.

Anders als das Nova 2 unterstützt das Mate 10 Lite kein aptX für eine hochauflösende Audioübertragung via Bluetooth. Die Kopfhörerklinke liefert jedoch eine saubere Soundausgabe.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.242.62532.941.43137.237.64031.739.65039.637.86328.331.88027.330.610026.931.212526.729.91602432.820020.939.625020.945.831519.549.840018.557.350017.558.463017.559.880015.762.3100015.866.2125016.669160015.870.4200015.472.4250015.574.831501676.4400015.878.350001676.1630016.374.6800016.376.81000016.279.91250016.472.71600016.460.4SPL28.686.5N1.162.1median 16.4Huawei Mate 10 Litemedian 66.2Delta2.112.630.929.330.926.229.126.228.627.828.629.832.629.828.826.728.82628.8262424.92424.824.724.830.722.130.729.220.829.236.120.136.141.719.841.748.72148.753.321.753.357.420.557.462.62162.662.118.462.165.71765.767.717.367.766.915.266.970.315.570.371.21571.27314.97378.515.178.581.314.681.373.914.673.973.114.673.17214.6726014.66048.214.648.28628.88657.31.257.3median 62.6HTC U Ultramedian 17median 62.612.2312.231.641.125.44025.336.732.93633.635.631.630.628.432.92733.820.841.72244.421.348.420.850.521.256.619.462.519.566.217.766.117.974.217.877.317.374.317.473.816.771.817.269.318.269.517.966.517.661.417.755.817.854.517.959.918.152.218.249.530831.350.1median 17.9Samsung Galaxy A5 2017median 61.41.39.5hearing rangehide median Pink Noise
Huawei Mate 10 Lite Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.5 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (25.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 50% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 38% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 72% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 21% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HTC U Ultra Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 27.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 12.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (28.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 71% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 21% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 83% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 12% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Samsung Galaxy A5 2017 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82.96 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 9.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 25% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 65% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 55% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 37% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme des Huawei Mate 10 Lite liegt im Vergleich zum HTC U Ultra auf einem etwas besseren Niveau. Das Galaxy S8, welches nur etwas kleiner ist als das Testgerät, zeigt aber, dass es noch viel besser geht.

Das Mate 10 Lite unterstützt kein Huawei Super Charge, soll jedoch QuickCharge-fähig sein. Mit dem im Lieferumfang befindlichen Netzteil ist das komplett entladene Smartphone binnen rund zweieinhalb Stunden wieder vollständig aufgeladen.

Ladedauer des Huawei Mate 10 Lite
Ladedauer des Huawei Mate 10 Lite
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.02 / 0.11 Watt
Idledarkmidlight 0.87 / 2.14 / 2.16 Watt
Last midlight 3.7 / 5.48 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Huawei Mate 10 Lite
3340 mAh
Samsung Galaxy S8
3000 mAh
HTC U Ultra
3000 mAh
BQ Aquaris X Pro
3100 mAh
Honor 9
3200 mAh
ZTE Axon 7
3250 mAh
Samsung Galaxy A5 2017
3000 mAh
Stromverbrauch
20%
-38%
6%
-24%
-1%
33%
Idle min *
0.87
0.78
10%
1
-15%
0.67
23%
1.13
-30%
0.64
26%
0.64
26%
Idle avg *
2.14
1.1
49%
2.41
-13%
1.7
21%
2.25
-5%
0.84
61%
1.36
36%
Idle max *
2.16
1.16
46%
2.46
-14%
1.78
18%
2.3
-6%
0.87
60%
1.4
35%
Last avg *
3.7
4.15
-12%
6.8
-84%
4.42
-19%
4.89
-32%
6.02
-63%
2.53
32%
Last max *
5.48
5.12
7%
8.9
-62%
6.3
-15%
7.99
-46%
10.45
-91%
3.63
34%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Mit 3.340 mAh ist der Energiespeicher des Huawei Mate 10 Lite deutlich schwächer als in den beiden größeren Modellen der Mate-10-Serie. Die Leistungsaufnahmemessungen haben schon eine Tendenz erkennen lassen, wohin die Reise geht. Tatsächlich liefert das Mate 10 Lite zwar alltagstaugliche Laufzeiten, aber diese liegen deutlich hinter unseren Erwartungen und auch hinter den Werten der Konkurrenten.

Meistens ist das Mate 10 Lite nur in Teilbereichen besser als die Kontrahenten, doch vor allem das Galaxy A5 und das BQ Aquaris X Pro liefern wesentlich längere Akkulaufzeiten. Huawei bietet bei seinem Smartphone diverse Stromsparmodi, um die Laufzeiten weiter zu verlängern.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
19h 10min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Chrome 62)
8h 40min
Big Buck Bunny H.264 1080p
8h 22min
Last (volle Helligkeit)
3h 43min
Huawei Mate 10 Lite
3340 mAh
Samsung Galaxy A5 2017
3000 mAh
HTC U Ultra
3000 mAh
BQ Aquaris X Pro
3100 mAh
ZTE Axon 7
3250 mAh
Honor 9
3200 mAh
Akkulaufzeit
94%
15%
36%
20%
15%
Idle
1150
2418
110%
1568
36%
1840
60%
1735
51%
1399
22%
H.264
502
984
96%
605
21%
644
28%
704
40%
564
12%
WLAN
520
843
62%
546
5%
730
40%
411
-21%
516
-1%
Last
223
467
109%
214
-4%
254
14%
245
10%
278
25%

Pro

+ wertiges Aluminiumgehäuse
+ zwei Dual-Kameras
+ Speicher erweiterbar
+ Dual-SIM
+ gutes GPS
+ gute Systemperformace

Contra

- kein NFC
- kein aptX
- kein ac-WLAN
- schwache GPU-Performance

Fazit

Im Test: Huawei Mate 10 Lite. Testgerät zur Verfügung gestellt von Huawei Deutschland.
Im Test: Huawei Mate 10 Lite. Testgerät zur Verfügung gestellt von Huawei Deutschland.

Der kleinste und preiswerteste Spross der aktuellen Mate-10-Serie bietet ein interessantes Gesamtpaket, hat es aufgrund der starken Konkurrenz in dieser Preisklasse jedoch nicht leicht. Ein Alleinstellungsmerkmal ist momentan das 5,9 Zoll große 18:9-Panel mit seinem hervorragenden Display-Oberflächen-Verhältnis. Dazu gibt es Hybrid-SIM, 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB internen Speicher, welcher sich per microSD-Karte erweitern lässt. Die beiden Dual-Kameras vervollständigen den Gesamteindruck, ein großes Nova 2 in der Hand zu halten, und im Test hat uns die Frontkamera mehr überzeugt als das Megapixelmonster im kleineren Schwestermodell.

Bis auf den Namen hat das Mate 10 Lite wenig mit der Modellreihe gemein. Ein gutes Smartphone ist es dennoch.

Bis auf die Panelgröße hat das Huawei Mate 10 Lite jedoch wenig gemein mit den beiden anderen Mate-10-Modellen. Es gibt kein NFC, der Akku ist kleiner, das SoC erheblich schwächer und es gibt keine Dual-Kameras von Leica. Ebenso muss auf aptX für Bluetooth, Stereolautsprecher sowie Super Charge verzichtet werden.

Dennoch bietet Huawei ein gutes Gesamtpaket, das sich vor allem an Freunde von großen Displays richtet, aber wir hätten uns nicht ganz so viele Abstriche gegenüber den größeren Modellen gewünscht und die Akkulaufzeiten dürften etwas besser sein.

Huawei Mate 10 Lite - 27.11.2017 v6
Daniel Schmidt

Gehäuse
87%
Tastatur
72 / 75 → 96%
Pointing Device
92%
Konnektivität
37 / 60 → 61%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
90%
Display
85%
Leistung Spiele
21 / 63 → 33%
Leistung Anwendungen
52 / 70 → 74%
Temperatur
92%
Lautstärke
100%
Audio
68 / 91 → 75%
Kamera
75%
Durchschnitt
74%
84%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Huawei Mate 10 Lite Smartphone
Autor: Daniel Schmidt, 28.11.2017 (Update: 28.11.2017)
Daniel Schmidt
Daniel Schmidt - Managing Editor Mobile - @Tellheim
Bereits als kleiner Zwerg fesselte mich mein Commodore 16 und entfachte meinen Enthusiasmus für Computer. Mit meinem ersten Modem surfte ich im Btx und später auch im World Wide Web. Die neuesten Techniktrends haben mich von jeher gefesselt und das gilt vor allem auch für mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Für Notebookcheck bin ich seit 2013 am Ball und freue mich auf die Neuerungen, die noch kommen und wir für Sie auf Herz und Nieren testen werden.