Notebookcheck

Test Huawei Mate 9 Phablet

Think big! Wer große Highend-Phablets mag, der sollte einen Blick auf Huaweis jüngsten Boliden werfen. Neben dem neuen Kirin-960-SoC gibt es eine Dual-Kamera, aktuelles Android 7.0 mit der neuen EMUI 5.0 und einen großen Akku. Zum Hingucker macht das Smartphone ein 5,9 Zoll großes IPS-Display. Ein starkes Gerät, ohne Frage. Wo es hakt, zeigt unser Test.
Update: Firmware B197 aktualisiert die Google Sicherheitspatches.

Das Huawei Mate 9 ist der direkte Nachfolger des Vorjahresmodells Mate 8. Der Hersteller vermarktet es mit dem Slogan „A step ahead“ (zu Deutsch: Einen Schritt voraus") und das trifft bereits auf dem Datenblatt in einigen Punkten zu. So will Huawei mit dem Kirin 960 das momentan schnellste Smartphone-SoC für Android-Geräte anbieten. Außerdem ist das Mate 9 eins der ersten Geräte, das LTE Cat. 11 auch praktisch unterstützt. Ein neues Dateisystem soll darüber hinaus für einen ressourcenschonenderen Betrieb sorgen. Der neue UFS-2.1-Flashspeicher verspricht neue Geschwindigkeitsrekorde. Aber auch darüber hinaus bietet das Mate 9 viele Highendspezifikationen. Die in Kooperation mit Leica entwickelte Kamera aus dem P9 wurde weiter verbessert und besitzt nun einen 20 MP großen Monochrom-Sensor. Auch bei der Schnellladetechnik hat Huawei weiter nachgelegt, während der Akku weiterhin üppige 4.000 mAh leistet. Lediglich bei der Panel-Auflösung wird kein Highend geboten, sondern vergleichsweise geringe 1.080p.

Das WQHD-Display ist der exklusiven Porsche-Design-Variante vorbehalten. Dieses Modell ist mit 5,5 Zoll zudem etwas kleiner und bietet an den Seiten abgerundete Displaykanten. Dessen Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Vorderseite und unterstützt das bereits aus dem Lenovo ZUK Z2 bekannte Smart Touch, womit der zentrale Homebutton durch Gestenunterstützung die Funktion aller drei Android-Buttons übernehmen kann. Außerdem ist die Speicherausstattung üppiger und bietet neben 6 GB Arbeitsspeicher satte 256 GB Flashspeicher (Mate 9: 4 GB RAM und 64 GB Flash), dafür muss auf den MicroSD-Slot verzichtet und erheblich tiefer in die Tasche gegriffen werden: 1.395 Euro werden für das Porsche-Modell aufgerufen. Es wird ab Ende des Jahres vorläufig exklusiv in Porsche-Design-Stores erhältlich sein.

Das Huawei Mate 9 ist mit 699 Euro (UVP) zwar deutlich günstiger, aber runde 50 Euro teurer als sein Vorgänger. Der Hauptkonkurrent des Mate 9 hat sich dabei dieses Jahr selbst zerlegt, denn das Samsung Galaxy Note 7 wurde aufgrund der anhaltenden technischen Probleme wieder vom Markt genommen (wir berichteten). So ist das Mate 9 momentan das einzige Phablet jenseits der 5,5 Zoll, das aktuelle Highend-Komponenten bietet. Konkurrenten wie das Galaxy S6 Edge+ oder Lumia 950 XL sind aufgrund ihres Alters technisch bereits überholt oder wurden wie das Nexus 6P bereits durch ein anderes Modell ersetzt. Deshalb werden nicht nur Phablets zum Vergleich in diesem Test herangezogen, sondern auch andere aktuelle Highend-Geräte.

Informationen zu neuen Firmware-Versionen des Huawei Mate 9 finden Sie im Abschnitt Updates.

Huawei Mate 9 (Mate Serie)
Grafikkarte
ARM Mali-G71 MP8, Kerntakt: 900 MHz
Hauptspeicher
4096 MB 
, LPDDR4-1800
Bildschirm
5.9 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 373 PPI, kapazitiver Touchscreen, 10 Multitouchpunkte, IPS, Blaulichtfiler (Nachtmodus), spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB UFS 2.1 Flash, 64 GB 
, 49.55 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: kombinierter Kopfhörer- und Mikrofonanschluss (3,5 mm Klinke), Card Reader: MicroSD bis zu 256 GB (SD, SDHC, SDXC), 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Lage-, Beschleunigungs-, Orientierungs- und G-Sensor, Digitaler Kompass, Barometer, BeiDou, Galilieo, OTG, DLNA, Miracast, IR-Sender
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2, GSP/GPRS/Edge (850, 900, 1.800 und 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (Band 1, 2, 4, 5, 6, 8 und 19), LTE Cat. 11 (Band 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 9, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 29 (alle FDD), 38, 39, 40, 41 (TDD)), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.9 x 156.9 x 78.9
Akku
4000 mAh Lithium-Polymer, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 30 h, Standby 3G (laut Hersteller): 504 h
Betriebssystem
Android 7.0 Nougat
Kamera
Primary Camera: 20 MPix Monochrom-Sensor + 12 MP RGB-Sensor Leica Dual-Kamera, Hyprid-AF, OIS, Hybrid-Zoom, 2-farbiger Blitz, Ultra HD-Video
Secondary Camera: 8 MPix (AF, 1080p-Video)
Sonstiges
Lautsprecher: zwei Lautsprecher, Tastatur: virtuell, Netzteil, USB-Kabel, SIM-Werkzeug, OTG-Adapter, Kurzanleitung, Schutzhülle, EMUI 5.0, Telefonmanager, HiCare, Facebook, Smart Controller, Twitter, Todolist, WPS Office, 24 Monate Garantie, USB Type-C, Schnellladen, 4 Mikfrofone mit Rauschunterdrückung, Kopf-SAR: 1.64 W/kg, Körper-SAR: 1.36 W/kg, Lüfterlos
Gewicht
192 g, Netzteil: 101 g
Preis
699 Euro

 

Gehäuse

Der Gehäuserahmen und der größte Teil der Rückseite des Huawei Mate 9 bestehen aus Aluminium. Lediglich der obere und untere Teil des Rückens bestehen aus Kunststoff, um den Empfang für die Antennen zu ermöglichen. Die Front besteht aus 2.5D-Glas. Dem Design ist die Zugehörigkeit zur Mate-Serie anzusehen. An den Rändern ist das Chassis unter drei Millimeter dick, was trotz des großen Phablets für einen schlanken Eindruck sorgt. Als Bauhöhe gibt Huawei 7,9 Millimeter an, wir haben exakt 8 Millimeter gemessen. Die Kamera ragt dabei zusätzliche 0,9 Millimeter aus dem Gehäuse heraus. Trotz des großen Displays und des starken Akkus bleibt das Gerät mit 192 Gramm vergleichsweise leicht.

Das Mate 9 wurde in sechs verschiedenen Farbvarianten vorgestellt: Champagne Gold, Space Grey, Mocha Brown, Moonlight Silver, Ceramic White und Rosé Gold. Graphite Black ist exklusiv für das Porsche-Design-Modell vorbehalten. In Deutschland wird das Smartphone jedoch nur in Moonlight Silver und Space Gray erhältlich sein. Schade eigentlich. Unser Testgerät hat die Farbe Mocha Brown.

Die Verarbeitung des Mate 9 ist sehr gut. Die Spaltmaße sind eng und gleichmäßig, selbst der Kartenslot schließt nahezu bündig ab. Dessen Schlitten besteht ebenfalls aus Metall und bietet bei unserem Testgerät entweder für zwei Nano-SIM-Karten oder eine SIM- und eine MicroSD-Karte Platz. Eine Single-SIM-Variante ist ebenfalls erhältlich.

Gegenüber Druck zeigt sich das Phablet sehr widerstandsfähig. Nur festes Pressen auf den Touchscreen führt zu einer sichtbaren Wellenbildung auf dem IPS-Display. Verwindungsversuche lässt das Mate 9 ungerührt über sich ergehen und gibt keinen Laut von sich.

Der Akku ist im Gerät fest verbaut und außerdem gibt es keine spezielle Zertifizierung für Staub- und Wasserschutz. Die internen Komponenten besitzen jedoch eine Nanobeschichtung gegen Feuchtigkeit, was aber für einen Einsatz unter der Dusche nicht ausreicht.

Größenvergleich

Ausstattung

Auch im Huawei Mate 9 kommt nun ein USB-Type-C-Anschluss zum Einsatz. Leider beherrscht dieser nur die Spezifikationen nach USB 2.0. Schnelle Datenübertragungen sind damit nicht möglich und auch die kabelgebundene Bildausgabe beherrscht die Schnittstelle nicht. Dafür können aufgrund der OTG-Funktion externe Speicher- und Eingabegeräte an das Phablet angeschlossen werden. Bildschirminhalte können drahtlos mittels DLNA und Miracast abgespielt werden.

Der MicroSD-Slot unterstützt alle aktuellen Speicherkartengrößen bis einschließlich 256 GB und wird von Huawei bis 2 TB spezifiziert. Leider kann eine MicroSD-Karte weder als interner Speicher formatiert noch können Apps dahin ausgelagert werden.

Außerdem befinden sich NFC und Bluetooth 4.2 an Bord. Mittlerweile schon etwas selten geworden ist der integrierte Infrarot-Sender, womit das Smartphone als Fernbedienung für Home-Entertainment-Geräte, Klimaanlagen oder als Fernauslöser für Kameras genutzt werden kann. Ein Radioempfänger ist nicht verbaut.

Die integrierte Benachrichtigungs-LED lässt sich nur ein- oder ausschalten und nicht weiter konfigurieren.

rechts: Lautstärke, Power
rechts: Lautstärke, Power
Kopfseite: Audio, Infrarot
Kopfseite: Audio, Infrarot
links: Kartenslot
links: Kartenslot
Fußseite: Mikrofon, USB, Lautsprecher
Fußseite: Mikrofon, USB, Lautsprecher

Software

Im Huawei Mate 9 kommt mit Google Android 7.0 Nougat die momentan aktuellste Betriebssystemversion zum Einsatz. Darüber legt der Hersteller seine hauseigene EMUI 5.0, welche im Testgerät ihre Premiere feiert. Erstmals kommt auch das neue Dateisystem F2FS zum Einsatz, welches für eine bessere Defragmentierung sorgen soll und im Zusammenspiel mit entwickelten Algorithmen der EMUI 5.0 auch den langfristigen Geschwindigkeitsverlust, der durch die Nutzung eines Systems entsteht, nahezu verhindern können soll. Huawei verspricht sich davon, dass das Mate 9 auch nach 18 Monaten noch so flüssig läuft wie am ersten Tag.

Optisch ist die Benutzeroberfläche erwachsener geworden und sorgt für einen flüssigen Betrieb. Auf den App-Drawer wird weiterhin verzichtet, über die Design-App kann aber auch eine Variante mit diesem ausgewählt werden. Ansonsten finden sich die üblichen Helfer an Bord, wie sie schon vom Huawei P9 bekannt sind.

Neu ist die Möglichkeit, Apps zu klonen. Dies funktioniert momentan zwar leider nur mit Facebook und WhatsApp, aber gerade im Dual-SIM-Betrieb ist es toll, auch zwei WhatsApp-Accounts auf dem Gerät nutzen zu können. Es wäre wünschenswert, wenn Huawei diese Funktion auf weitere Social-Media-Anwendungen ausweiten würde.

Ein paar Werbeapps sind ebenfalls vorinstalliert, können aber problemlos deinstalliert werden.

Updates

An dieser Stelle möchten wir Sie informieren, wenn es Updates zum Huawei Mate 9 gegeben hat und was sie genau bewirken.

MHA-L29C432B126 (11/2016):

  • 6-facher Digtalzoom ist mit der Kamera nun möglich, darüberhinaus soll die Qualität weiter optimiert worden sein. Außerdem erscheint nun eine Meldung in der Statusleiste, wenn in öffentlichen WLAN-Netzwerken eine Verifizierung nötig ist.
  • Optimierungen bei der Anzeige von Benachrichtigungen in der Statusleiste.
  • Die Netzbetreiber-Parameter wurden optimiert.
  • Sicherheitspatches von Google.
  • Allgemeine Leistungs- und Stabilitätsverbesserungen des Systems.

MHA-L29C432B138 (01/2017):

  • Reduzierung der Leistungsaufnahme bei längerer Nutzungsdauer.
  • Optimierung der Steuerung von Musik-Apps auf dem Sperrbildschirm.
  • Sicherheitspachtes von Google (Stand: 01. Dezember 2016).
  • Probleme behoben, die beim Spielen auftreten können.

MHA-L29C432B156 (02/2017):

  • 10-facher Digitalzoom nun möglich.
  • Drawler-Ansicht auf dem Startbildschirm wurde optimiert.
  • Sicherheitspachtes von Google (Stand: 01. Januar 2017).

MHA-L29C432B182 (05/2017):

  • Es erscheint nun eine Benachrichtigung in der Statusleiste, wenn für ein öffentliches WLAN eine Verifizierung nötig ist.
  • Angeblich wurde der Kamera ein 6-facher Zoom hinzugefügt, aber es ist weiterhin der 10-fach-Zoom aus dem letzten Update verfügbar. Gut möglich, dass dieser nochmals optimiert wurde.
  • Die neuesten Netzbetreiber-Parameter wurden hinzugefügt.
  • Optimierte Anzeige der Statusleiste.
  • Sicherheitspatches von Google (Stand: 05. April 2017)

MHA-L29C432B190 (08/2017):

  • Optimierung Systemperformance.
  • Ein nicht näher spezifiziertes Überhitzungsproblem wurde behoben.
  • Telefonmanager-Einstellungen werden so eingestellt, dass die Virenbibliothek automatisch aktualisiert wird.
  • Optimierungen der UI-Darstellung, von Google Messages und des Startassistenten.
  • Sicherheitspatches von Google (Stand: 5. Juni 2017).

MHA-L29C432B194 (10/2017):

  • Der Galerie-App wird Highlights hinzugefügt. Diese Funktion erweitert die App um den Reiter Entdecken, unter welchem die Aufnahmen nach Orten vorsortiert werden. Nach nicht genauer genannten Spezifikationen werden auch Alben als sogenannte Highlights hervorgehoben.
  • Die Kamera erhält die Funktion Momente. Diese funktioniert im Prinzip genauso wie die Live-Aufnahmen beim iPhone oder dem etwas betagterem Lumia 930 und kann im Standard-Modus der Kamera eine dynamische Aufnahme erstellen, welche ein zweisekündiges Video vor dem Foto erfasst.
  • Sicherheitspatches von Google (Stand: 05. August 2017).

MHA-L29C432B197 (11/2017):

  • Sicherheitspatches von Google (Stand: 05. Oktober 2017).
Huawei Mate 9: MHA-L29C432B126
MHA-L29C432B126
Huawei Mate 9: MHA-L29C432B136
MHA-L29C432B136
Huawei Mate 9: MHA-L29C432B156
MHA-L29C432B156
Huawei Mate 9: MHA-L29C432B182
MHA-L29C432B182
Huawei Mate 9: MHA-L29C432B190
MHA-L29C432B190
Huawei Mate 9: MHA-L29C432B194
MHA-L29C432B194
Huawei Mate 9: MHA-L29C432B197
MHA-L29C432B197
 

Kommunikation und GPS

Das Mate 9 fühlt sich in den Netzen der Welt zuhause.
Das Mate 9 fühlt sich in den Netzen der Welt zuhause.

Das Huawei Mate 9 ist bestens für den weltweiten Einsatz vorbereitet. Es unterstützt fünf GSM-, sieben 3G- und 20 LTE-Bänder. Darüber hinaus ist es zum Zeitpunkt des Tests zusammen mit dem Google Pixel XL das einzige Smartphone, welches bereits LTE Cat. 11 beherrscht, was Downloadraten von bis zu 600 MBit/s und Uploads mit maximal 75 MBit/s ermöglicht. Der Empfang hat uns dabei in der Großstadt sowohl mit Vodafone als auch O2 gut gefallen und zeigte keine Auffälligkeiten.

Das WLAN-Modul des Mate 9 unterstützt die geläufigen IEEE-802.11-Standards a/b/g/n/ac und funkt damit sowohl im 2,4- als auch 5,0-GHz-Netz. Bei der Datenübertragung zu unserem Referenzrouter Linksys EA8500 liefert das Phablet jedoch vergleichsweise geringe Werte. Während es beim Empfangen von Daten noch auf Niveau des LG G5 ist, liegt es beim Versand abgeschlagen auf dem letzten Platz im Vergleichsfeld. Das macht sich schon bei der Dämpfung im 5,0-GHz-Netz bemerkbar, die in unmittelbarer Nähe zum Router bei -43 dBm liegt, wogegen die Dämpfung im 2,4-GHz-Bereich nur bei -28 dBm liegt. Dafür bleibt die Verbindungsqualität zum Router auch bei einem Abstand von rund zwölf Metern, mit einer Wand dazwischen, noch sehr gut und die Dämpfung bewegt sich dann auf beiden Frequenzen um die -53 dBm. Auch wenn die Datenübertragung nicht die schnellste ist, so besitzt das WLAN-Modul des Mate 9 doch eine hohe Reichweite und ist sehr stabil.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple iPhone 7
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe (Klaus I211)
532 MBit/s ∼100% +105%
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
515 MBit/s ∼97% +99%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
281 MBit/s ∼53% +8%
Huawei Mate 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB UFS 2.1 Flash
259 MBit/s ∼49%
LG G5
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
257 MBit/s ∼48% -1%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple iPhone 7
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe (Klaus I211)
485 MBit/s ∼100% +194%
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
435 MBit/s ∼90% +164%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
335 MBit/s ∼69% +103%
LG G5
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
256 MBit/s ∼53% +55%
Huawei Mate 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB UFS 2.1 Flash
165 MBit/s ∼34%
GPS Test: im Gebäude
GPS Test: im Gebäude
GPS Test: im Freien
GPS Test: im Freien

Zur Positionsbestimmung nutzt das Huawei Mate 9 das GPS-Satellitennetzwerk und BeiDou. Überraschend ist, dass scheinbar auf das verbreitete Glonass-Netzwerk verzichtet wird. Der Satfix gelingt sowohl in Gebäuden als auch im Freien sehr schnell und genau, die Unterschiede sind minimal.

Um der Genauigkeit im Alltag auf den Zahn zu fühlen, nehmen wir das Mate 9 zusammen mit dem Radcomputer Garmin Edge 500 auf eine kleine Fahrradtour mit. Die Differenz zwischen den beiden Geräten ist recht groß. Während das Garmin-Gerät rund 12,2 Kilometer feststellt, sind es beim Phablet nur 11,8 Kilometer. Mit rund 3,6 Prozent ist die Differenz zwar nicht gravierend und wird im Alltag zur Navigation ausreichen, doch von einem Highend-Gerät hätten wir ein bisschen mehr erwartet.

In der App AndroiTS GPS Test wird gut sichtbar gemacht, dass die Glonass-Satelliten zwar erkannt, aber nicht identifiziert werden können.
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Huawei Mate 9
Huawei Mate 9
Huawei Mate 9
Huawei Mate 9
Huawei Mate 9
Huawei Mate 9

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Sprachqualität des Huawei Mate 9 gefällt uns ganz hervorragend. Ans Ohr gehalten sind beide Seiten klar verständlich, Störungen oder Rauschen konnten wir nicht feststellen. Außerdem werden Umgebungsgeräusche zuverlässig herausgefiltert, was das Mate 9 seinen vier Mikrofonen zu verdanken hat.

Wird das Phablet auf den Tisch gelegt und der Lautsprecher aktiviert, hat der Nutzer die Möglichkeit, ein Richtmikrofon zu aktiveren. Dies klappt im Test auch ganz ordentlich, aber bei der Nutzung des Lautsprechers konnten wir ein deutliches Rauschen während des Telefonates hören.

Die Telefon-App ist einfach gestaltet und übersichtlich sortiert. Neben einer Anrufliste können auch direkt Kontakte und Favoriten aufgerufen werden.

Kameras

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

Auf der Vorderseite spendiert Huawei dem Mate 9 eine 8-MP-Kamera. Das Besondere an ihr ist, dass sie im Gegensatz zu den Konkurrenzmodellen einen echten Autofokus besitzt. Videos können zudem in Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) aufgezeichnet werden. Mit einer Blendenzahl von f/1.9 ist die Optik zudem recht lichtstark und macht auch bei schwachem Umgebungslicht noch vergleichsweise gute Aufnahmen. Bei Tageslicht glänzt die Kamera mit einer guten Schärfe und einer angenehmen Farbbalance. Auch entsprechende Selfie-Modi und Weichzeichner sind direkt mit an Bord. 

Die Hauptkamera stellt eine Weiterentwicklung der Leica-Dual-Kamera aus dem Huawei P9 dar. Es gibt wieder zwei separate Sensoren. Der RGB-Sensor bietet dabei weiterhin 12 MP, während dessen Monochrom-Bruder jetzt auf 20 MP kommt. Dies soll bei schwachem Licht für noch bessere Aufnahmen sorgen, denn der SW-Sensor sammelt zusätzliche Bildinformationen, die mit der RGB-Aufnahme kombiniert werden. Die Monochrom-Linse kann außerdem auch eigenständige Schwarz-Weiß-Aufnahmen machen, die von hohem Kontrast und hoher Dynamik geprägt sind. Ein optischer Bildstabilisator (OIS) sorgt auch bei schlechteren Lichtverhältnissen für verwacklungsfreie Bilder. Die Aufnahmemodi sind identisch mit denen aus dem P9

Die Abbildungsqualität des Mate 9 macht bei Tageslicht einen prima Eindruck. Der Leica-Effekt kann dabei als Verlauf und oder bildfüllend eingestellt werden. Wem natürlichere Farben lieber sind, kann ihn auch vollständig deaktivieren. Die Aufnahmen besitzen eine gute Schärfe, aber gerade in den Details sind das Galaxy S7 und das Pixel XL noch ein wenig schärfer. 

Bei Nacht sind die Aufnahmen etwas dunkler als die der Konkurrenz und fangen entsprechend weniger Details ein, wirken dadurch aber auch etwas natürlicher. Wer einen ähnlichen Dynamikumfang wie beim S7 und beim Pixel XL haben möchte, kann einfach den HDR-Modus dazuschalten. Dennoch sind die Aufnahmen nicht ganz so gut wie bei den hochklassigen Vergleichsgeräten.

Außerdem wäre es schön, wenn Huawei in Zukunft einen automatischen HDR-Modus implementieren könnte. Die Auslösegeschwindigkeiten bei bewegten Objekten könnten zudem schneller sein. Dafür ist der Hybrid-Zoom des Mate 9 sehr gelungen. Die zusätzlichen Megapixel des Monochrom-Sensors werden dazu genutzt, einen zweifachen optischen Zoom zu simulieren, nur dass dieser stufenlos ist und damit grundlegend anders funktioniert als im iPhone 7 Plus. Die Ergebnisse sind überraschend gut und auf dem 12-MP-Resultat ist kein qualitativer Unterschied sichtbar.

Der Kirin 960 ist dazu das erste SoC, welches endlich Ultra-HD-Video unterstützt. Die Qualität der Aufnahmen ist gut und vor allem der Ton weiß in allen Formaten zu überzeugen. Lediglich das Full-HD-Bild mit 60 Bildern pro Sekunde ist wie schon beim P9 immer noch etwas zu dunkel. 

Update 30.11.2016: Mit dem ausgerollten Update MHA-L29C432B126 wird nun ein 6-facher Digitalzoom unterstützt.

Update 24.02.2017: Mit der Firmware-Version B156 wird nun ein 10-facher Zoom unterstützt.

freihändig (Leuchtende Farben)
freihändig (Leuchtende Farben)
freihändig (Standardeinstellungen)
freihändig (Standardeinstellungen, 2-fach Hybrid-Zoom)
freihändig:
freihändig (Standardeinstellungen)
freihändig (Standardeinstellungen, 2-fach Hybrid-Zoom)
freihändig (Standardeinstellungen, max. Digital-Zoom)
freihändig (Low-Light, ohne Blitz, ISO 400)
freihändig (Low-Light, ohne Blitz, ISO 1.000)
abgestützt (Low-Light, ohne Blitz, Pro-Modus: 2,5 sec, ISO 200)

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken
ColorChecker Passport: Im unteren Teil eines jeden Patchfeldes sind die Zielfarben.
ColorChecker Passport: Im unteren Teil eines jeden Patchfeldes sind die Zielfarben.

Unter kontrollierten Lichtbedingungen haben wir die Optiken des Huawei Mate 9 genauer unter die Lupe genommen. Dabei fand keine Nachbearbeitung der Aufnahmen statt, ebenso wenig wie ein nachträglicher Weißabgleich. Ohne den Leica-Filter findet bei der Farbdarstellung eine recht natürliche Wiedergabe statt. Vor allem die Haut- und Grüntöne wirken sehr natürlich. Dafür sind Rot und Blau dann etwas blass. Mit dem zweistufigen Leica-Filter wird aber gerade an diesem Bereich geschraubt und die Farben sind dann wesentlich kräftiger und wärmer, wie wir es auch vom P9 kennen.

Auf dem Testchart, welches unter den gleichen Lichtbedingungen abgelichtet wurde, zeigt das Mate 9 eine prima Schärfe. Die Kanten der Schriften sind sauber, nur auf der dunkelblauen und der braunen Fläche fransen die Zeichen leicht aus. Auch wenn das RGB-Bild mit dem SW-Sensor auf 20 MP hochgerechnet wird, bleiben die Ergebnisse sehr gut. Selbst der Hybrid-Zoom (2-fach) kann überzeugen und Unterschiede sind qualitativ kaum auszumachen.

12 MP (beide Sensoren kombiniert)
20 MP (beide Sensoren kombiniert)
beide Sensoren kombiniert (2-fach Hybrid-Zoom)
20 MP (nur Monochromsensor)

Zubehör und Garantie

Im Lieferumfang des Huawei Mate 9 befindet sich ein modulares Netzteil mit einer Nennleistung von bis zu 22,5 Watt (5,0 Volt und 2,0 Ampere; 4,5 Volt und 5,0 Ampere; 5,0 Volt und 4,5 Ampere), ein USB-Kabel (Type-C auf Type-A), eine USB-Type-C- auf Micro-USB-Adapter, eine Kurzanleitung, ein Headset sowie eine Schutzhülle, welche passend zur Gehäusefarbe ist. Ein passendes Schnellladegerät für das Auto ist optional erhältlich.

24 Monate Garantie gewährt Huawei auf sein Produkt. Wer sich über die HiCare-App für die kostenlose VIP-Mitgliedschaft registriert, erhält ein weiteres Jahr oben drauf. Außerdem erhalten VIP-Mitglieder eine Displaygarantie und eine Produkttauschgarantie, jeweils für die ersten drei Monate.

Eingabegeräte & Bedienung

Der 5,9 Zoll große kapazitive Touchscreen des Huawei Mate 9 bietet tolle Gleiteigenschaften und reagiert prompt auf Eingaben. Verzögerungen sind nicht spürbar und so gleiten die Finger geschmeidig durch das flüssig animierte Betriebssystem. Bildschirmdrehungen werden zügig durchgeführt. Neben den üblichen Wischeingaben unterstützt das Phablet auch Gesten mit den Knöcheln (Knuckle Touch). Außer den bereits bekannten Gesten zum Erstellen oder Ausschneiden von Screenshots ist es nun auch möglich, eine Screen-Recording-Aufnahme (720p) zu starten, indem mit zwei Knöcheln gleichzeitig gegen das Display geklopft wird. Dabei ist das Mikrofon des Mate 9 aktiv, sodass diese auch kommentiert werden kann.

Als virtuelle Tastatur nutzt Huawei erstmals nicht mehr das eigene Layout, sondern installiert SwiftKey vor. Alternativ kann auch eine andere beliebige Tastatur aus dem Play Store heruntergeladen werden.

Die physikalischen Tasten besitzen einen festen Druckpunkt. Bei der Powertaste ist dieser etwas schwammig und hätte klarer definiert sein dürfen. Die Lautstärkewippe hingegen besitzt klare Druckpunkte. Die Android-Bedientasten sind onscreen und können in den Einstellungen nach den eigenen Wünschen sortiert werden.

Der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite entspricht technisch dem aus dem Huawei P9 und reagiert sehr schnell und zuverlässig. Außerdem kann er auch als Auslöser für die Kamera, zum Scrollen durch die Galerie oder zum Ausklappen der Benachrichtigungszentrale genutzt werden.

Für die neue EMUI 5.0 verspricht Huawei, dass 90 Prozent aller Aktionen mit nicht mehr als drei Eingaben erledigt werden können. Ob das genau stimmt, lässt sich schwer sagen, doch geht die Navigation durch das Betriebssystem sehr schnell von der Hand.

Display

Subpixelaufnahme
Subpixelaufnahme

Im Vergleich zum Vorgänger Mate 8 (6,0 Zoll) ist die Paneldiagonale des Huawei Mate 9 ein wenig geschrumpft. 5,9-Zoll-Phablets sind dennoch immer noch riesig. Bei gleichgebliebener Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten (Full HD) verbessert sich die Pixeldichte leicht auf 373 PPI. In dieser Preisklasse ist die vergleichsweise geringe Auflösung sicherlich der Punkt, den Huawei sich am meisten ankreiden lassen muss. Vor allem bei einem solch gewaltigen Panel wären 1.440p (WQHD) mehr als angemessen gewesen. Dennoch werden Inhalte scharf dargestellt und winzige Treppcheneffekte lassen sich nur mit etwas Fantasie erahnen.

Bei der Leuchtkraft des IPS-Displays hat der Hersteller noch eine Schüppe draufgelegt und erreicht nun bis zu 700 cd/m². Dabei spielt es keine Rolle, ob der Sensor aktiv ist oder nicht, es steht immer die volle Helligkeit zur Verfügung. Auch im praxisnahen Messverfahren mit einer gleichmäßigen Verteilung von hellen und dunklen Flächen (APL 50) sind die Werte identisch. Die Ausleuchtung ist ebenfalls sehr gleichmäßig und bei unserem Testgerät konnten wir keinerlei Clouding feststellen.

Der Schwarzwert des Mate 9 ist mit 0,43 cd/m² leicht gestiegen, liegt aber immer noch auf einem guten Niveau und sorgt für ein starkes Kontrastverhältnis von 1.657:1. Auf den Einsatz von PWM verzichtet Huawei glücklicherweise.

Wer gerne abends liest, wird sich über eine geringe Minimalleuchtkraft von 5,3 cd/m² freuen. Um die Augen zusätzlich zu schonen, kann zudem der Sehkomfort-Filter aktiviert werden, der blaues Licht herausfiltert. 

681
cd/m²
675
cd/m²
692
cd/m²
683
cd/m²
696
cd/m²
700
cd/m²
686
cd/m²
657
cd/m²
653
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 700 cd/m² Durchschnitt: 680.3 cd/m² Minimum: 5.3 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 696 cd/m²
Kontrast: 1657:1 (Schwarzwert: 0.42 cd/m²)
ΔE Color 4.3 | - Ø
ΔE Greyscale 4.8 | - Ø
Gamma: 2.33
Huawei Mate 9
IPS, 1920x1080, 5.9
Huawei Mate 8
IPS-NEO, 1920x1080, 6
Apple iPhone 7 Plus
IPS, 1920x1080, 5.5
Google Pixel XL 2016
AMOLED, 2560x1440, 5.5
LG G5
IPS Quantum, 2560x1440, 5.3
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
Super AMOLED, 2560x1440, 5.7
Microsoft Lumia 950 XL
AMOLED, 2560x1440, 5.7
Bildschirm
-8%
23%
-2%
-16%
20%
6%
Brightness
680
513
-25%
553
-19%
408
-40%
774
14%
397
-42%
297
-56%
Brightness Distribution
93
94
1%
97
4%
85
-9%
91
-2%
91
-2%
93
0%
Schwarzwert *
0.42
0.35
17%
0.35
17%
0.43
-2%
Kontrast
1657
1469
-11%
1591
-4%
1823
10%
DeltaE Colorchecker *
4.3
5.08
-18%
1.4
67%
4
7%
6.5
-51%
1.49
65%
2.67
38%
DeltaE Graustufen *
4.8
5.49
-14%
1.3
73%
3.2
33%
8
-67%
1.98
59%
2.81
41%
Gamma
2.33 103%
2.08 115%
2.21 109%
2.19 110%
2.22 108%
2.19 110%
2.08 115%
CCT
7255 90%
7254 90%
6667 97%
7037 92%
8699 75%
6382 102%
6379 102%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
79.95
63.1
68.08
66.31
Color Space (Percent of sRGB)
99.84
99.83
97.46
99.79

* ... kleinere Werte sind besser

Das kontraststarke Display des Huawei Mate 9 stellt Farben subjektiv brillant dar. Mit der Analyse-Software CalMAN und dem Fotospektrometer haben wir uns das aber mal genauer angeschaut. In den Standardeinstellungen werden die Farben etwas zu kühl dargestellt, in den Graustufen (DeltaE 6,5) ist dann auch ein deutlicher Blaustich sichtbar und die ermittelte Farbtemperatur ist mit 8.209 K zu hoch. Wer das Farbdarstellungsprofil Kalt auswählt, kann diesen Effekt noch weiter verstärken. Natürlicher wirken die Farben, wenn das Profil Warm gewählt wird. Aber auch dann ist bei einer reinweißen Darstellung noch ein Hauch von Türkis erahnbar. Im Alltag fällt sowohl das Standard- als auch das Warm-Profil nicht negativ auf, aber die Konkurrenten können das größtenteils besser und bieten eine exaktere Darstellung.

Bei der Farbraum-Kalibrierung geht Huawei einen ähnlichen Weg wie Apple und nutzt den P3-Farbraum. Dieser wird laut dem Hersteller auch zu 96 Prozent abgedeckt und ist etwas größer als der gängige sRGB-Farbraum und bietet sowohl mehr Rot- als auch Grüntöne. Auch wenn die Farbraummessungen mit CalMAN nur zweidimensional sind, zeigt die Grafik doch schön, dass die Angaben von Huawei stimmen.

Graustufen (Profil: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Profil: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Profil: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Profil: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Profil: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Profil: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Profil: Warm, Zielfarbraum: P3)
Mischfarben (Profil: Warm, Zielfarbraum: P3)
Sättigung (Profil: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Profil: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Profil: Warm, Zielfarbraum: P3)
Sättigung (Profil: Warm, Zielfarbraum: P3)
Farbraumabdeckung: sRGB
Farbraumabdeckung: sRGB
Farbraumabdeckung: P3
Farbraumabdeckung: P3

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8530 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
30 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 23 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 71 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
57 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 43 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 92 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.5 ms).

Mit seinem kräftigen IPS-Display schlägt sich das Huawei Mate 9 auch im Freien prima. Eine hohe Leuchtkraft und der starke Kontrast ermöglichen es auch an hellen Tagen gut, den Inhalt des Bildschirms abzulesen. Nur zu starke Reflektionen können ein wenig stören.

IPS-Displays bieten eine hervorragende Blickwinkelstabilität. Dies trifft auch auf das Panel im Mate 9 zu, dessen dargestellter Inhalt selbst bei extrem flachen Betrachtungswinkeln noch gut ablesbar bleibt. Lediglich ab einer Neigung von rund 60 Grad ist auf dunklen Flächen ein feiner IPS-Glow-Effekt erkennbar. Farbinvertierungen gibt es nicht und auch einen Leuchtkraftverlust konnten wir nicht feststellen.

Blickwinkelstabilität des Huawei Mate 9
Blickwinkelstabilität des Huawei Mate 9

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Leistung

Im Huawei Mate 9 kommt erstmals der neue hauseigene Kirin 960 (16 nm FinFET Compact) zum Einsatz, welcher eine Weiterentwicklung des Kirin 950/955 darstellt. Der Prozessor arbeitet wieder mit zwei Clustern mit jeweils vier Kernen. Das Leistungscluster setzt sich nun aus Cortex-A73-Kernen zusammen, die gegenüber dem Vorgänger A72 zehn bis 18 Prozent schneller rechnen sollen. Jeder Kern taktet mit bis zu 2,4 GHz. Das sparsame Cluster bietet vier Cortex-A53-Kerne, die mit jeweils bis zu 1,8 GHz takten können. Bei der Grafikeinheit hat Huawei noch stärker aufgerüstet und setzt auf die ARM Mali-G71 MP8, welche mit 900 MHz taktet. Sie soll bis zu 180 Prozent mehr Leistung liefern. Außerdem unterstützt die GPU aktuelle Grafik-APIs wie OpenGL ES 3.2 und Vulkan 1.0. Unterstützt wird das System von flotten 4 GB LPDDR4-1800-Arbeitsspeicher und der Flashspeicher ist über die neue UFS-2.1-Schnittstelle angebunden.

Tatsächlich bietet das Mate 9 ein echtes Kraftpaket. Im Geekbench 4 erreicht unser Testmodell jedoch nicht ganz die von Huawei angepriesenen Werte, sondern bleibt knapp darunter, sodass wir lediglich eine Leistungssteigerung von 14 Prozent feststellen können. Anders sieht es bei der GPU aus. Im 3DMark Sling Shot OpenGL ES 3.1 Test werden satte 177 Prozent Leistungsplus gegenüber dem P9 und 186 Prozent gegenüber dem Mate 8 herausgeholt. In den meisten anderen Tests lassen sich Verbesserungen zwischen 100 und 140 Prozent feststellen.

Überflügeln kann das Mate 9 die Highend-Konkurrenten damit jedoch nicht. Vor allem im AnTuTu-Benchmark liegen Smartphones mit Exynos 8890 und Snapdragon 820/821 sowie Apples A10 noch vor dem Kirin 960. Im Geekbench hingegen schlägt sich der Prozessor hervorragend und muss sich im Single-Core-Test nur dem iPhone 7 Plus geschlagen geben. Werden jedoch alle Kerne genutzt, liegt das Huawei-Phablet vorn.

Bei den GPU-Benchmarks ist das Mate 9 zwar erheblich besser geworden, profitiert aber auch von seiner geringeren Displayauflösung. In den Offscreen-Tests sind Konkurrenten mit Adreno 530 oder das iPhone 7 Plus teilweise erheblich schneller. Letzteres liefert im GFXBench oft 70 Prozent mehr Frames, profitiert aber auch von der bereits unterstützten Metal-API.

Auch in den Systembenchmarks PCMark for Android und ANDEBench Pro zeigt das Testgerät eine starke Vorstellung und muss sich im PCMark nur dem Lenovo Moto Z und dem OnePlus 3 geschlagen geben. Im ANDEBench setzt sich das Gerät von Huawei sogar an die Spitze. Auch gefühlt läuft das Android-Betriebssystem auf dem Mate 9 sehr geschmeidig.

AnTuTu Benchmark v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
124087 Points ∼54%
Huawei Mate 8
93767 Points ∼41% -24%
Microsoft Lumia 950 XL
94122 Points ∼41% -24%
Apple iPhone 7 Plus
165399 Points ∼73% +33%
Google Pixel XL 2016
138641 Points ∼61% +12%
Samsung Galaxy S7 Edge
128749 Points ∼56% +4%
Lenovo Moto Z
129197 Points ∼57% +4%
Huawei P9
95743 Points ∼42% -23%
Geekbench 4.0
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
5629 Points ∼20%
Apple iPhone 7 Plus
5630 Points ∼20% 0%
Google Pixel XL 2016
4167 Points ∼15% -26%
Samsung Galaxy S7 Edge
5503 Points ∼20% -2%
Lenovo Moto Z
3946 Points ∼14% -30%
Huawei P9
4904 Points ∼18% -13%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
1947 Points ∼34%
Apple iPhone 7 Plus
3476 Points ∼60% +79%
Google Pixel XL 2016
1513 Points ∼26% -22%
Samsung Galaxy S7 Edge
1840 Points ∼32% -5%
Lenovo Moto Z
1480 Points ∼26% -24%
Huawei P9
1755 Points ∼30% -10%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
1997 Points ∼64%
Google Pixel XL 2016
2044 Points ∼66% +2%
Samsung Galaxy S7 Edge
1811 Points ∼58% -9%
Lenovo Moto Z
1813 Points ∼58% -9%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Unlimited Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2142 Points ∼31%
Google Pixel XL 2016
2863 Points ∼41% +34%
Samsung Galaxy S7 Edge
2394 Points ∼34% +12%
Lenovo Moto Z
2588 Points ∼37% +21%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Unlimited (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2108 Points ∼41%
Google Pixel XL 2016
2629 Points ∼52% +25%
Samsung Galaxy S7 Edge
2234 Points ∼44% +6%
Lenovo Moto Z
2363 Points ∼46% +12%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2104 Points ∼68%
Apple iPhone 7 Plus
1528 Points ∼49% -27%
Google Pixel XL 2016
2009 Points ∼65% -5%
Samsung Galaxy S7 Edge
1773 Points ∼57% -16%
Lenovo Moto Z
1860 Points ∼60% -12%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Unlimited Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2421 Points ∼20%
Apple iPhone 7 Plus
5141 Points ∼42% +112%
Google Pixel XL 2016
4406 Points ∼36% +82%
Samsung Galaxy S7 Edge
3071 Points ∼25% +27%
Lenovo Moto Z
3930 Points ∼32% +62%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Unlimited (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2343 Points ∼35%
Apple iPhone 7 Plus
3371 Points ∼51% +44%
Google Pixel XL 2016
3483 Points ∼52% +49%
Samsung Galaxy S7 Edge
2641 Points ∼40% +13%
Lenovo Moto Z
3151 Points ∼47% +34%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2117 Points ∼69%
Huawei Mate 8
2552 Points ∼83% +21%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
1606 Points ∼52% -24%
Google Pixel XL 2016
1935 Points ∼63% -9%
Samsung Galaxy S7 Edge
2121 (min: 1594) Points ∼69% 0%
Lenovo Moto Z
1797 Points ∼58% -15%
Huawei P9
2503 Points ∼81% +18%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2294 Points ∼43%
Huawei Mate 8
801 Points ∼15% -65%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
1155 Points ∼21% -50%
Google Pixel XL 2016
2820 Points ∼52% +23%
Samsung Galaxy S7 Edge
2229 (min: 2043) Points ∼41% -3%
Lenovo Moto Z
2336 Points ∼43% +2%
Huawei P9
829 Points ∼15% -64%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2240 Points ∼58%
Huawei Mate 8
945 Points ∼24% -58%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
1232 Points ∼32% -45%
Google Pixel XL 2016
2560 Points ∼66% +14%
Samsung Galaxy S7 Edge
2204 (min: 1923) Points ∼57% -2%
Lenovo Moto Z
2190 Points ∼56% -2%
Huawei P9
974 Points ∼25% -57%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2123 Points ∼69%
Huawei Mate 8
2432 Points ∼79% +15%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
1552 Points ∼50% -27%
Apple iPhone 7 Plus
1522 Points ∼49% -28%
Google Pixel XL 2016
1902 Points ∼62% -10%
Samsung Galaxy S7 Edge
2002 (min: 1539) Points ∼65% -6%
Lenovo Moto Z
1828 Points ∼59% -14%
Huawei P9
2510 Points ∼81% +18%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2448 Points ∼32%
Huawei Mate 8
1092 Points ∼14% -55%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
1471 Points ∼19% -40%
Apple iPhone 7 Plus
4235 Points ∼55% +73%
Google Pixel XL 2016
3935 Points ∼51% +61%
Samsung Galaxy S7 Edge
3015 (min: 2895) Points ∼39% +23%
Lenovo Moto Z
3718 Points ∼48% +52%
Huawei P9
1080 Points ∼14% -56%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2367 Points ∼48%
Huawei Mate 8
1244 Points ∼25% -47%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
1488 Points ∼30% -37%
Apple iPhone 7 Plus
3034 Points ∼61% +28%
Google Pixel XL 2016
3180 Points ∼64% +34%
Samsung Galaxy S7 Edge
2710 (min: 2421) Points ∼54% +14%
Lenovo Moto Z
3023 Points ∼61% +28%
Huawei P9
1237 Points ∼25% -48%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
15104 Points ∼21%
Huawei Mate 8
15575 Points ∼22% +3%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
17380 Points ∼24% +15%
Apple iPhone 7 Plus
15626 Points ∼22% +3%
Google Pixel XL 2016
18222 Points ∼25% +21%
Samsung Galaxy S7 Edge
19610 Points ∼27% +30%
Lenovo Moto Z
20948 Points ∼29% +39%
Huawei P9
15517 Points ∼22% +3%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
35626 Points ∼8%
Huawei Mate 8
20537 Points ∼5% -42%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
26964 Points ∼6% -24%
Apple iPhone 7 Plus
63386 Points ∼14% +78%
Google Pixel XL 2016
32652 Points ∼7% -8%
Samsung Galaxy S7 Edge
33031 Points ∼7% -7%
Lenovo Moto Z
26659 Points ∼6% -25%
Huawei P9
21577 Points ∼5% -39%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
27364 Points ∼14%
Huawei Mate 8
19179 Points ∼10% -30%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
24020 Points ∼12% -12%
Apple iPhone 7 Plus
37746 Points ∼19% +38%
Google Pixel XL 2016
27766 Points ∼14% +1%
Samsung Galaxy S7 Edge
28671 Points ∼15% +5%
Lenovo Moto Z
25135 Points ∼13% -8%
Huawei P9
19854 Points ∼10% -27%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
80 fps ∼6%
Huawei Mate 8
41 fps ∼3% -49%
Microsoft Lumia 950 XL
27.11 fps ∼2% -66%
Apple iPhone 7 Plus
91.96 fps ∼7% +15%
Google Pixel XL 2016
91 fps ∼7% +14%
Samsung Galaxy S7 Edge
81 fps ∼6% +1%
Lenovo Moto Z
77 fps ∼6% -4%
Huawei P9
40 fps ∼3% -50%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
60 fps ∼13%
Huawei Mate 8
44 fps ∼10% -27%
Microsoft Lumia 950 XL
18.75 fps ∼4% -69%
Apple iPhone 7 Plus
57.71 fps ∼13% -4%
Google Pixel XL 2016
55 fps ∼12% -8%
Samsung Galaxy S7 Edge
51 fps ∼11% -15%
Lenovo Moto Z
53 fps ∼12% -12%
Huawei P9
43 fps ∼9% -28%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
34 fps ∼6%
Huawei Mate 8
18 fps ∼3% -47%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
18 fps ∼3% -47%
Microsoft Lumia 950 XL
17.54 fps ∼3% -48%
Apple iPhone 7 Plus
58.71 fps ∼11% +73%
Google Pixel XL 2016
48 fps ∼9% +41%
Samsung Galaxy S7 Edge
38 fps ∼7% +12%
Lenovo Moto Z
41 fps ∼8% +21%
Huawei P9
18 fps ∼3% -47%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
37 fps ∼10%
Huawei Mate 8
19 fps ∼5% -49%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
11 fps ∼3% -70%
Microsoft Lumia 950 XL
11.81 fps ∼3% -68%
Apple iPhone 7 Plus
55.17 fps ∼15% +49%
Google Pixel XL 2016
30 fps ∼8% -19%
Samsung Galaxy S7 Edge
27 fps ∼7% -27%
Lenovo Moto Z
26 fps ∼7% -30%
Huawei P9
19 fps ∼5% -49%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
24 fps ∼6%
Huawei Mate 8
10 fps ∼2% -58%
Apple iPhone 7 Plus
41.3 fps ∼10% +72%
Google Pixel XL 2016
32 fps ∼8% +33%
Samsung Galaxy S7 Edge
28 fps ∼7% +17%
Lenovo Moto Z
27 fps ∼6% +13%
Huawei P9
10 fps ∼2% -58%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
28 fps ∼16%
Huawei Mate 8
11 fps ∼6% -61%
Apple iPhone 7 Plus
41.5 fps ∼24% +48%
Google Pixel XL 2016
17 fps ∼10% -39%
Samsung Galaxy S7 Edge
15 fps ∼9% -46%
Lenovo Moto Z
15 fps ∼9% -46%
Huawei P9
11 fps ∼6% -61%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
7403 Points ∼87%
Huawei Mate 8
7344 Points ∼86% -1%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
5113 Points ∼60% -31%
Google Pixel XL 2016
4739 Points ∼55% -36%
Samsung Galaxy S7 Edge
4660 Points ∼55% -37%
Lenovo Moto Z
7637 Points ∼89% +3%
Huawei P9
7058 Points ∼83% -5%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
1076 Points ∼63%
Huawei Mate 8
1127 Points ∼66% +5%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
998 Points ∼59% -7%
Microsoft Lumia 950 XL
837 Points ∼49% -22%
Apple iPhone 7 Plus
1542 Points ∼91% +43%
Google Pixel XL 2016
977 Points ∼58% -9%
Samsung Galaxy S7 Edge
994 Points ∼59% -8%
Lenovo Moto Z
959 Points ∼57% -11%
Huawei P9
1029 Points ∼61% -4%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
3939 Points ∼43%
Huawei Mate 8
1636 Points ∼18% -58%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
2476 Points ∼27% -37%
Microsoft Lumia 950 XL
2040 Points ∼22% -48%
Apple iPhone 7 Plus
6875 Points ∼74% +75%
Google Pixel XL 2016
5017 Points ∼54% +27%
Samsung Galaxy S7 Edge
2203 Points ∼24% -44%
Lenovo Moto Z
4321 Points ∼47% +10%
Huawei P9
1583 Points ∼17% -60%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
3850 Points ∼87%
Huawei Mate 8
2339 Points ∼53% -39%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
1138 Points ∼26% -70%
Microsoft Lumia 950 XL
1945 Points ∼44% -49%
Apple iPhone 7 Plus
1319 Points ∼30% -66%
Google Pixel XL 2016
1677 Points ∼38% -56%
Samsung Galaxy S7 Edge
2072 Points ∼47% -46%
Lenovo Moto Z
2190 Points ∼50% -43%
Huawei P9
2627 Points ∼59% -32%
System (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
3616 Points ∼35%
Huawei Mate 8
4064 Points ∼40% +12%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
3305 Points ∼32% -9%
Microsoft Lumia 950 XL
1386 Points ∼13% -62%
Apple iPhone 7 Plus
6582 Points ∼64% +82%
Google Pixel XL 2016
3889 Points ∼38% +8%
Samsung Galaxy S7 Edge
4080 Points ∼40% +13%
Lenovo Moto Z
3398 Points ∼33% -6%
Huawei P9
3930 Points ∼38% +9%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
2772 Points ∼73%
Huawei Mate 8
2046 Points ∼54% -26%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
1746 Points ∼46% -37%
Microsoft Lumia 950 XL
1465 Points ∼39% -47%
Apple iPhone 7 Plus
3097 Points ∼82% +12%
Google Pixel XL 2016
2378 Points ∼63% -14%
Samsung Galaxy S7 Edge
2074 Points ∼55% -25%
Lenovo Moto Z
2356 Points ∼62% -15%
Huawei P9
2025 Points ∼53% -27%
Basemark X 1.1
High Quality (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
31104 Points ∼71%
Huawei Mate 8
16688 Points ∼38% -46%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
26108 Points ∼59% -16%
Google Pixel XL 2016
30724 Points ∼70% -1%
Samsung Galaxy S7 Edge
32273 Points ∼73% +4%
Lenovo Moto Z
33028 Points ∼75% +6%
Huawei P9
16610 Points ∼38% -47%
Medium Quality (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
42176 Points ∼94%
Huawei Mate 8
29659 Points ∼66% -30%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
36533 Points ∼81% -13%
Microsoft Lumia 950 XL
33082 Points ∼74% -22%
Google Pixel XL 2016
34695 Points ∼77% -18%
Samsung Galaxy S7 Edge
41091 Points ∼91% -3%
Lenovo Moto Z
41445 Points ∼92% -2%
Huawei P9
29662 Points ∼66% -30%
Basemark ES 3.1 / Metal - offscreen Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
699 Points ∼37%
Huawei Mate 8
347 Points ∼19% -50%
Apple iPhone 7 Plus
1177 Points ∼63% +68%
Google Pixel XL 2016
621 Points ∼33% -11%
Samsung Galaxy S7 Edge
733 Points ∼39% +5%
Lenovo Moto Z
542 Points ∼29% -22%
Huawei P9
328 Points ∼18% -53%
ANDEBench PRO
3D (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
46.18 fps ∼35%
Huawei Mate 8
30.14 fps ∼23% -35%
Google Pixel XL 2016
67.37 fps ∼51% +46%
Lenovo Moto Z
58.87 fps ∼45% +27%
Huawei P9
31.59 fps ∼24% -32%
Platform (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
489 Points ∼7%
Huawei Mate 8
286 Points ∼4% -42%
Google Pixel XL 2016
253.2 Points ∼4% -48%
Lenovo Moto Z
404.1 Points ∼6% -17%
Huawei P9
435.2 Points ∼6% -11%
Storage (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
12783 KB/s ∼12%
Huawei Mate 8
9634 KB/s ∼9% -25%
Google Pixel XL 2016
19319 KB/s ∼19% +51%
Lenovo Moto Z
14580 KB/s ∼14% +14%
Huawei P9
10534 KB/s ∼10% -18%
Memory Latency (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
6318 KOps/s ∼78%
Huawei Mate 8
4981 KOps/s ∼62% -21%
Google Pixel XL 2016
1948 KOps/s ∼24% -69%
Lenovo Moto Z
5740 KOps/s ∼71% -9%
Huawei P9
4614 KOps/s ∼57% -27%
Memory Bandwidth (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
20696 MB/s ∼98%
Huawei Mate 8
10559 MB/s ∼50% -49%
Google Pixel XL 2016
18672 MB/s ∼89% -10%
Lenovo Moto Z
19176 MB/s ∼91% -7%
Huawei P9
8721 MB/s ∼41% -58%
CoreMark-PRO/HPC (Base) (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
5902 Points ∼92%
Huawei Mate 8
5664 Points ∼88% -4%
Google Pixel XL 2016
5452 Points ∼85% -8%
Lenovo Moto Z
4834 Points ∼75% -18%
Huawei P9
5919 Points ∼92% 0%
Device Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
16616 Points ∼64%
Huawei Mate 8
11703 Points ∼45% -30%
Google Pixel XL 2016
14128 Points ∼54% -15%
Lenovo Moto Z
15951 Points ∼61% -4%
Huawei P9
13100 Points ∼50% -21%
Lightmark - 1920x1080 1080p (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
19.14 fps ∼50%
Huawei Mate 8
7.9 fps ∼21% -59%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
6.6 fps ∼17% -66%
Samsung Galaxy S7 Edge
13.31 fps ∼35% -30%
Lenovo Moto Z
24.33 fps ∼63% +27%
Huawei P9
7.9 fps ∼21% -59%

Legende

 
Huawei Mate 9 HiSilicon Kirin 960, ARM Mali-G71 MP8, 64 GB UFS 2.1 Flash
 
Huawei Mate 8 HiSilicon Kirin 950, ARM Mali-T880 MP4, 32 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A Samsung Exynos 7420 Octa, ARM Mali-T760 MP8, 32 GB UFS 2.0 Flash
 
Microsoft Lumia 950 XL Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash
 
Apple iPhone 7 Plus Apple A10 Fusion, Apple A10 Fusion GPU / PowerVR, 128 GB NVMe
 
Google Pixel XL 2016 Qualcomm Snapdragon 821 MSM8996 Pro, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy S7 Edge Samsung Exynos 8890 Octa, ARM Mali-T880 MP12, 32 GB UFS 2.0 Flash
 
Lenovo Moto Z Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash
 
Huawei P9 HiSilicon Kirin 955, ARM Mali-T880 MP4, 32 GB eMMC Flash

Die Browser-Performance des Huawei Mate 9 ist gefühlt extrem gut und gibt keinen Grund zur Beanstandung. Auch die Benchmarks bestätigen diesen Eindruck und das Testgerät muss sich meistens nur dem Galaxy S7 Edge oder dem iPhone 7 Plus geschlagen geben. Nur im Vellamo-Benchmark schneidet das Mate 9 am besten ab.

WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB UFS 2.1 Flash
152 Points ∼20%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
139 Points ∼18% -9%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
Mali-T760 MP8, 7420 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
96 Points ∼13% -37%
Microsoft Lumia 950 XL
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
113 Points ∼15% -26%
Apple iPhone 7 Plus
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
204 Points ∼27% +34%
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
126 Points ∼17% -17%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
163 Points ∼22% +7%
Lenovo Moto Z
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
112 Points ∼15% -26%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
128 Points ∼17% -16%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB UFS 2.1 Flash
11897 Points ∼24%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
11329 Points ∼23% -5%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
Mali-T760 MP8, 7420 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
7534 Points ∼15% -37%
Microsoft Lumia 950 XL
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
8059 Points ∼16% -32%
Apple iPhone 7 Plus
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
26053 Points ∼53% +119%
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
8690 Points ∼18% -27%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
13191 Points ∼27% +11%
Lenovo Moto Z
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
7771 Points ∼16% -35%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
11783 Points ∼24% -1%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB UFS 2.1 Flash
2733.7 ms * ∼5%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
3643 ms * ∼6% -33%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
Mali-T760 MP8, 7420 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
5089.2 ms * ∼9% -86%
Microsoft Lumia 950 XL
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
5552.9 ms * ∼9% -103%
Apple iPhone 7 Plus
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
1102.7 ms * ∼2% +60%
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
2653.6 ms * ∼4% +3%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
2564.1 ms * ∼4% +6%
Lenovo Moto Z
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
3154.7 ms * ∼5% -15%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
2922.6 ms * ∼5% -7%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB UFS 2.1 Flash
68.6 Points ∼0%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
65 Points ∼0% -5%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
Mali-T760 MP8, 7420 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
48.821 Points ∼0% -29%
Microsoft Lumia 950 XL
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
46 Points ∼0% -33%
Apple iPhone 7 Plus
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
168.08 Points ∼0% +145%
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
55.4 Points ∼0% -19%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
75.12 Points ∼0% +10%
Lenovo Moto Z
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
47.5 Points ∼0% -31%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
68.4 Points ∼0% 0%
BaseMark OS II - Web (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB UFS 2.1 Flash
1076 Points ∼63%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
1127 Points ∼66% +5%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
Mali-T760 MP8, 7420 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
998 Points ∼59% -7%
Microsoft Lumia 950 XL
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
837 Points ∼49% -22%
Apple iPhone 7 Plus
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
1542 Points ∼91% +43%
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
977 Points ∼58% -9%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
994 Points ∼59% -8%
Lenovo Moto Z
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
959 Points ∼57% -11%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
1029 Points ∼61% -4%
Vellamo 3.x - Browser (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB UFS 2.1 Flash
7565 Points ∼100%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
7008 Points ∼93% -7%
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
Mali-T760 MP8, 7420 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
4666 Points ∼62% -38%
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
6271 Points ∼83% -17%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
7198 (min: 6255) Points ∼95% -5%
Lenovo Moto Z
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
5344 Points ∼71% -29%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
6580 (min: 6523) Points ∼87% -13%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Huawei Mate 9 setzt als erstes Smartphone auf den schnellen UFS-2.1-Speicher und ist mit 64 GB bestückt. Nach dem ersten Start stehen dem Nutzer davon noch rund 50 GB zur freien Verfügung. Wem das nicht reicht, der kann seine Fotos und anderen Medien auf eine optionale Speicherkarte auslagern.

Die Geschwindigkeit des internen UFS-Speichers ist beim sequenziellen Lesen unschlagbar und erreicht fast 600 MB/s. Auch das Lesen von kleinen Datenblöcken ist sehr schnell. Beim Schreiben landet das Mate 9 jedoch eher im Mittelfeld, was angesichts der starken Konkurrenz immer noch gut ist. Nur das Schreiben von kleinen Datenblöcken ist extrem langsam, was uns in der Praxis jedoch nicht negativ aufgefallen ist.

Auch den MicroSD-Kartenschacht haben wir genauer unter die Lupe genommen und dessen Performance mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 überprüft. Das Ergebnis ist nur durchschnittlich, weshalb es nicht verwunderlich ist, weshalb Huawei auf die Möglichkeit verzichtet, den MicroSD-Speicher als internen formatieren zu können beziehungsweise Apps dorthin auszulagern.

Update vom 15.05.2017: Neben dem P10 ist auch das Mate 9 davon betroffen, dass nicht ausschließlich UFS-2.1-Speicher verbaut wird (wir berichten), sondern auch UFS-2.0-Speicher zum Einsatz kommt. Dies scheint auch in unserem Modell der Fall zu sein, denn andere Geräte (P10, Galaxy S8 und S8+) mit echtem UFS-2.1-Speicher sind noch etwas schneller. 

Huawei Mate 9
Mali-G71 MP8, Kirin 960, 64 GB UFS 2.1 Flash
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
Mali-T760 MP8, 7420 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
Lenovo Moto Z
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
AndroBench 3-5
-17%
25%
-10%
28%
145%
44%
Sequential Write 256KB SDCard
29.53
50.36
71%
45.64
55%
24.83
-16%
Sequential Read 256KB SDCard
53.97
76.43
42%
78.51
45%
55.05
2%
Random Write 4KB
8.77
15.74
79%
20.42
133%
14.56
66%
15.79
80%
74.93
754%
47.45
441%
Random Read 4KB
94.69
24.98
-74%
90.32
-5%
87.67
-7%
86.71
-8%
117.15
24%
39
-59%
Sequential Write 256KB
142.92
124.78
-13%
150.05
5%
83.38
-42%
145.11
2%
168.32
18%
72.19
-49%
Sequential Read 256KB
594.23
238.28
-60%
385.39
-35%
258.23
-57%
487.34
-18%
439.66
-26%
281.26
-53%

Spiele

Das Huawei Mate 9 ist fürs Gaming bestens gerüstet und besitzt mit der ARM Mali-G71 MP8 eine richtig starke Grafikeinheit, die auch moderne APIs wie OpenGL ES 3.2 und Vulkan 1.0 unterstützt. Bei unseren Testspielen gab es keine Probleme. Alle Titel laufen flüssig und besitzen vergleichsweise kurze Ladezeiten. Dies liegt sicherlich auch daran, dass das Panel des Mate 9 nicht ganz so hoch auflöst. Beim Porsche-Design-Modell mit WQHD-Display wird das SoC mehr leisten müssen, obwohl dies bei Spielen wie Asphalt 8 kein Problem darstellen dürfte, da dies offenbar eh auf 30 fps limitiert ist.

Der Touchscreen reagiert prima, die Sensoren arbeiten zuverlässig und aufgrund des zweiten Lautsprechers hat der Spieler auch bei einer Querformat-Darstellung noch einen ordentlichen Klang.

Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airbourne
Asphalt 8: Airbourne
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high30 fps
 very low30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high60 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Das Mate 9 selber gibt keinen Mucks von sich, aber sein Netzteil kann in einer stillen Umgebung durchaus hörbar werden und ist uns mit einem Klackergeräusch unangenehm aufgefallen. Wir haben es mit dem Audiorekorder des Mate 9 aufgezeichnet. Die Datei kann hier heruntergeladen oder angehört werden.

Temperatur

GFXBench-Manhattan-3.1-Akkutest
GFXBench-Manhattan-3.1-Akkutest

Die Oberflächentemperaturen des Huawei Mate 9 sind im Leerlauf recht niedrig und erreichen auf der Vorderseite im unteren Drittel ihre höchsten Werte mit maximal 33,7 °C. Unter Last steigen die Temperaturen spürbar an und erreichen auf der Front den Maximalwert von 44,4 °C im Bereich des SoCs. Andere Gerät bleiben zwar kühler, aber dennoch sind die Werte vollkommen unbedenklich.

Im Inneren haben wir die Hitzeentwicklung am Kirin 960 mit Hilfe des Akku-Tests von GFXBench 3.1 überprüft. Dabei wird dreißigmal hintereinander der fordernde Benchmark Manhattan 3.1 ausgeführt und für jeden Durchlauf der Akkustand und die Frameraten protokolliert. Leider schafft es des Mate 9 nicht, seine Leistung konstant zu halten, sondern sackt nach etwa 10 Durchläufen um 14 Prozent ab. Zwischenzeitlich gibt es Tiefstände mit 21 Prozent Leistungsverlust. In der Praxis wird das Phablet jedoch kaum derart gefordert werden.

Max. Last
 44.4 °C42.9 °C40.2 °C 
 43.5 °C43.1 °C41.7 °C 
 41 °C40.8 °C40.9 °C 
Maximal: 44.4 °C
Durchschnitt: 42.1 °C
38 °C40.4 °C41.6 °C
38.4 °C39.5 °C40.6 °C
38.8 °C40 °C40.1 °C
Maximal: 41.6 °C
Durchschnitt: 39.7 °C
Netzteil (max.)  36.4 °C | Raumtemperatur 21.3 °C | Voltcraft IR-260

Lautsprecher

Pink-Noise-Diagramm
Pink-Noise-Diagramm

Das Huawei Mate 9 besitzt zwei Lautsprecher. Der eine ist an der Fußseite hinter dem rechten Gitter untergebracht und der andere in der Hörermuschel. Letzterer ist wesentlich leiser und wirkt nicht so voluminös und scheint sich nur auf einen begrenzten Höhenbereich zu konzentrieren, während der andere Lautsprecher eine breitere Frequenz abdeckt und auch die Mitten. Das Konzept ist also ähnlich wie beim HTC 10, hört sich leider aber nicht so ausgereift an. Das Mate 9 kann mit bis zu 84 dB(A) recht laut sein, bietet dann aber einen sehr höhenlastigen sowie hohlen Klang. Wer die Lautstärke reduziert, erhält einen hörbar ausgewogeneren Klang. Auch die Pink-Noise-Messung zeigt deutlich, dass noch Luft nach oben ist. Für unterwegs oder die gelegentliche Wiedergabe von Medien ist die Komponente aber mehr als ausreichend.

Wer einen besseren Klang haben möchte, sollte zu einem externen Lautsprecher oder Kopfhörern greifen. Die Bluetooth-Verbindung für kabellose Tonübertragung ist sehr stabil und auch wenn zwischen dem Lautsprecher (Teufel Bamster) und dem Mate 9 rund zehn Meter Abstand sowie eine Innenwand liegen, kommt es im Test zu keinen Störungen oder Aussetzern.

Auch die Soundausgabe über die 3,5-mm-Audioklinke war im Test subjektiv sehr gut und es waren keinerlei Rauschen oder Störungen vernehmbar.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.635.72525.424.83125.324.94032.925.65033.635.16331.630.18028.423.31002724.812520.828.71602235.520021.343.325020.849.331521.253.740019.455.150019.56063017.763.380017.961.9100017.863.5125017.367.1160017.461.1200016.770250017.272.6315018.274.1400017.976.2500017.675.7630017.773.9800017.871.51000017.972.51250018.166.71600018.254.1SPL3083.9N1.353.7median 17.9Huawei Mate 9median 63.3Delta1.310.731.630.925.43225.328.532.926.733.63531.626.628.4282733.820.837.62245.821.350.220.856.921.262.919.462.419.566.317.768.217.966.217.869.717.370.517.474.816.775.917.275.718.278.317.981.717.68017.776.617.877.517.974.418.163.318.248.83088.51.372.6median 17.9Google Pixel XL 2016median 68.21.310.726.428.426.42826.72825.828.725.829.133.229.126.12626.123.925.523.927.724.727.733.426.933.441.53741.540.320.240.343.720.243.745.521.845.547224752.822.252.860.121.860.166.517.266.569.217.869.271.619.871.669.919.169.96815.46869.515.669.56614.96671.514.771.571.214.271.272.21472.271.213.971.26713.86758.913.958.952.413.952.454.713.754.781.529.581.549.91.349.9median 66Apple iPhone 7 Plusmedian 17.2median 6610.93.810.9hearing rangehide median Pink Noise
Huawei Mate 9 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.86 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 41% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 48% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 65% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 27% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Google Pixel XL 2016 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (88.5 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 9.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 12% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 78% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 45% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 47% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple iPhone 7 Plus Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (81.45 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 13% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 76% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 46% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 46% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Bei der Leistungsaufnahme punkten die Konkurrenten des Huawei Mate 9 vor allem durch ihre sparsamen OLED-Panels. Das IPS-Panel des Testgerätes benötigt bei minimaler Leuchtkraft im Leerlauf nur unwesentlich mehr Energie, was auf die vergleichsweise hohe Minimalhelligkeit (5,3 cd/m²) zurückzuführen ist. Die hohe Leuchtkraft wird dann aber entsprechend teuer erkauft. Unter Last sind die Verbrauchswerte ebenfalls entsprechend hoch, obwohl es auch hier Konkurrenten gibt, die trotz kleinerem Display mehr Leistung benötigen.

Bei der Ladetechnik nutzt das Mate 9 erstmals Huaweis hauseigenes SuperCharge. Damit soll sich das Gerät binnen 90 Minuten vollständig laden lassen und nach 20 Minuten 50 Prozent der Akkukapazität erreichen. Das können wir so nicht bestätigen. Nach 20 Minuten hat unser Testgerät 43 Prozent erreicht, die 80-Prozentmarke wird nach 46 Minuten geknackt und vollständig geladen ist das Phablet nach 102 Minuten. Es dauert also etwas länger als der der Hersteller angibt. Schnell ist es dennoch, vor allem in Anbetracht der Größe des Akkus. Kabelloses Laden unterstützt das Mate 9 nicht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.02 / 0.15 Watt
Idledarkmidlight 0.78 / 2.13 / 2.17 Watt
Last midlight 6.32 / 6.49 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Huawei Mate 9
4000 mAh
Huawei Mate 8
4000 mAh
Microsoft Lumia 950 XL
3340 mAh
Samsung Galaxy S7 Edge
3600 mAh
Google Pixel XL 2016
3450 mAh
Lenovo Moto Z
2600 mAh
LG G5
2800 mAh
Stromverbrauch
11%
-88%
20%
29%
25%
4%
Idle min *
0.78
0.85
-9%
2.85
-265%
0.63
19%
0.53
32%
0.66
15%
0.55
29%
Idle avg *
2.13
2.07
3%
2.95
-38%
1.1
48%
1.07
50%
1.01
53%
1.37
36%
Idle max *
2.17
2.28
-5%
3.26
-50%
1.56
28%
1.12
48%
1.09
50%
2.25
-4%
Last avg *
6.32
3.91
38%
8.92
-41%
5.95
6%
5.53
12%
3.97
37%
6.24
1%
Last max *
6.49
4.69
28%
9.39
-45%
6.7
-3%
6.26
4%
8.34
-29%
9.12
-41%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Das Huawei Mate 9 besitzt wie schon das Mate 8 einen 4.000 mAh starken Energiespeicher. Die neuen Komponenten versprechen mehr Effizienz trotz höherer Leistung. Die aussagekräftigsten Tests finden bei angepasster Panelleuchtkraft (150 cd/m²) statt. Im Test Surfen über WLAN bestätigt sich die Hoffnung nach einer weiteren Verbesserung der Akkulaufzeit bislang nicht. Das neuere Modell hält trotz identisch großem Akku rund zwei Stunden weniger durch, auch wenn der erreichte Wert dennoch sehr gut ist. Die Suche nach der Ursache ist nicht so einfach, aber auch das Pixel XL blieb bereits hinter den Laufzeiterwartungen zurück, weshalb es naheliegt, dass dies auf Android 7.x Nougat zurückzuführen sein könnte. Mit einem Update sollte auf jeden Fall noch mehr aus dem Mate 9 herausgekitzelt werden können. Im Videotest liegt das Mate 9 mit dem Mate 8 dichter zusammen, hat aber auch hier etwas geringere Laufzeiten.

Mit entsprechenden Stromsparmodi können die Laufzeiten nochmal teilweise erheblich verlängert werden, sind dann aber auch mit kleineren oder größeren Einschränkungen bei Komfort, App-Auswahl und Panelauflösung verknüpft, je nachdem welcher Modus gewählt wird. Im Ultra-Modus ist selbst die Screenshot-Funktion deaktiviert. 

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
25h 38min
Surfen über WLAN v1.3
12h 38min
Big Buck Bunny H.264 1080p
15h 47min
Last (volle Helligkeit)
3h 39min
Huawei Mate 9
4000 mAh
Huawei Mate 8
4000 mAh
Apple iPhone 7 Plus
2915 mAh
Microsoft Lumia 950 XL
3340 mAh
Google Pixel XL 2016
3450 mAh
Samsung Galaxy Note 5 SM-N920A
 mAh
Akkulaufzeit
14%
-4%
-34%
-22%
6%
Idle
1538
1872
22%
1835
19%
1078
-30%
1333
-13%
1775
15%
H.264
947
963
2%
813
-14%
611
-35%
505
-47%
WLAN
758
865
14%
587
-23%
369
-51%
505
-33%
431
-43%
Last
219
256
17%
225
3%
179
-18%
230
5%
322
47%

Pro

+ schnelles SoC
+ tolle Kamera mit Hybrid-Zoom
+ rasanter Speicher
+ kompaktes und ansprechendes Design
+ bis zu drei Jahre Garantie
+ LTE Cat. 11
+ breite Frequenzausstattung
+ prima Sprachqualität mit Geräuschunterdrückung
+ App-Klonen
+ IR-Blaster
+ Dual-SIM ...

Contra

- .. aber nur als Hybrid-Slot
- MicroSD-Karten können nicht als interner Speicher formatiert werden
- kein App2SD
- klackerndes Netzteil
- langsamer SD-Slot
- mäßige Wifi-Geschwindigkeit

Fazit

Im Test: Huawei Mate 9. Testgerät zur Verfügung gestellt von Huawei.
Im Test: Huawei Mate 9. Testgerät zur Verfügung gestellt von Huawei.

Mit dem Mate 9 gelingt Huawei eine konsequente Weiterentwicklung seines Highend-Boliden. In Sachen Ausstattung und Leistung geht es wieder einen strammen Schritt nach vorne und trotz des etwas kleineren Displays gehört das Phablet immer noch zu den größten Geräten seiner Art. Trotz seines Umfangs liegt es aber prima in der Hand.

Die technische Ausstattung ist erstklassig. Der Kirin 960 bietet enorm viel Leistung und kann mit den anderen Spitzen-SoCs weitestgehend mithalten, die CPU ist sogar eine der schnellsten. Die Multitasking-Lösung ist dazu richtig gut gelungen. Dazu gesellen sich 4 GB Arbeitsspeicher und ein üppiger wie schneller 64 GB großer UFS-2.1-Speicher, welcher sich mittels MicroSD erweitern lässt. An der Performance des MicroSD-Kartenslots muss Huawei aber noch arbeiten, denn dessen Leistung ist nur durchschnittlich. Und auch die Panelauflösung dürfte angesichts der 5,9-Zoll-Diagonale höher ausfallen.

Das Huawei Mate 9 bietet leistungsfähige Technologie in Kombination mit einer starken Ausdauer. Wer große Phablets mag, macht mit dem Mate 9 nichts falsch.

In puncto Kommunikationseigenschaften macht das Mate 9 fast alles richtig. Es gibt schnelles LTE Cat. 11 und eine breite Frequenzausstattung für alle Mobilfunkstandards, sodass das Phablet ein echter Weltenbummler ist. Mit der Dual-SIM-Variante können dank der Möglichkeit, Apps zu klonen, auch zwei WhatsApp-Accounts auf dem Gerät genutzt werden. Die Wi-Fi-Reichweite ist prima, nur bei den Übertragungsraten darf von einem Spitzengerät mehr erwartet werden.

Der starke Akku rundet die Ausstattung ab und sorgt für lange Laufzeiten. Wer also auf der Suche nach einem großen Smartphone mit Highend-Spezifikationen ist, wird an dem Huawei Mate 9 kaum vorbeikommen.

Huawei Mate 9 - 08.11.2016 v5.1
Daniel Schmidt

Gehäuse
91%
Tastatur
73 / 75 → 97%
Pointing Device
97%
Konnektivität
53 / 60 → 89%
Gewicht
89%
Akkulaufzeit
96%
Display
87%
Leistung Spiele
60 / 63 → 95%
Leistung Anwendungen
65 / 70 → 93%
Temperatur
86%
Lautstärke
100%
Audio
73 / 91 → 80%
Kamera
82%
Durchschnitt
81%
89%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Daniel Schmidt,  8.11.2016 (Update: 15.11.2017)
Daniel Schmidt
Daniel Schmidt - Managing Editor Mobile - @Tellheim
Bereits als kleiner Zwerg fesselte mich mein Commodore 16 und entfachte meinen Enthusiasmus für Computer. Mit meinem ersten Modem surfte ich im Btx und später auch im World Wide Web. Die neuesten Techniktrends haben mich von jeher gefesselt und das gilt vor allem auch für mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Für Notebookcheck bin ich seit 2013 am Ball und freue mich auf die Neuerungen, die noch kommen und wir für Sie auf Herz und Nieren testen werden.