Notebookcheck

Test Lenovo Moto Z Smartphone

Andreas Kilian, Manuel Masiero, 29.09.2016

Mod-ivation. Lenovos neues Flaggschiff Moto Z bietet nicht nur aktuelle High-End-Technik, sondern will beim Kunden auch durch seine modulare Erweiterbarkeit sowie das extrem dünne Gehäusedesign punkten. Doch kann dieses Konzept in der Praxis überzeugen oder bringt es gar Nachteile wie eine verkürzte Akkulaufzeit mit sich?

Mit dem Moto Z bringt Lenovo ein neues Spitzenmodell auf den Markt, das neben der klassentypisch leistungsstarken Technik vor allem mit seiner unkonventionellen Bauweise überzeugen möchte: Einerseits beeindruckt es mit einem extrem dünnen Gehäuse, andererseits können an dessen Rückseite Zusatzmodule befestigt werden, die das Einsatzspektrum des Gerätes erweitern oder einen eigenständigen Look ermöglichen. Diese sogenannten Moto Mods sind ebenfalls mit den beiden Schwestermodellen Moto Z Play sowie Moto Z Force kompatibel und sollen auch zukünftig für mindestens 3 Gerätegenerationen unterstützt werden. Erhältlich ist das Moto Z in den Farben „White & Fine Gold“ sowie „Black & Lunar Grey“ zu einem Listenpreis von 699 Euro. 

Mit 32 GB internem Speicherplatz, 4 GB Arbeitsspeicher und einem Snapdragon-820-SoC befindet es sich technisch auf Augenhöhe mit der hochkarätigen Konkurrenz. Aus dem Android Lager zählen hierzu unter anderem das Samsung Galaxy S7 Edge, das LG G5, das Huawei P9 Plus, das OnePlus 3 sowie Googles Referenzmodell Nexus 6P. Darüber hinaus spielen auch das Windows-basierte Microsoft Lumia 950 XL sowie Apples nagelneues iPhone 7 Plus in der gleichen Liga. 

Lenovo Moto Z (Moto Z Serie)
Grafikkarte
Qualcomm Adreno 530, Kerntakt: 510 MHz
Hauptspeicher
4096 MB 
Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 534 PPI, kapazitiver Touchscreen, AMOLED, spiegelnd: ja
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
, 22.8 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, Audio Anschlüsse: Adapterkabel USB-Typ-C zu 3,5-mm-Klinkenbuchse, Card Reader: microSD bis 2 TB (zusammen mit 2. SIM-Slot), 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungs-, Näherungs-, Hall-Sensor, Magnetometer, Gyroskop, USB-OTG, Moto Mods
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1, GSM / GPRS / EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz), UMTS / HSPA+ (850, 900, 1700, 1900, 2100 MHz), 4G LTE (Bänder 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 19, 20, 25, 28, 38, 40, 41), SAR Kopf: 0,304 W/kg, Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 5.19 x 155.3 x 75.3
Akku
9.8 Wh, 2600 mAh
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 13 MPix (Autofokus f/1.8, 2160p-Video @ 30 fps)
Secondary Camera: 5 MPix (Fixfokus f/2.2, 1080p-Video @ 30 fps)
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher Vorderseite, Tastatur: virtuell, Netzteil, Audio-Adapter, SIM-Slot-Tool, Style-Shell Nylon, Kunststoff-Bumper, Moto-App, 12 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
136 g, Netzteil: 97 g
Preis
699 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Mit seiner extrem geringen Dicke von nur 5,2 Millimetern ist das Gehäuse des Moto Z ein wahrer Eye-Catcher – selbst die mit 7 bzw. 7,3 Millimetern eigentlich sehr schlanken Konkurrenten Huawei P9 Plus und iPhone 7 Plus wirken dagegen vergleichsweise dick. Allerdings muss fairerweise erwähnt werden, dass das Testgerät im Bereich der Kameraausbuchtung rund 7,3 Millimeter misst. Mit 75,3 Millimetern in der Breite und 152,7 Millimetern Höhe fällt es für ein Smartphone mit 5,5-Zoll-Display nicht gerade klein aus, insbesondere unterhalb des Bildschirms ist ein großer Rand vorhanden. Ungewöhnlich ist allerdings das sehr niedrige Gewicht von lediglich 136 Gramm – selbst das mit einem kleineren Display bestückte LG G5 ist immerhin spürbare 21 Gramm schwerer.

Trotz dieser Leichtbauweise kann die Stabilität des Gehäuses durchaus überzeugen. Zwar lässt es sich bereits mit relativ geringem Kraftaufwand etwas verwinden, dabei werden jedoch höchstens minimale Knistergeräusche hörbar. Im Alltag wirkt sich diese Flexibilität nicht negativ aus – im Gegenteil: Das Gerät wirkt trotz der schlanken Linie erstaunlich robust. Dazu passt auch die einwandfreie Verarbeitung.

Gefertigt wird das Moto Z aus Flugzeugaluminium, Edelstahl und Gorilla Glass – ein ansprechender Materialmix. Leider zieht die Rückseite Fingerabdrücke magisch an, die sich zudem nur relativ schwer wieder entfernen lassen. Der modularen Erweiterbarkeit dürfte zudem der etwas harte Übergang zwischen den Seitenkanten und dem Rückenteil geschuldet sein – hier sind andere Geräte deutlich handschmeichelnder geformt.

Lenovo Moto Z - Vorderseite
Lenovo Moto Z - Rückseite
Lenovo Moto Z - Rückseite mit Fingerabdrücken
Lenovo Moto Z - Kamera
Lenovo Moto Z - Moto-Mods-Kontakte
Lenovo Moto Z - physische Tasten
Lenovo Moto Z - Box
Lenovo Moto Z - Audio-Adapter
Lenovo Moto Z - Ladegerät

Größenvergleich

159.3 mm 77.8 mm 7.5 mm 178 g158.2 mm 77.9 mm 7.3 mm 188 g155.3 mm 75.3 mm 5.19 mm 136 g151.9 mm 78.4 mm 8.3 mm 165 g152.7 mm 74.7 mm 7.35 mm 161 g152.3 mm 75.3 mm 6.98 mm 162 g150.9 mm 72.6 mm 7.7 mm 157 g149.4 mm 73.9 mm 7.7 mm 159 g

Ausstattung

Der integrierte USB-Typ-C-Port des Moto Z arbeitet nach dem USB-3.1-Standard, sodass Daten zügig auf einen Computer übertragen werden können. Beim Kopieren eines großen Videos zu einem Windows-10-PC und zurück wurden so Transferraten von durchschnittlich rund 75 MB/s erreicht, was deutlich über Geräten mit USB-2.0-Port liegt. Zudem beherrscht der Anschluss USB-OTG. Vermissen dürften einige hingegen die klassische 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschluss von Headsets. Ein kleiner Trost dürfte allerdings sein, dass ein Kopfhörer-Adapter im Lieferumfang enthalten ist. Für drahtlose Verbindungen steht wahlweise NFC, Bluetooth 4.1 sowie Wi-Fi Direct zur Verfügung. Will man den Bildschirminhalt auf ein externes Display spiegeln, ist dies nur via Chromecast – nicht jedoch Miracast – möglich.

Im Auslieferungszustand sind 22,8 GB des verbauten 32-GB-Speichers noch nicht belegt. Wer auf die Dual-SIM-Funktionalität verzichtet, kann den Speicher durch den Einsatz einer microSD-Karte aktuell um bis zu 256 GB erweitern (theoretisch um bis zu 2 TB). Diese ist wahlweise als tragbarer oder als interner Speicher formatierbar, wobei erstere Option den Vorteil bietet, dass die auf der Karte abgelegten Daten auch für andere Geräte lesbar bleiben. Im Gegenzug können dann aber keine Apps auf der Speicherkarte installiert werden.

Unterhalb des Touchscreens befindet sich ein sehr zuverlässiger Fingerabdruckscanner, der links und rechts von jeweils einem Infrarotsensor eingerahmt wird. Durch sie kann das Smartphone Bewegungen auch ohne eine direkte Berührung erkennen und blendet daraufhin die Uhrzeit sowie aktuelle Benachrichtigungen ein. Diese Funktion ist praktisch, ersetzt die fehlende Benachrichtigungs-LED aber nicht vollständig, da keine dauerhafte Anzeige vorgesehen ist.

Oben: SIM/microSD-Slot, Mikrofon
Oben: SIM/microSD-Slot, Mikrofon
Unten: USB-Typ-C-Port
Unten: USB-Typ-C-Port
Linke Seite: keine Anschlüssenschlüsse
Linke Seite: keine Anschlüsse
Rechte Seite: Power-Button, Lautstärketasten
Rechte Seite: Power-Button, Lautstärketasten

Moto Mods

Ein Highlight des Moto Z ist sicherlich seine Erweiterbarkeit mittels Moto Mods. Diese Zusatzmodule werden an der Rückseite des Smartphones magnetisch befestigt und können über eine Reihe von Kontakten auch elektrisch mit ihm verbunden sein.

Die einfachste Mod-Kategorie ist die der Style-Shells. Sie haben keine zusätzlichen Funktionen und dienen neben einem gewissen Schutz der Rückseite hauptsächlich der Individualisierung des Aussehens. Allerdings gibt es positive Nebeneffekte: Einerseits liegt das Moto Z durch den Ausgleich der ohne Mod deutlich hervorstehenden Hauptkamera deutlich stabiler auf glatten Oberflächen, andererseits wird die harte Kante am Übergang zwischen Seitenrahmen und Rückseite überdeckt, wodurch das Smartphone angenehmer zu halten ist. Im Lieferumfang befindet sich eine schwarze Style-Shell des Typs „Herringbone Nylon“, welche sich zwar angenehm anfühlt, jedoch trotz ihrer dreidimensionalen Oberflächenstruktur den Händen nur recht wenig Halt bietet. Sie lässt sich dank der magnetischen Halterung sehr einfach anbringen und wieder entfernen, saß bei unserem Testgerät jedoch nicht ganz spielfrei, sodass ab und zu ein Knacken zu hören war. Des Weiteren liegt dem Moto Z ein transparenter Kantenschutz bei, der bei Bedarf einfach angesteckt werden kann und so zusätzlich vor alltäglichen Gefahren schützt.

Wem der normale Smartphone-Lautsprecher zu leise oder zu unausgewogen klingt, der kann mit einem Mod Abhilfe schaffen: Der JBL-Soundboost-Lautsprecher wird von starken Magneten an der Rückseite des Moto Z gehalten, sodass ein versehentliches Lösen praktisch ausgeschlossen ist. Auch hier haben wir wie bereits beim Style-Shell festgestellt, dass sich das Modul angedockt etwas hin- und herbewegen lässt, was bei der Nutzung aber nicht stört. Durch den praktischen Ständer zum Ausklappen kann die Smartphone-Modul-Kombination gut auf einem Tisch platziert werden. Alle Klänge werden direkt über den Lautsprecher ausgegeben. Dieser hat einen zusätzlichen 1.000-mAh-Akku integriert, der entweder direkt über die eingebaute USB-Typ-C-Buchse oder aber am Smartphone befestigt über dessen USB-Port geladen werden kann. Praktisch: Das Moto Z zeigt den Ladezustand beider Akkus an. Von dessen schlanker Linie bleibt mit angedocktem Modul aber nicht mehr viel übrig: Mit bis zu 18,3 Millimetern Dicke und etwa 285 Gramm Gewicht ist das Gespann ein dicker Brocken in der Hosentasche. Ob das Modul auch klanglich überzeugen kann, werten wir im Kapitel Lautsprecher noch genauer aus. Erhältlich ist die Erweiterung für einen Listenpreis von 99 Euro.

Als drittes Modul stand uns für den Test der Insta-Share-Projector zur Verfügung. Dieser ist mit 349 Euro die aktuell teuerste Erweiterung für die Moto-Z-Serie. Mit rund 263 Gramm und einer Dicke von 16,3 Millimetern fallen Abmessungen und Gewicht der Modul-Smartphone-Kombination etwas geringer aus als beim Soundboost-Lautsprecher. Auch im Insta-Share-Projector ist ein Akku mit einer Kapazität von 1.100 mAh integriert, der entweder direkt am Modul oder über den USB-Anschluss des Moto Z mit Strom versorgt werden kann. Eine Ladung genügt dabei für bis zu 60 Minuten Projektionszeit, danach wird die Batterie des Smartphones angezapft. Das Gehäuse des Moto Mods ist mit einer Soft-Touch-Beschichtung überzogen, der ausklappbare Ständer besteht hingegen aus gebürsteten Metall. Aktiviert wird der Projektor erst durch einem Druck auf den Einschaltknopf. Während die Schärfe analog mittels eines Drehrades reguliert wird, können die Parameter für die adaptive Helligkeitseinstellung sowie die wahlweise automatisch oder manuell korrigierbare Trapezverzerrung am Smartphone-Display eingestellt werden. Die Bildqualität geht dabei für einen derart kleinen Projektor durchaus in Ordnung, wird mit 854 x 480 Pixel und einem maximalen Lichtstrom von 50 Lumen aber keinen echten Cineasten zufriedenstellen. Für den gelegentlichen Gebrauch – beispielsweise zum kurzfristigen Präsentieren der letzten Urlaubfotos – dürfte die Leistung jedoch vielen genügen. Der Raum sollte dafür am besten weitestgehend abgedunkelt werden, da die Helligkeit des Projektors so auch für eine größere Projektion genügt – Lenovo spricht von bis zu 70 Zoll in der Diagonalen. Als störend kann sich dabei allerdings der im Betrieb teils recht lautstark rotierende Lüfter entpuppen. Mitgeliefert wird zudem ein Tragebeutel für den sicheren Transport zum Einsatzort.

Neben den von uns getesteten Moto Mods hat Lenovo noch diverse Style-Shells, einen 2.220-mAh-Zusatz-Akku für 89 Euro sowie ein Kamera-Mod mit integriertem 10-fach-Zoom für 299 Euro im Programm. Letzteres hat jedoch bereits einige Kritik von Testern einstecken müssen. Ob die von Lenovo vorgestellten Module Vorteile gegenüber externen Lösungen wie Bluetooth-Lautsprechern oder Pico-Projektoren bieten, hängt vermutlich vom jeweiligen Einsatzweck ab. Gelungen ist aber zweifelsohne deren einfache Handhabung sowie die für Entwickler offen zugängliche Schnittstelle: So können auch Drittanbieter zukünftig neue Module entwickeln, was der Vielfalt der Moto Mods zugutekommen dürfte.

Style Shell Nylon
Style Shell Nylon
Style Shell Nylon
Style Shell Nylon
Style Shell Nylon
Style Shell Nylon mit transparentem Kantenschutz
Transparenter Kantenschutz
JBL-Lautsprecher
JBL-Lautsprecher
JBL-Lautsprecher
Insta-Share-Projektor
Insta-Share-Projektor
Insta-Share-Projektor
Insta-Share-Projektor
Insta-Share-Projektor

Software

Wie von Motorola gewohnt, kommt auch das Moto Z mit einem nur geringfügig modifizierten Stock Android zum Kunden. Sichtbare Änderungen betreffen lediglich die vorinstallierte Moto-App, die diverse Komfortfunktionen konfiguriert, wie etwa die per Gestensteuerung aktivierbare Taschenlampe oder den speziell angepassten Benachrichtigungsbildschirm im Standby-Betrieb. Sehr lobenswert ist demnach, dass keine überflüssigen Drittanbieterprogramme vorinstalliert sind.

Home-Screen
App-Drawer
App-Drawer
Schnelleinstellungen
Ansicht der zuletzt geöffneten Apps
Einrichtung der SIM-Karten
microSD als interner Speicher
Moto-Mods-Informationen (Lautsprecher)
Software-Version

Kommunikation und GPS

Das Testgerät unterstützt neben den üblichen GSM- und 3G-Frequenzen auch eine Vielzahl von LTE-Bändern, darunter alle in Deutschland gebräuchlichen. Damit sind in 4G-Netzen bis zu 300 Mb/s beim Download und bis zu 50 Mb/s beim Upload von Daten möglich. 

Das Moto Z unterstützt darüber hinaus 2x2-MIMO-WLAN nach aktuellem AC-Standard, sodass Bruttodatenraten von bis zu 866 Mb/s möglich sind. Dass auch in der Praxis hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, zeigen die Messungen mit unserem Referenzrouter Linksys EA8500: Hier positioniert sich das Testgerät beim Empfang sogar an der Spitze der Mitbewerber, beim Senden erreicht das Moto Z den immer noch sehr guten zweiten Platz. Des Weiteren stehen zur Datenübertragung NFC sowie Bluetooth 4.1 zur Verfügung.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Lenovo Moto Z
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
491 MBit/s ∼100%
Apple iPhone 7 Plus
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
427 MBit/s ∼87% -13%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
303 MBit/s ∼62% -38%
LG G5
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
303 MBit/s ∼62% -38%
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash
286 MBit/s ∼58% -42%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
249 MBit/s ∼51% -49%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Apple iPhone 7 Plus
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
395 MBit/s ∼100% +10%
Lenovo Moto Z
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
360 MBit/s ∼91%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
290 MBit/s ∼73% -19%
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash
256 MBit/s ∼65% -29%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
205 MBit/s ∼52% -43%
LG G5
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
151 MBit/s ∼38% -58%
GPS in einem Innenraum
GPS in einem Innenraum
GPS im Freien
GPS im Freien

Im Freien ermittelt das Moto Z den Standort zügig auf bis zu 3 Meter genau, in Innenräumen dauert dies mitunter etwas länger. Unsere Testrunde mit dem Fahrrad offenbart, dass das Smartphone die Strecke hin und wieder etwas gröber aufzeichnet als der Fahrradcomputer Garmin Edge 500: Insbesondere im Bereich der Brückenüberquerung kommt es so zu deutlich sichtbaren Abweichungen. Da die Differenz zwischen beiden Geräten insgesamt aber nur 1,8 Prozent der gefahrenen Strecke beträgt, solle dies für alltägliche Navigationsaufgaben dennoch kein Problem darstellen.

Lenovo Moto Z - Streckenverlauf
Lenovo Moto Z - Streckenverlauf
Lenovo Moto Z - Unterführung
Lenovo Moto Z - Unterführung
Lenovo Moto Z - Wendepunkt
Lenovo Moto Z - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Wendepunkt

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App: Anrufliste
Telefon-App: Anrufliste
Telefon-App: Wählen
Telefon-App: Wählen

Mit insgesamt 4 Mikrofonen ausgestattet verspricht das Moto Z eine gute Sprachqualität bei Telefonaten. Dies können wir nach einigen Testanrufen durchaus bestätigen: Beim normalen Telefonieren gibt es kaum einen Grund zur Klage, man könnte höchstens ein sehr leichtes Rauschen am Ohrhörer bemängeln. Auch auf der Gegenseite kommt die Stimme des Moto-Nutzers klar und deutlich an. Nutzt man den integrierten Freisprecher, ändert sich daran kaum etwas, der Klang wirkt höchstens etwas blecherner. Positiv fällt dabei auf, dass der integrierte Smartphone-Lautsprecher die Stimme des Gesprächspartners deutlich wiedergibt, zumal die Lautstärke zumindest für ruhigere Umgebungen absolut ausreichend ist. Ein Headset ist hingegen nicht im Lieferumfang enthalten.

Bei der Telefon-App setzt Lenovo auf das bewährte Android-Standard-Design, das alle wichtigen Funktionen gut erreichbar und übersichtlich präsentiert. Neben einer Seite für Favoriten gibt es wie üblich eine Anrufliste, einen Ziffernblock und einen Direktzugriff auf die Kontaktdatenbank. Zudem wird im oberen Bereich eine Suchleiste eingeblendet.

Kameras

Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)

Die Frontkamera des Moto Z bietet mit ihrer Auflösung von 5 Megapixel eine ordentliche Detailwiedergabe und einen in den meisten Fällen ausreichenden Dynamikumfang. Mit ihr können zudem Full-HD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Eine Besonderheit ist vor allem der LED-Blitz auf der Vorderseite, welcher in dunklen Situationen für bessere Bilder sorgt, zugleich natürlich aber auch den Bildeindruck verändert.

Auf der Rückseite des Smartphones befindet sich eine 13-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung, einer Blende von f/1.8 sowie einem Laser-Autofokus-System. Zwar wirken die Farben der Aufnahmen dank HDR-Modus sehr lebendig, gerade im Vergleich zur High-End-Konkurrenz fehlt es dem Moto Z jedoch an Schärfe. Insbesondere Vegetation wird bei näherer Betrachtung eines Bildausschnitts meist recht matschig dargestellt. Hinzu kommen Unschärfen in den Ecken, die auch ohne Zoom in das Foto oftmals klar erkennbar sind (zum Beispiel in Szene 2). Kontrastreiche Bereiche – wie etwa der durch die Blätter scheinende Tageshimmel in Szene 2 – zeigen außerdem deutlich stärkere chromatische Aberrationen bzw. ein Überstrahlen als dies beispielsweise beim Huawei P9 der Fall ist. Bei schlechten Lichtbedingungen knipst das Moto Z vor allem im HDR-Modus sehr helle Bilder, die aber meist unter einem deutlich sichtbaren Bildrauschen leiden.

Videos zeichnet die Hauptkamera maximal mit einer Auflösung von 2160p und 30 Bildern pro Sekunde auf. Wahlweise sind auch 60 Bilder pro Sekunde möglich, wenn man sich mit der Full-HD-Auflösung zufrieden gibt. Die Qualität der UHD-Videos ist ordentlich, positiv fallen vor allem das recht flüssige Bild bei Kameraschwenks sowie die gute Audioqualität auf. Sehr gut arbeitet auch der Bildstabilisator, sodass selbst beim Gehen ein weitestgehend gleichbleibender Bildausschnitt aufgenommen wird. Einzig der Autofokus bereitet ab und an Probleme, indem er das Bild unnötigerweise erneut scharfstellt.

Die Kamera-App kann durch ein schnelles Drehen des Handgelenks auch direkt aus dem Standby geöffnet werden. Sie bietet neben der Automatik auch einen manuellen Modus, in dem viele Parameter wie der Weißabgleich, ISO-Werte und der Fokuspunkt selbst eingestellt werden können. Darüber hinaus gibt es eine Funktion für Zeitlupenvideos sowie Schwenk-Panoramas. Letztere enttäuschen jedoch mit deutlichen Bildfehlern und einem recht schmalen maximalen Aufnahmewinkel.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken
Beispielfoto
Beispielfoto
Beispielfoto HDR
Beispielfoto
Makro-Aufnahme
Beispielfoto HDR
Schwenkpanorama - horizontal gehalten
Schwenkpanorama - vertikal gehalten

Um die Farbtreue der Hauptkamera des Lenovo Moto Z zu testen, vergleichen wir ein unter kontrollierten Lichtbedingungen entstandenes Foto des X-Rite ColorChecker Passport mit den tatsächlichen Referenzfarben. Es findet keine Nachbearbeitung der Aufnahme – wie z. B. ein manueller Weißabgleich – statt. Während die Abweichungen bei den Graustufen relativ gering ausfallen, sind diese bei den Farbfeldern gut erkennbar: So werden Rottöne sichtbar dunkler wiedergegeben, für helle Blau- und Grüntöne gilt hingegen das Gegenteil. Darüber hinaus zeigt sich eine Unschärfe, die das gesamte Foto betrifft.

Auskunft über die Abbildungsleistung des Kamera-Objektivs sowie das Auflösungsvermögen des Sensors erhalten wir durch das Abfotografieren unseres Testcharts bei definiertem Kunstlicht. Hier zeigt sich vor allem in den beiden rechten Bildecken ein deutlicher Schärfeabfall – aber selbst in der Bildmitte ist das Auflösungsvermögen nicht gerade hoch, sodass feinere Konturen bereits verschwimmen. Dass dies andere Spitzenmodelle besser machen, zeigt der Vergleich mit den Smartphones Google Nexus 6P sowie Samsung Galaxy S7 Edge.

Ausschnitt des Testbilds (Moto Z)
Ausschnitt des Testbilds (Moto Z)
Ausschnitt des Testbilds (Nexus 6P)
Ausschnitt des Testbilds (Nexus 6P)
Ausschnitt des Testbilds (Galaxy S7 Edge)
Ausschnitt des Testbilds (Galaxy S7 Edge)
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Zubehör und Garantie

15-Watt-Ladegerät
15-Watt-Ladegerät

Im Lieferumfang des Lenovo Moto Z befinden sich neben den üblichen Broschüren sowie dem Karten-Slot-Werkzeug ein 15-Watt-Ladegerät (5V, 3A) mit nicht abnehmbaren USB-Typ-C-Kabel, ein Audioadapter samt flexiblem Halteband, ein Style-Shell sowie ein transparenter Kunststoff-Schutz für den Metallrahmen des Gehäuses. Ein Headset sowie ein Datenkabel sind hingegen nicht im Lieferumfang enthalten. Wer möchte, kann wie bereits im Kapitel „Moto Mods“ ausführlich beschrieben diverse Erweiterungsmodule für das Moto Z erwerben.

Die Garantiezeit beträgt laut der von Lenovo mitgelieferten Garantiebestimmungen lediglich ein Jahr. Allerdings gilt in Deutschland zusätzlich die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistungsdauer von zwei Jahren über den jeweiligen Verkäufer.

Eingabegeräte & Bedienung

Der Touchscreen des Moto Z besteht aus widerstandsfähigem Gorilla Glass 4, auf dem die Finger leicht gleiten können. Auch seine Präzision überzeugt, sodass selbst die Eingabe längerer Texte auf der vorinstallierten Standard-Android-Tastatur nicht zum Geduldsspiel wird. Generell hinterlässt das Smartphone einen flotten Eindruck bei alltäglichen Aufgaben, was sich beispielsweise durch die zügige Anpassung des Bildschirminhalts beim Drehen des Gerätes äußert. Praktisch ist zudem, dass sich die Sprachbedienung mittels eines beliebigen zuvor über die Moto-App angelernten Schlüsselsatzes direkt aus dem Standby-Betrieb heraus starten lässt.

Die physischen Tasten haben einen knackigen Druckpunkt und lassen sich gut ertasten, allerdings sind sie durch ihre Positionierung am oberen Ende der rechten Seitenkante nicht immer gut erreichbar.

Der Fingerabdrucksensor unterhalb des Displays funktionierte im Test extrem zuverlässig und dient praktischerweise nicht nur zum Entsperren, sondern auch zum Abschalten des Displays. Wer sich über die aktuelle Uhrzeit oder eingegangene Benachrichtigungen informieren möchte, muss das Gerät aber nicht einmal berühren, es genügt dafür eine Bewegung oberhalb des Smartphones. Mit den beiden Sensoren links und rechts des Fingerabdrucklesers – die bei der weißen Farbvariante des Moto Z deutlich stärker zu sehen sind – erkennt das Smartphone entsprechende Gesten und aktiviert den Bildschirm. Dies ist sehr praktisch, kann jedoch nur bedingt über das Fehlen eines Always-On-Displays oder einer Benachrichtigungs-LED hinwegtrösten, da keine dauerhafte Signalisierung bei neu eingetroffenen Nachrichten möglich ist.

Tastatur vertikal
Tastatur vertikal
Tastatur horizontal
Tastatur horizontal

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel auf einer Größe von 5,5 Zoll – also mit 534 PPI – hat das Moto Z einen gestochen scharfen Bildschirm zu bieten. Mit aktivem Umgebungslichtsensor erreicht das Testgerät bei der Darstellung einer vollständig weißen Fläche durchschnittlich eine Luminaz von bis zu 490 cd/m². Dabei ist die Ausleuchtung mit 92 % recht homogen. Bei einer realitätsnahen, gleichmäßigen Verteilung dunkler und heller Flächen auf dem Display (Average Picture Level / APL 50) leuchtet dieses mit bis zu 556 cd/m² sogar noch etwas heller. Regelt man die Leuchtkraft hingegen manuell, sind maximal 345 cd/m² möglich. Mit diesen Werten sticht das Moto Z zwar angesichts der High-End-Konkurrenz nicht unbedingt heraus, zeigt aber eine solide Leistung.

Erwähnenswert ist, dass das Display – wie die meisten AMOLED-Panels – mit einer Frequenz von 250 Hz flimmert. Dies ist bereits bei maximaler Helligkeit der Fall. Subjektiv fiel diese Eigenschaft vor allem bei der Anzeige der Uhrzeit auf dem schwarzen Standby-Bildschirm deutlich ins Auge. 

486
cd/m²
498
cd/m²
512
cd/m²
470
cd/m²
485
cd/m²
502
cd/m²
469
cd/m²
485
cd/m²
506
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 512 cd/m² Durchschnitt: 490.3 cd/m² Minimum: 5.87 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 485 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 2.1 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 2.6 | 0.64-98 Ø6.3
100% sRGB (Argyll 3D) 88.14% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.23
Lenovo Moto Z
AMOLED, 2560x1440, 5.5
Samsung Galaxy S7 Edge
Super AMOLED, 2560x1440, 5.5
LG G5
IPS Quantum, 2560x1440, 5.3
Huawei P9 Plus
AMOLED, 1920x1080, 5.5
OnePlus 3
Optic-AMOLED, 1920x1080, 5.5
Google Nexus 6P
AMOLED, 2560x1440, 5.7
Microsoft Lumia 950 XL
AMOLED, 2560x1440, 5.7
Apple iPhone 7 Plus
IPS, 1920x1080, 5.5
Bildschirm
Helligkeit Bildmitte
485
554
14%
784
62%
361
-26%
419
-14%
363
-25%
297
-39%
557
15%
Brightness
490
552
13%
774
58%
366
-25%
431
-12%
365
-26%
297
-39%
553
13%
Brightness Distribution
92
96
4%
91
-1%
87
-5%
84
-9%
90
-2%
93
1%
97
5%
Schwarzwert *
0.43
0.35
DeltaE Colorchecker *
2.1
1.59
24%
6.5
-210%
5.1
-143%
4.1
-95%
2.34
-11%
2.67
-27%
1.4
33%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.5
2.56
53%
11.7
-113%
10
-82%
12
-118%
3.98
28%
3.1
44%
DeltaE Graustufen *
2.6
2.01
23%
8
-208%
5.5
-112%
3.3
-27%
1.03
60%
2.81
-8%
1.3
50%
Gamma
2.23 99%
2.01 109%
2.22 99%
2.24 98%
2.1 105%
2.23 99%
2.08 106%
2.21 100%
CCT
6843 95%
6321 103%
8699 75%
7388 88%
6550 99%
6429 101%
6379 102%
6667 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
88.14
82.12
-7%
68.08
-23%
89.38
1%
66.31
-25%
63.1
-28%
Color Space (Percent of sRGB)
100
99.98
0%
97.46
-3%
100
0%
99.79
0%
99.83
0%
Kontrast
1823
1591

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 250 Hz ≤ 100 % Helligkeit

Das Display flackert mit 250 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 100 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 250 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
5.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2.8 ms steigend
↘ 2.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 4 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
10.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5.2 ms steigend
↘ 5.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 8 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.8 ms).
Wahl des Farbmodus
Wahl des Farbmodus

Grundsätzlich stehen in den Einstellungen des Moto Z zwei Farbmodi zur Wahl. Im Modus „Standard“ betragen die durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen zum sRGB-Farbraum lediglich 2,1 (Farben) bzw. 2,6 (Graustufen). Dies liegt im Idealbereich, der bei Werten unter 3 beginnt. Zugleich ist die Farbtemperatur mit 6.843 K im Vergleich zum Idealwert von 6.500 K nur leicht erhöht. Wechselt man in den Modus „Intensiv“, steigen sowohl die durchschnittlichen Abweichungen zum sRGB-Farbraum auf 5,9 (Farbe) bzw. 4,2 (Graustufen) als auch die Farbtemperatur auf 7.246 K – zum umfangreicheren AdobeRGB-Farbraum sind die Farbabweichungen mit einem durchschnittlichen DeltaE-Wert von 4 allerdings etwas geringer.

Graustufen (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Standard, Zielfarbraum AdobeRGB)
Mischfarben (Standard, Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbsättigung (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Intensiv, Zielfarbraum AdobeRGB)
Mischfarben (Intensiv, Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbsättigung (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)

Im Freien schlägt sich das Moto Z recht gut. Hier helfen dem Smartphone der hohe Kontrast des AMOLED-Panels sowie die ordentliche Maximalleuchtkraft. Nur bei direkten Spiegelungen im Sonnenschein ist auf dem Bildschirm nicht mehr viel erkennbar.

Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz bei bewölktem Himmel
Außeneinsatz bei bewölktem Himmel

Auch hinsichtlich der Blickwinkelstabilität gibt es kaum etwas zu kritisieren. Der Helligkeitsabfall beim Betrachten aus seitlichen Positionen fällt moderat aus, und auch die Farben verlieren nur geringfügig an Leuchtkraft.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Wie es sich für ein aktuelles Flaggschiff gehört, arbeitet im Moto Z ein flotter Snapdragon-820-SoC mit vier Kyro-Kernen, der allerdings statt mit maximal rund 2,2 GHz – wie beispielsweise im LG G5 oder OnePlus 3 – höchstens mit 1,8 GHz zu Werke geht. Auch die integrierte Adreno-530-GPU läuft mit 510 MHz etwas langsamer als bei den genannten Konkurrenzmodellen. Doch hat dies auch sichtbare Auswirkungen auf die Benchmark-Resultate? Glücklicherweise ist dies in weiten Teilen nicht der Fall. Das Testgerät schlägt sich gegen die hochkarätige Konkurrenz sehr gut, eine klare Schwäche ist bestenfalls in den Single-Core-Tests von Geekbench 3 und 4 auszumachen: Hier liegen die mit einem SoC der gleichen Baureihe ausgestatten Modelle LG G5 sowie OnePlus 3 rund 15 Prozent in Führung. Unter den Android-Vergleichsgeräten holt sich das Moto Z im PCMark sogar den Spitzenplatz - eine durchaus gelungene Vorstellung.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
129197 Points ∼44%
Samsung Galaxy S7 Edge
128749 Points ∼44% 0%
LG G5
124244 Points ∼42% -4%
Huawei P9 Plus
98413 Points ∼34% -24%
OnePlus 3
142090 Points ∼48% +10%
Google Nexus 6P
79502 Points ∼27% -38%
Microsoft Lumia 950 XL
94122 Points ∼32% -27%
Apple iPhone 7 Plus
165399 Points ∼56% +28%
Geekbench 3
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
5450 Points ∼14%
Samsung Galaxy S7 Edge
6480 (min: 6415) Points ∼17% +19%
LG G5
5507 Points ∼15% +1%
Huawei P9 Plus
6556 Points ∼17% +20%
OnePlus 3
5645 Points ∼15% +4%
Google Nexus 6P
4587 Points ∼12% -16%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
2080 Points ∼42%
Samsung Galaxy S7 Edge
2170 (min: 2120) Points ∼44% +4%
LG G5
2396 Points ∼49% +15%
Huawei P9 Plus
1929 Points ∼39% -7%
OnePlus 3
2398 Points ∼49% +15%
Google Nexus 6P
1335 Points ∼27% -36%
Geekbench 4.0
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
6326 Points ∼50%
Samsung Galaxy S7 Edge
2805 Points ∼22% -56%
LG G5
6499 Points ∼51% +3%
OnePlus 3
7085 Points ∼56% +12%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
3946 Points ∼13%
Samsung Galaxy S7 Edge
5503 Points ∼18% +39%
LG G5
3833 Points ∼13% -3%
OnePlus 3
4097 Points ∼14% +4%
Apple iPhone 7 Plus
5630 Points ∼19% +43%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
1480 Points ∼25%
Samsung Galaxy S7 Edge
1840 Points ∼31% +24%
LG G5
1674 Points ∼28% +13%
OnePlus 3
1754 Points ∼29% +19%
Apple iPhone 7 Plus
3476 Points ∼58% +135%
ANDEBench PRO
3D (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
58.87 fps ∼45%
LG G5
47.42 fps ∼36% -19%
OnePlus 3
62.91 fps ∼48% +7%
Platform (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
404.1 Points ∼6%
LG G5
298.6 Points ∼4% -26%
OnePlus 3
246.4 Points ∼4% -39%
Storage (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
14580 KB/s ∼14%
LG G5
6137 KB/s ∼6% -58%
OnePlus 3
6959 KB/s ∼7% -52%
Memory Latency (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
5740 KOps/s ∼71%
LG G5
6035 KOps/s ∼75% +5%
OnePlus 3
6059 KOps/s ∼75% +6%
Memory Bandwidth (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
19176 MB/s ∼91%
LG G5
19035 MB/s ∼91% -1%
OnePlus 3
19937 MB/s ∼95% +4%
CoreMark-PRO/HPC (Base) (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
4834 Points ∼75%
LG G5
4959 Points ∼77% +3%
OnePlus 3
5098 Points ∼79% +5%
Device Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
15951 Points ∼61%
LG G5
13173 Points ∼51% -17%
OnePlus 3
13768 Points ∼53% -14%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
7637 Points ∼39%
Samsung Galaxy S7 Edge
4660 Points ∼24% -39%
LG G5
5581 Points ∼28% -27%
Huawei P9 Plus
7159 Points ∼37% -6%
OnePlus 3
7101 Points ∼36% -7%
Google Nexus 6P
4716 Points ∼24% -38%
BaseMark OS II
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
4321 Points ∼15%
Samsung Galaxy S7 Edge
2203 Points ∼8% -49%
LG G5
4807 Points ∼17% +11%
Huawei P9 Plus
1512 Points ∼5% -65%
OnePlus 3
4813 Points ∼17% +11%
Google Nexus 6P
2424 Points ∼8% -44%
Microsoft Lumia 950 XL
2040 Points ∼7% -53%
Apple iPhone 7 Plus
6875 Points ∼24% +59%
System (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
3398 Points ∼21%
Samsung Galaxy S7 Edge
4080 Points ∼25% +20%
LG G5
2925 Points ∼18% -14%
Huawei P9 Plus
3932 Points ∼24% +16%
OnePlus 3
3537 Points ∼21% +4%
Google Nexus 6P
1798 Points ∼11% -47%
Microsoft Lumia 950 XL
1386 Points ∼8% -59%
Apple iPhone 7 Plus
6582 Points ∼40% +94%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
2356 Points ∼28%
Samsung Galaxy S7 Edge
2074 Points ∼25% -12%
LG G5
2079 Points ∼25% -12%
Huawei P9 Plus
2019 Points ∼24% -14%
OnePlus 3
2496 Points ∼30% +6%
Google Nexus 6P
1405 Points ∼17% -40%
Microsoft Lumia 950 XL
1465 Points ∼17% -38%
Apple iPhone 7 Plus
3097 Points ∼37% +31%
Basemark ES 3.1 / Metal - offscreen Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
542 Points ∼10%
Samsung Galaxy S7 Edge
733 Points ∼14% +35%
LG G5
543 Points ∼10% 0%
OnePlus 3
631 Points ∼12% +16%
Apple iPhone 7 Plus
1177 Points ∼22% +117%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
77 fps ∼1%
Samsung Galaxy S7 Edge
81 fps ∼1% +5%
LG G5
74 fps ∼1% -4%
Huawei P9 Plus
41 fps ∼0% -47%
OnePlus 3
89 fps ∼1% +16%
Google Nexus 6P
44 fps ∼0% -43%
Microsoft Lumia 950 XL
27.11 fps ∼0% -65%
Apple iPhone 7 Plus
91.96 fps ∼1% +19%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
53 fps ∼2%
Samsung Galaxy S7 Edge
51 fps ∼2% -4%
LG G5
47 fps ∼1% -11%
Huawei P9 Plus
43 fps ∼1% -19%
OnePlus 3
60 fps ∼2% +13%
Google Nexus 6P
33 fps ∼1% -38%
Microsoft Lumia 950 XL
18.75 fps ∼1% -65%
Apple iPhone 7 Plus
57.71 fps ∼2% +9%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
41 fps ∼7%
Samsung Galaxy S7 Edge
38 fps ∼7% -7%
LG G5
42 fps ∼8% +2%
Huawei P9 Plus
18 fps ∼3% -56%
OnePlus 3
47 fps ∼9% +15%
Google Nexus 6P
25 fps ∼5% -39%
Microsoft Lumia 950 XL
17.54 fps ∼3% -57%
Apple iPhone 7 Plus
58.71 fps ∼11% +43%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
26 fps ∼7%
Samsung Galaxy S7 Edge
27 fps ∼7% +4%
LG G5
30 fps ∼8% +15%
Huawei P9 Plus
19 fps ∼5% -27%
OnePlus 3
46 fps ∼13% +77%
Google Nexus 6P
17 fps ∼5% -35%
Microsoft Lumia 950 XL
11.81 fps ∼3% -55%
Apple iPhone 7 Plus
55.17 fps ∼15% +112%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
27 fps ∼1%
Samsung Galaxy S7 Edge
28 fps ∼1% +4%
LG G5
31 fps ∼1% +15%
Huawei P9 Plus
10 fps ∼0% -63%
OnePlus 3
31 fps ∼1% +15%
Google Nexus 6P
16 fps ∼0% -41%
Apple iPhone 7 Plus
41.3 fps ∼1% +53%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
15 fps ∼0%
Samsung Galaxy S7 Edge
15 fps ∼0% 0%
LG G5
17 fps ∼0% +13%
Huawei P9 Plus
11 fps ∼0% -27%
OnePlus 3
30 fps ∼1% +100%
Google Nexus 6P
9.5 fps ∼0% -37%
Apple iPhone 7 Plus
41.5 fps ∼1% +177%
GFXBench
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
16 fps ∼4%
Samsung Galaxy S7 Edge
15 fps ∼4% -6%
LG G5
18 fps ∼5% +13%
Huawei P9 Plus
6.2 fps ∼2% -61%
OnePlus 3
18 fps ∼5% +13%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
9.8 fps ∼6%
Samsung Galaxy S7 Edge
7.9 fps ∼5% -19%
LG G5
11 fps ∼6% +12%
Huawei P9 Plus
6.8 fps ∼4% -31%
OnePlus 3
18 fps ∼11% +84%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
1828 Points ∼41%
Samsung Galaxy S7 Edge
2002 (min: 1539) Points ∼45% +10%
LG G5
1695 Points ∼38% -7%
Huawei P9 Plus
2336 Points ∼52% +28%
OnePlus 3
1789 Points ∼40% -2%
Google Nexus 6P
1142 Points ∼26% -38%
Apple iPhone 7 Plus
1522 Points ∼34% -17%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
3718 Points ∼35%
Samsung Galaxy S7 Edge
3015 (min: 2895) Points ∼28% -19%
LG G5
4468 Points ∼42% +20%
Huawei P9 Plus
1042 Points ∼10% -72%
OnePlus 3
4633 Points ∼44% +25%
Google Nexus 6P
2302 Points ∼22% -38%
Apple iPhone 7 Plus
4235 Points ∼40% +14%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
3023 Points ∼39%
Samsung Galaxy S7 Edge
2710 (min: 2421) Points ∼35% -10%
LG G5
3277 Points ∼42% +8%
Huawei P9 Plus
1188 Points ∼15% -61%
OnePlus 3
3424 Points ∼44% +13%
Google Nexus 6P
1877 Points ∼24% -38%
Apple iPhone 7 Plus
3034 Points ∼39% 0%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
20948 Points ∼24%
Samsung Galaxy S7 Edge
19610 Points ∼23% -6%
LG G5
20997 Points ∼24% 0%
Huawei P9 Plus
15331 Points ∼18% -27%
OnePlus 3
21771 Points ∼25% +4%
Google Nexus 6P
14983 Points ∼17% -28%
Apple iPhone 7 Plus
15626 Points ∼18% -25%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
26659 Points ∼5%
Samsung Galaxy S7 Edge
33031 Points ∼6% +24%
LG G5
32109 Points ∼6% +20%
Huawei P9 Plus
21807 Points ∼4% -18%
OnePlus 3
34023 Points ∼6% +28%
Google Nexus 6P
34758 Points ∼7% +30%
Apple iPhone 7 Plus
63386 Points ∼12% +138%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
25135 Points ∼11%
Samsung Galaxy S7 Edge
28671 Points ∼12% +14%
LG G5
28730 Points ∼12% +14%
Huawei P9 Plus
19936 Points ∼8% -21%
OnePlus 3
30241 Points ∼13% +20%
Google Nexus 6P
26876 Points ∼11% +7%
Apple iPhone 7 Plus
37746 Points ∼16% +50%
Lightmark - 1920x1080 1080p (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
24.33 fps ∼63%
Samsung Galaxy S7 Edge
13.31 fps ∼34% -45%
LG G5
25.26 fps ∼65% +4%
OnePlus 3
23.32 fps ∼60% -4%
Epic Citadel - Ultra High Quality (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
59.8 fps ∼97%
Samsung Galaxy S7 Edge
60 fps ∼97% 0%
LG G5
55.8 fps ∼91% -7%
OnePlus 3
59.6 fps ∼97% 0%
Basemark X 1.1
High Quality (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
33028 Points ∼75%
Samsung Galaxy S7 Edge
32273 Points ∼73% -2%
LG G5
25532 Points ∼58% -23%
OnePlus 3
33064 Points ∼75% 0%
Medium Quality (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
41445 Points ∼92%
Samsung Galaxy S7 Edge
41091 Points ∼91% -1%
LG G5
28538 Points ∼63% -31%
OnePlus 3
Points ∼0% -100%
Microsoft Lumia 950 XL
33082 Points ∼74% -20%
PassMark PerformanceTest Mobile V1
3D Graphics Tests (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
2461 Points ∼39%
Samsung Galaxy S7 Edge
2131 Points ∼34% -13%
LG G5
2168 Points ∼34% -12%
OnePlus 3
1913 Points ∼30% -22%
Apple iPhone 7 Plus
2017 Points ∼32% -18%
2D Graphics Tests (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
4781 Points ∼26%
Samsung Galaxy S7 Edge
6382 Points ∼34% +33%
LG G5
5498 Points ∼30% +15%
OnePlus 3
5727 Points ∼31% +20%
Apple iPhone 7 Plus
5495 Points ∼30% +15%
Memory Tests (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
8912 Points ∼0%
Samsung Galaxy S7 Edge
6136 Points ∼0% -31%
LG G5
10573 Points ∼0% +19%
OnePlus 3
11024 Points ∼0% +24%
Apple iPhone 7 Plus
25299 Points ∼0% +184%
Disk Tests (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
68378 Points ∼38%
Samsung Galaxy S7 Edge
36364 Points ∼20% -47%
LG G5
100164 Points ∼56% +46%
OnePlus 3
91875 Points ∼51% +34%
Apple iPhone 7 Plus
48907 Points ∼27% -28%
CPU Tests (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
170521 Points ∼22%
Samsung Galaxy S7 Edge
225427 Points ∼30% +32%
LG G5
162632 Points ∼21% -5%
OnePlus 3
182968 Points ∼24% +7%
Apple iPhone 7 Plus
49294 Points ∼6% -71%
System (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
8795 Points ∼40%
Samsung Galaxy S7 Edge
8049 Points ∼36% -8%
LG G5
8724 Points ∼40% -1%
OnePlus 3
8196 Points ∼37% -7%
Apple iPhone 7 Plus
8420 Points ∼38% -4%

Legende

 
Lenovo Moto Z Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy S7 Edge Samsung Exynos 8890 Octa, ARM Mali-T880 MP12, 32 GB UFS 2.0 Flash
 
LG G5 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash
 
Huawei P9 Plus HiSilicon Kirin 955, ARM Mali-T880 MP4, 64 GB eMMC Flash
 
OnePlus 3 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB UFS 2.0 Flash
 
Google Nexus 6P Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash
 
Microsoft Lumia 950 XL Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash
 
Apple iPhone 7 Plus Apple A10 Fusion, Apple A10 Fusion GPU / PowerVR, 128 GB NVMe

Bei den Browserbenchmarks kann das Moto Z leider nicht glänzen: Liegt es beim BaseMark-OS-II-Web-Test sowie bei Mozillas Kraken-1.1-Benchmark noch im Mittelfeld, muss es sich bei den restlichen Tests mit einem der hinteren Plätze begnügen. Subjektiv gibt es beim Browsen aber keinerlei Performance-Probleme, da auch komplexe Webseiten durchaus flott geladen werden.

Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
3154.7 ms * ∼5%
Samsung Galaxy S7 Edge
2564.1 ms * ∼4% +19%
LG G5
3461.1 ms * ∼6% -10%
Huawei P9 Plus
2792.3 ms * ∼5% +11%
OnePlus 3
2920.7 ms * ∼5% +7%
Google Nexus 6P
4193 ms * ∼7% -33%
Microsoft Lumia 950 XL
5552.9 ms * ∼9% -76%
Apple iPhone 7 Plus
1102.7 ms * ∼2% +65%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
7771 Points ∼15%
Samsung Galaxy S7 Edge
13191 Points ∼25% +70%
LG G5
9731 Points ∼19% +25%
Huawei P9 Plus
12058 Points ∼23% +55%
OnePlus 3
9155 Points ∼17% +18%
Google Nexus 6P
8804 Points ∼17% +13%
Microsoft Lumia 950 XL
8059 Points ∼15% +4%
Apple iPhone 7 Plus
26053 Points ∼50% +235%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
112 Points ∼14%
Samsung Galaxy S7 Edge
163 Points ∼20% +46%
LG G5
108 Points ∼13% -4%
Huawei P9 Plus
130 Points ∼16% +16%
OnePlus 3
122 Points ∼15% +9%
Google Nexus 6P
116 Points ∼14% +4%
Microsoft Lumia 950 XL
113 Points ∼14% +1%
Apple iPhone 7 Plus
204 Points ∼25% +82%
JetStream 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
47.5 Points ∼14%
Samsung Galaxy S7 Edge
75.12 Points ∼21% +58%
LG G5
49.7 Points ∼14% +5%
Huawei P9 Plus
70 Points ∼20% +47%
OnePlus 3
54.4 Points ∼15% +15%
Google Nexus 6P
47.4 Points ∼13% 0%
Microsoft Lumia 950 XL
46 Points ∼13% -3%
Apple iPhone 7 Plus
168.08 Points ∼48% +254%
Vellamo 3.x - Browser (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
5344 Points ∼71%
Samsung Galaxy S7 Edge
7198 (min: 6255) Points ∼95% +35%
LG G5
5473 (min: 4080) Points ∼72% +2%
OnePlus 3
5814 (min: 5467) Points ∼77% +9%
BaseMark OS II - Web (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
959 Points ∼47%
Samsung Galaxy S7 Edge
994 Points ∼49% +4%
LG G5
900 Points ∼44% -6%
Huawei P9 Plus
1049 Points ∼52% +9%
OnePlus 3
1112 Points ∼55% +16%
Google Nexus 6P
791 Points ∼39% -18%
Microsoft Lumia 950 XL
837 Points ∼41% -13%
Apple iPhone 7 Plus
1542 Points ∼76% +61%

* ... kleinere Werte sind besser

Nicht gespart hat Lenovo beim internen Speicher des Moto Z: Mit 74,93 MB/s schneidet dieser insbesondere beim zufälligen Schreiben von Daten äußerst gut ab – aber auch in den anderen Disziplinen steht das Testgerät stets auf dem Siegertreppchen. Beim sequenziellen Lesen kann das Samsung Galaxy S7 Edge zwar seine Spitzenposition halten, bei allen anderen Benchmarks muss es sich jedoch geschlagen geben. Dazu passt die flotte Anbindung des microSD-Slots: Wir haben mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (THN-M401S0640E2, UHS-I Class 3, max. Lesen: 95 MB/s, max. Schreiben: 80 MB/s) eine Schreibleistung von 45,64 MB/s sowie eine Leserate von 78,51 MB/s ermittelt – beides Werte, die der Positionierung im High-End-Segment durchaus gerecht werden, auch wenn die Speicherkarte noch etwas höhere Transferraten unterstützen würde.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
45.64 MB/s ∼52%
Samsung Galaxy S7 Edge
50.36 MB/s ∼58% +10%
LG G5
45.53 MB/s ∼52% 0%
Huawei P9 Plus
24.95 MB/s ∼29% -45%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
78.51 MB/s ∼81%
Samsung Galaxy S7 Edge
76.43 MB/s ∼79% -3%
LG G5
78.53 MB/s ∼81% 0%
Huawei P9 Plus
62.48 MB/s ∼65% -20%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
74.93 MB/s ∼30%
Samsung Galaxy S7 Edge
15.79 MB/s ∼6% -79%
LG G5
16.22 MB/s ∼6% -78%
Huawei P9 Plus
51.23 MB/s ∼20% -32%
OnePlus 3
18.23 MB/s ∼7% -76%
Google Nexus 6P
11.79 MB/s ∼5% -84%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
117.15 MB/s ∼60%
Samsung Galaxy S7 Edge
86.71 MB/s ∼44% -26%
LG G5
89.26 MB/s ∼45% -24%
Huawei P9 Plus
39.33 MB/s ∼20% -66%
OnePlus 3
137.62 MB/s ∼70% +17%
Google Nexus 6P
20.1 MB/s ∼10% -83%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
168.32 MB/s ∼29%
Samsung Galaxy S7 Edge
145.11 MB/s ∼25% -14%
LG G5
141.26 MB/s ∼24% -16%
Huawei P9 Plus
140.38 MB/s ∼24% -17%
OnePlus 3
153.3 MB/s ∼26% -9%
Google Nexus 6P
122.51 MB/s ∼21% -27%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
439.66 MB/s ∼29%
Samsung Galaxy S7 Edge
487.34 MB/s ∼32% +11%
LG G5
427.65 MB/s ∼28% -3%
Huawei P9 Plus
284.27 MB/s ∼19% -35%
OnePlus 3
408.71 MB/s ∼27% -7%
Google Nexus 6P
236.33 MB/s ∼16% -46%
BaseMark OS II - Memory (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z
2190 Points ∼29%
Samsung Galaxy S7 Edge
2072 Points ∼28% -5%
LG G5
1478 Points ∼20% -33%
Huawei P9 Plus
2667 Points ∼36% +22%
OnePlus 3
2052 Points ∼27% -6%
Google Nexus 6P
1136 Points ∼15% -48%
Microsoft Lumia 950 XL
1945 Points ∼26% -11%
Apple iPhone 7 Plus
1319 Points ∼18% -40%

Spiele

Da das Moto Z mit einer leistungsstarken Adreno-530-Grafikeinheit ausgerüstet ist, stellt auch die hohe Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel kein Problem dar. Selbst grafisch aufwendige Spiele wie Asphalt 8 oder Dead Trigger 2 laufen auf dem Testgerät absolut flüssig und damit auf dem zu erwartenden Niveau. Bei ersterem gibt es aber offenbar eine Limitierung, sodass hier in allen Detailstufen nicht mehr als 29 Bilder pro Sekunde erreicht werden.

Der Touchscreen sowie die integrierten Lagesensoren arbeiten im Gaming-Betrieb absolut zufriedenstellend. Positiv fällt zudem die Positionierung des Lautsprechers auf der Vorderseite des Geräts auf, wodurch er beim Spielen kaum versehentlich verdeckt werden kann.

Asphalt 8
Asphalt 8
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high29 fps
 very low29 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high60 fps

Emissionen

Temperatur

Gerade angesichts der sehr dünnen Bauweise des Moto Z liegt der Schluss nahe, dass das Gerät mit erhöhten Tempertaturen zu kämpfen haben könnte. Allerdings bleiben diese an der Oberfläche mit maximal 42,4 °C im üblichen Rahmen für leistungsstarke Smartphones, und auch subjektiv erwärmt sich das Gerät unter anhaltender Last nicht übermäßig. Kaum spürbar - aber messbar - sind die punktuell etwas erhöhten Ruhetemperaturen von rund 36 °C.

Doch muss der Nutzer dafür im Gegenzug mit deutlichen Performance-Einbußen unter anhaltender Last rechnen? Zur Beantwortung dieser Frage haben wir die beiden Akkutests von GFXBench ausgeführt. Beim T-Rex-Test sank die Performance nach 18 Durchgängen um rund 7,4 % - das Samsung Galaxy S7 Edge ließ hier bei einer ähnlichen Ausgangsleistung um bis zu 54 Prozent nach. Während des anspruchsvolleren Manhattan-Benchmarks fiel die Performance hingegen bereits nach dem 12. Durchgang um deutlichere 16,2 % ab. Aber auch hier ist mancher Konkurrent mit Snapdragon-820-SoC nicht besser aufgestellt: So reduzierte sich die Leistung des LG G5 beim gleichen Test um bis zu 30 %. Da hier jedoch ein höherer Ausgangswert zugrunde liegt, landet das Testgerät nach einigen Durchgängen trotz des geringeren Throttlings auf einem vergleichbaren Niveau. Dem OnePlus 3 sind solche Probleme hingegen fremd, sein Snapdragon-SoC konnte durchweg sein volles Potenzial ausschöpfen. 

GFXBench T-Rex: Performance
GFXBench T-Rex: Performance
GFXBench T-Rex: Frametimes
GFXBench T-Rex: Frametimes
GFXBench T-Rex: Akkuverbrauch
GFXBench T-Rex: Akkuverbrauch
GFXBench Manhattan: Performance
GFXBench Manhattan: Performance
GFXBench Manhattan: Frametimes
GFXBench Manhattan: Frametimes
GFXBench Manhattan: Akkuverbrauch
GFXBench Manhattan: Akkuverbrauch
Max. Last
 36.1 °C37.2 °C40.8 °C 
 35.8 °C37.3 °C42.4 °C 
 35.6 °C37.5 °C41.4 °C 
Maximal: 42.4 °C
Durchschnitt: 38.2 °C
38.3 °C39.9 °C37.2 °C
39.4 °C40.6 °C36 °C
39.9 °C40.6 °C36.1 °C
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 38.7 °C
Netzteil (max.)  34.3 °C | Raumtemperatur 21.9 °C | Voltcraft IR-260
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 38.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone v7 auf 33.1 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 32.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
Wärmebildaufnahme des Moto Z
Wärmebildaufnahme des Moto Z

Lautsprecher

Lautsprechercharakteristik
Lautsprechercharakteristik
Lautsprechercharakteristik - JBL Moto Mod
Lautsprechercharakteristik - JBL Moto Mod
Lenovo Moto Z mit Audio-Adapter
Lenovo Moto Z mit Audio-Adapter

Der Mono-Lautsprecher des Moto Z befindet sich hinter der Öffnung des Ohrhörers und beschallt den Smartphone-Nutzer somit direkt. Mit maximal 83,9 db(A) ist er zwar nicht ganz so kraftvoll wie die Lautsprecher in den Konkurrenzgeräten LG G5 und OnePlus 3, dennoch reicht die gebotene Leistung dank der guten Positionierung in den meisten Fällen aus. Für Smartphone-Verhältnisse ist der Klang durchaus ordentlich und auch bei hohen Lautstärken machen sich keine störenden Verzerrungen bemerkbar. Der Tieftonbereich ist aber wie üblich deutlich unterrepräsentiert. Gerade hier setzt Lenovo mit dem zusätzlich erhältlichen JBL-Soundboost-Lautsprecher an (siehe auch Kapitel Moto Mods). Dieser lässt sich magnetisch an der Rückseite des Smartphones anbringen und übernimmt unverzüglich die Audio-Ausgabe. Mit bis zu 95,2 db(A) kann er zum einen deutlich lauter werden als der interne Lautsprecher, zum anderen deckt er den Tieftonbereich klar besser ab. So zeigen auch unsere Messwerte einen deutlich weiteren Frequenzverlauf, was sich subjektiv in einem volleren Klang äußert.

Da das Moto Z auf eine 3,5-mm-Klinkenbuchse verzichtet, muss für die Nutzung bereits vorhandener Kopfhörer der beiliegende Adapter verwendet werden. Die Soundqualität ist dabei subjektiv weitestgehend einwandfrei, allerdings waren gelegentlich kleinere Störgeräusche auszumachen. Diese traten beispielsweise dann auf, wenn der Home-Button kurz nach dem Beenden einer Audio-Wiedergabe betätigt wurde. Da der Adapter den USB-Anschluss blockiert, kann während des Musikhörens der Akku nicht geladen werden.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.636.22525.430.63125.328.54032.928.15033.638.26331.633.38028.428.4100272612520.825.81602230.920021.336.425020.844.731521.248.940019.453.750019.56163017.763.780017.969.8100017.872.8125017.373160017.472.8200016.773.3250017.274.4315018.273400017.973.1500017.670.8630017.770.5800017.870.91000017.971.91250018.166.61600018.261.4SPL3083.9N1.356.8median 17.9median 69.8Delta1.312.831.638.525.446.325.34832.945.933.646.631.650.728.449.12756.720.862.22268.421.373.620.876.421.276.919.476.519.580.817.778.917.981.817.883.317.38417.484.916.784.417.284.618.280.617.979.217.685.317.785.217.882.517.980.518.180.118.278.13095.21.3120.9median 17.9median 80.51.34.433.836.432.433.831.829.931.331.832.732.731.732.732.333.12632.345.446.139.445.429.630.736.229.629.525.228.629.525.923.125.425.925.623.421.325.637.124.723.337.150.127.122.550.156.234.622.456.261.840.421.361.864.74318.464.769.648.717.569.668.847.117.568.867.647.417.267.672.850.316.872.87552.217.37575.953.717.475.97652.116.67674.849.817.374.874.849.417.674.874.548.917.674.576.251.317.776.275.750.817.475.775.451.917.775.472.55117.972.571.150.518.171.164.247.518.164.286.462.729.886.46816.41.368median 71.1median 48.9median 17.7median 71.19.86.81.69.8hearing rangehide median Pink NoiseLenovo Moto ZMotoMod JBL-SoundboostLG G5
Lenovo Moto Z Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 34.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (1.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 38% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 13% vergleichbar, 49% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 62% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 30% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

no name Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (95.16 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.4% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (2.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (7.7% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

LG G5 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.41 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (1.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 9% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 86% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 36% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 58% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

In puncto Energieverbrauch hat Lenovo gute Arbeit geleistet: Das Moto Z ist im Vergleich zur Konkurrenz das im Durchschnitt sparsamste Smartphone – lediglich unter maximaler Last sind das Samsung Galaxy S7 Edge sowie das Huawei P9 Plus noch deutlich genügsamer. 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.12 / 0.22 Watt
Idledarkmidlight 0.66 / 1.01 / 1.09 Watt
Last midlight 3.97 / 8.34 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Gossen Metrahit Energy
Lenovo Moto Z
2600 mAh
Samsung Galaxy S7 Edge
3600 mAh
LG G5
2800 mAh
Huawei P9 Plus
3400 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Google Nexus 6P
3450 mAh
Microsoft Lumia 950 XL
3340 mAh
Apple iPhone 7 Plus
2915 mAh
Stromverbrauch
-15%
-38%
-11%
-22%
-29%
-172%
-49%
Idle min *
0.66
0.63
5%
0.55
17%
0.87
-32%
0.57
14%
0.83
-26%
2.85
-332%
0.77
-17%
Idle avg *
1.01
1.1
-9%
1.37
-36%
1.2
-19%
1.24
-23%
1.09
-8%
2.95
-192%
2.04
-102%
Idle max *
1.09
1.56
-43%
2.25
-106%
1.27
-17%
1.36
-25%
1.17
-7%
3.26
-199%
2.24
-106%
Last avg *
3.97
5.95
-50%
6.24
-57%
4.69
-18%
5.92
-49%
7.49
-89%
8.92
-125%
4.69
-18%
Last max *
8.34
6.7
20%
9.12
-9%
5.63
32%
10.53
-26%
9.51
-14%
9.39
-13%
8.66
-4%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Mit seinem vergleichsweise kleinen, fest integrierten 2.600-mAh-Akku stehen die Vorzeichen für das Moto Z im Kapitel Akkulaufzeit denkbar schlecht. Dass sich dennoch ordentliche Resultate ergeben, liegt am sparsamen Wesen des Testgeräts: Durch den im Schnitt geringsten Stromverbrauch im Konkurrenzumfeld kann es das Defizit zum Teil gut kompensieren. So kommt es im praxisnahen WLAN-Test mit 6 Stunden und 47 Minuten zwar bei weitem nicht an die Spitzenreiter Samsung Galaxy S7 Edge sowie OnePlus 3 heran, kann andere Top-Smartphones wie das LG G5, das Google Nexus 6P oder das Microsoft Lumia 950 XL aber gut in Schach halten. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der Wiedergabe unseres Testvideos, welches das Moto Z immerhin 12 Stunden und 4 Minuten lang abspielte – ein durchschnittliches Resultat im High-End-Segment. Unter maximaler Last hielt das Testgerät sogar 5 Stunden und 20 Minuten durch, was nur Samsungs Galaxy S7 Edge noch übertrifft. Im Idle-Betrieb macht sich der kleine Akku dann aber doch bemerkbar: Hier gingen die Lichter nach 22 Stunden und 51 Minuten aus – und damit bereits etwas früher als bei den meisten Konkurrenten. 

Um das Maximum aus dem Akku zu holen, steht der Standard-Energiesparmodus von Android Marshmallow zu Verfügung. Dieser schränkt die Hintergrundaktivitäten von Apps ein, deaktiviert die Vibrationsfunktion und reduziert die Leistung des Smartphones. Er kann manuell oder auch automatisch bei einem bestimmten Akkustand aktiviert werden.

Dank des starken Netzteils im Lieferumfang ist der Akku des Moto Z bereits nach 1 Stunde und 15 Minuten wieder vollständig aufgeladen, wobei der Energiespeicher nach 15 Minuten an der Steckdose bereits zu 30 Prozent gefüllt ist.

Update vom 27.10.2016: Wir hatten in der Zwischenzeit die Möglichkeit das Incipio-Offgrid-Power-Pack zusammen mit dem Moto Z auszuprobieren. Die Akkulaufzeit beim WLAN-Test steigerte sich im Standard-Modus des Moduls von 6 Stunden und 47 Minuten auf 11 Stunden und 9 Minuten. Wird der Effizienzmodus in den Mod-Einstellungen aktiviert, der den internen Akku des Smartphones auf einem Batteriestand von 80 Prozent hält, konnten sogar 11 Stunden und 30 Minuten erreicht werden. Damit schlägt das Testgerät Apples iPhone 7 Plus in dieser Disziplin, kann jedoch nach wie vor nicht ganz das Niveau des Samsung Galaxy S7 Edge oder des OnePlus 3 erreichen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
22h 51min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Chrome 53)
6h 47min
Big Buck Bunny H.264 1080p
12h 04min
Last (volle Helligkeit)
5h 20min
Lenovo Moto Z
2600 mAh
Samsung Galaxy S7 Edge
3600 mAh
LG G5
2800 mAh
Huawei P9 Plus
3400 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Google Nexus 6P
3450 mAh
Microsoft Lumia 950 XL
3340 mAh
Apple iPhone 7 Plus
2915 mAh
Akkulaufzeit
38%
-1%
6%
26%
-10%
-23%
15%
Idle
1371
1663
21%
1833
34%
1446
5%
1338
-2%
1447
6%
1078
-21%
1835
34%
H.264
724
914
26%
600
-17%
776
7%
847
17%
533
-26%
611
-16%
813
12%
WLAN
407
732
80%
387
-5%
530
30%
840
106%
375
-8%
369
-9%
587
44%
Last
320
392
23%
267
-17%
263
-18%
268
-16%
280
-12%
179
-44%
225
-30%

Pro

+ schlankes, leichtes Gehäuse mit guter Verarbeitung
+ erweiterbar durch Moto Mods
+ keine überflüssige Software vorinstalliert
+ schneller USB-Typ-C-Port
+ microSD-Karte als interner Speicher verwendbar
+ sehr schnelles AC-WLAN
+ gute Telefonie-Funktionen
+ präziser Touchscreen
+ hochauflösendes Display
+ zuverlässiger Fingerabdruckscanner
+ flotte Gesamtperformance
+ Schnellladegerät und Style-Shell im Lieferumfang

Contra

- Fotoqualität der Hauptkamera mit Schwächen
- keine Miracast-Unterstützung
- Display mit PWM-Flimmern
- kein Headset im Lieferumfang
- Akku fest integriert
- kein 3,5-mm-Headset-Anschluss

Fazit

Im Test: Lenovo Moto Z (XT1650-03). Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.
Im Test: Lenovo Moto Z (XT1650-03). Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.

Lenovo hat mit dem Moto Z ein neues Flaggschiff im Programm, das sich vor allem durch seine modulare Erweiterbarkeit von den Konkurrenten absetzt. Mit den sogenannten Moto Mods erhalten teilweise Funktionen Einzug, die ein Smartphone für gewöhnlich nicht zu bieten hat. Ein Hindernis könnten aber die zum Teil recht gesalzenen Modulpreise sein. Dabei muss allerdings hervorgehoben werden, dass Lenovo verspricht, die aktuell verfügbaren Mods mindestens 3 Gerätegenerationen lang zu unterstützten, sodass sich eine Anschaffung eventuell längerfristig auszahlt. 

Doch auch ohne den Kauf von Zusatzmodulen ist das Moto Z ein gelungenes Smartphone, das sich nicht vor der High-End-Konkurrenz verstecken muss: Das hochwertig verarbeitete, extrem dünne Gehäuse sowie die leistungsfähigen Komponenten werden dem Premium-Preis durchaus gerecht. Und auch die vom Hersteller nahezu unangetastete Android-Benutzeroberfläche dürfte viele Freunde finden. Die trotz des kleinen Akkus absolut alltagstauglich ausfallenden Akkulaufzeiten sind zudem eine echte Überraschung.

Unverständlich ist hingegen, warum Lenovo dem Moto Z lediglich eine mittelmäßige Kamera spendiert – der 21-Megapixel-Sensor des aktuell nur in den USA erhältlichen Schwestermodells Moto Z Force hätte dem Testgerät sicherlich ebenso gut gestanden. Manchem potenziellen Käufer dürfte zudem der fehlende 3,5-Millimeter-Audio-Anschluss ein Dorn im Auge sein, selbst wenn sich ein passender Adapter im Lieferumfang befindet.

Dank des neuen Moto-Mods-Konzepts weht ein frischer Wind in der Smartphone-Spitzen-Liga. Unabhängig davon sammelt das Moto Z aber auch bei den klassischen Smartphone-Tugenden viele Pluspunkte. Einzig die Bildqualität der Hauptkamera hinkt im Vergleich zur High-End-Konkurrenz sichtbar hinterher.

Wer modulare Smartphone-Konzepte spannend findet, sollte vor dem Kauf des Moto Z einen Blick auf das LG G5 werfen. Bei diesem gibt es zwar nur eine kleine Auswahl an Erweiterungen, und auch die Handhabung ist nicht ganz so komfortabel. Der Preis des Smartphones liegt mittlerweile jedoch trotz der Spitzen-Hardware bei rund 450 Euro – und somit deutlich unter dem des Testgeräts.

Lenovo Moto Z - 26.09.2016 v5.1(old)
Andreas Kilian

Gehäuse
93%
Tastatur
71 / 75 → 94%
Pointing Device
94%
Konnektivität
55 / 60 → 92%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
91%
Display
90%
Leistung Spiele
60 / 63 → 94%
Leistung Anwendungen
64 / 70 → 91%
Temperatur
87%
Lautstärke
100%
Audio
74 / 91 → 81%
Kamera
73%
Durchschnitt
80%
89%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Andreas Kilian, 29.09.2016 (Update: 15.05.2018)