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Lenovo True Zoom-Moto Z-MotoMod: Vernichtende erste Kritik?

Ist die Hasselblad-Kamera wirklich schlechter als die onboard Moto Z-Linse?
Ist die Hasselblad-Kamera wirklich schlechter als die onboard Moto Z-Linse?
Wenige Stunden nachdem Lenovo das True Zoom MotoMod im Rahmen der IFA veröffentlicht hat, trudeln die ersten Hands On-Berichte ein. Darunter auch ein vernichtendes Urteil, aber sehen sie selbst!

Das True Zoom-MotoMod von Kameraprofi Hasselblad und dem chinesischen Hersteller Lenovo will die Kompaktkamera zumindest für Moto Z-Nutzer überflüssig machen, inklusive optischem Zoom, was für viele heutzutage der einzige Grund ist, noch auf eine zusätzliche Kamera zu ihrem Smartphone zu setzen, sofern nicht eine Systemkamera oder DLSR höheren Ansprüchen genügen muss. Schon bisher gab es Versuche, eine Kompaktkamera mit einem Smartphone zu verheiraten, mit mäßigem Erfolg.

Kurz nach der offiziellen Vorstellung taucht das True Zoom-Addon nun in ersten Hands On-Berichten auf, zwei haben wir hier stellvertretend herausgegriffen. Während Austin Evans noch vergleichsweise positiv über das True Zoom berichtet, fällt Snazzy Labs dagegen ein vernichtendes Urteil. Nicht nur käme das Modul ohne extra Akkupack und würde daher den Phone-Akku leer saugen, es sei darüber hinaus unhandlich und die Qualität unterdurchschnittlich. Vor allem aber kritisiert der Tester die Bildqualität der Hasselblad-Kamera und das Preis/Leistungsverhältnis. 

Mehr als 150 US-Dollar sei das Teil nicht wert und überhaupt empfehle er es nur denjenigen, die unbedingt optischen Zoom auf ihrem Moto Z benötigen, alle anderen wären mit der onboard Kamera im Moto Z oder einer Kompaktkamera besser beraten, so Snazzy Labs in ihrem Video (unten, über dem Video von Austin Evans verlinkt). Dass das True Zoom im Gegensatz zum Moto Z selbst kein 4K-Recording unterstützt, sei noch eines der geringsten Probleme. Vor allem kritisiert Snazzy Labs die schlechte Bildqualität in seinen Tests. Die erstellten Fotos seien, selbst im Vergleich zur onboard Kamera, größtenteils zu weichgezeichnet, unterbelichtet, verrauscht, und zeigten falsche Farben. Laut Snazzy Labs eine Schande für einen Profihersteller wie Hasselblad. Wer sich für das Modul interessiert, sollte es also vorher ausgiebig testen oder zumindest zukünftige Testberichte abwarten.

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Autor: Alexander Fagot,  1.09.2016 (Update:  1.09.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.