Notebookcheck

Test Huawei P9 Smartphone

Daniel Schmidt 👁, Tanja Hinum, 29.04.2016

Leica-Style. Huawei setzt mit dem Nachfolger des P8 ganz auf die Kamera und stellt wieder einmal ein überzeugendes Gesamtpaket zusammen. Das neue Vorzeige-Smartphone ist noch wertiger geworden und auch der Akku ist angewachsen. Doch es gibt noch Luft nach oben.
Nachtrag: Update bringt 3D-Kamera-Feature.

Das neue Huawei P9 wirkt vom Design wie eine gelungene Mischung des P8 und des Nexus 6P. Das Gerät bietet ein 5,2 Zoll großes IPS-Display, den neuen Kirin 955 SoC, LTE Cat. 6 sowie MicroSD-Support. Unser Testgerät besitzt 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Flashspeicher, eine Dual-SIM-Variante ist für Europa nicht vorgesehen. Ein Premium-Modell soll es ebenfalls geben, das mit 4 GB Arbeitsspeicher beziehungsweise einem internen Speicher von 64 GB ausgestattet ist. Dieses ist momentan aber nicht für Europa geplant. Die größere Ausstattungsvariante wird hierzulande dem Huawei P9 Plus vorbehalten bleiben. Dieses Modell besitzt außerdem ein 5,5 Zoll großes Display mit Press-Touch, einen stärkeren Akku, Stereo-Lautsprecher sowie einen Infrarot-Sender.

An der Preisschraube hat Huawei ein wenig gedreht. Ist das P8 anfangs noch für 499 Euro verkauft worden, ruft der Hersteller nun 569 Euro für sein Flaggschiff-Smartphone auf, das Plus-Modell soll sogar 699 Euro kosten. Damit bleibt Huawei zwar immer noch etwas günstiger als die Spitzenmodelle von Samsung, LG, Apple und Co., rückt aber spürbar näher heran. Auf unsere Nachfrage begründen die Chinesen dies damit, dass sie sich qualitativ auf einem Niveau mit den anderen Premium-Herstellern sehen und deshalb auch preislich an diese heranrücken.

Zu den Konkurrenten des Huawei P9 zählen das Apple iPhone 6s, Samsung Galaxy S7, OnePlus 2, Moto X Force, Microsoft Lumia 950, Sony Xperia Z5 sowie das LG G5 und HTC 10.

Nachtrag 04.05.2018: Huawei rollt eine neue Firmware aus. Details erfahren Sie im Abschnitt Software.

Huawei P9 (P9 Serie)
Hauptspeicher
3072 MB 
, LPDDR4
Bildschirm
5.2 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 424 PPI, kapazitiver Touchscreen, 10 Multitouchpunkte, IPS-NEO, JDI, spiegelnd: ja
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
, 23.22 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: kombinierte Kopfhörer- und Mikrofonklinke (3,5 mm), Card Reader: MicroSD bis 128 GB (SD, SDHC, SDXC), 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Annährungs-, Rotaitions-, Beschleunigungs- und G-Sensor, digitaler Kompass, Wifi Direct, OTG, Miracast
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2, GSM/GPRS/EDGE (850, 900, 1.800 und 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (Band 1, 2, 4, 5, 6, 8 und 19), LTE Cat. 6 (Band 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 38, 39 und 40), LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 6.95 x 145 x 70.9
Akku
11.46 Wh, 3000 mAh Lithium-Polymer, 3.82 Volt, Telefonieren 2G (laut Hersteller): 33 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 18 h, Standby 2G (laut Hersteller): 526 h, Standby 3G (laut Hersteller): 566 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 12 MPix (Leica-Dual-Kamera, Summarit-H 27 mm f/2.2 ASPH, BSI CMOS, 2-farbiger LED-Blitz, Full-HD-Video)
Secondary Camera: 8 MPix (f/2.4)
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher, Tastatur: virtuell, modulares Netzteil, USB-Kabel, SIM-Tool, Headset, EMUI 4.1, Telefonmanager, HiCare, Gesundheit, Designs, Spiegel, Kompass, Rekorder, Memo, 36 Monate Garantie, USB-Type-C, Lüfterlos
Gewicht
144 g, Netzteil: 64 g
Preis
569 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Huawei P9 ist ein haptischer Schmeichler. Das Gehäuse besteht weiterhin aus einem Aluminium-Unibody, im Vergleich zum Vorgänger wurden die Kanten stärker abgerundet, was für eine angenehme Griffigkeit sorgt. Das Metall ist auf der Rückseite zwar recht glatt, aber das ist nicht so extrem wie bei Geräten mit einer reinen Glasrückseite. Laut dem Hersteller ist das Smartphone um mehr als einen halben Millimeter dicker geworden. Wir haben beim Nachmessen sogar eine Bauhöhe von 7,1 Millimetern ermittelt. Dies ist auf den größeren Akku zurückzuführen, welcher einfach mehr Platz benötigt. Dieser ist übrigens auch weiterhin nicht wechselbar.

Verwindungsversuche und Druck machen dem Huawei P9 nichts aus. Auch wenn wir uns noch so viel Mühe geben, wir können dem Smartphone kein Knarzen entlocken. Lediglich stärkerer Druck auf das Display führt zu einer schwachen Wellenbildung. Die Spaltmaße sind sehr gleichmäßig und der Kartenslot schließt bündig mit dem restlichen Gehäuse ab. Selbst der Schlitten für die Nano-SIM- und die MicroSD-Karte ist aus Metall gefertigt, sodass sich bei der Verarbeitung ein hervorragender Gesamteindruck ergibt.

149.8 mm 78 mm 9.2 mm 169 g149.4 mm 73.9 mm 7.7 mm 159 g145.9 mm 71.9 mm 9 mm 161 g146 mm 72 mm 7.3 mm 154 g145 mm 73.2 mm 8.2 mm 150 g145 mm 70.9 mm 6.95 mm 144 g144.9 mm 71.8 mm 6.4 mm 147 g142.4 mm 69.6 mm 7.9 mm 152 g138.3 mm 67.1 mm 7.1 mm 143 g

Ausstattung

In puncto Ausstattung hat das Huawei P9 einiges an Bord, zeigt aber auch Lücken. Der USB-Type-C-Port unterstützt zwar nur den Übertragungsstandard 2.0, beherrscht aber immerhin OTG, sodass externe Speichermedien oder Eingabegeräte angeschlossen werden können. Die Übertragung von Bild- und Ton-Signalen ist nicht möglich. Wird das Gerät an einen Computer angeschlossen, kann über das Schnellstart-Menü schnell und unkompliziert ausgewählt werden, ob der PC lediglich Zugriff auf die Fotos oder den gesamten Datenspeicher bekommen soll. Wird letzteres ausgewählt, wird zudem ein virtuelles CD-Laufwerk auf dem Rechner eingerichtet, über dem sich sie Software HiSuite installieren lässt. Damit kann lokal eine Sicherung des Smartphones erstellt, Daten verwaltet oder Updates durchgeführt werden.

Der MicroSD-Kartenleser unterstützt Medien bis zu einer Größe von 128 GB. Das klingt zunächst toll, doch das Smartphone unterstützt weder die Funktion, den SD-Speicher als zusätzlichen, internen Speicher zu verwalten, noch Apps auf den Zusatzspeicher zu installieren oder zu verschieben (App2SD). Hoffentlich werden diese Funktionen noch mittels Update nachgereicht.

Der Infrarotsender ist dem P9 Plus vorbehalten, auch einen Radio-Empfänger bietet das P9 nicht. Dafür gibt es neben NFC noch den aktuellen Bluetooth-Standard 4.2 LE. Außerdem werden Wifi Direct und Miracast zur Daten- beziehungsweise Videoübertragung unterstützt.

Kopfseite: Mikrofon
Kopfseite: Mikrofon
Links: Kartenslot
Links: Kartenslot
Rechts: Power, Lautstärkewippe
Rechts: Power, Lautstärkewippe
Fußseite: Audio, Mikrofon, USB, Lautsprecher
Fußseite: Audio, Mikrofon, USB, Lautsprecher

Software

Wie schon beim Mate 8, kommt auch beim Huawei P9 das aktuelle Google Android 6.0 Marshmallow zum Einsatz. Darüber haben die Chinesen ihre hauseigene Benutzeroberfläche (UI) EMUI 4.1 gelegt, welche ohne App-Drawler auskommt. Unser Testgerät ist mit der Build-Version EVA-L09C432B135 ausgestattet.

Etwas störend war die kleine vorinstallierte Spiele-Sammlung, die sich aber rückstandslos deinstallieren lässt. Ansonsten kommt das Smartphone ohne Bloatware aus. Neben einer Gesundheits-App gibt es auch den bekannten Telefon-Manager wieder, welcher der Wartung des Systems dient. Dazu gesellen sich kleine Alltagshelfer wie eine Spiegel-, Taschenlampen-, Rekorder-, Notiz- und Datensicherungs-App.

Wie bereits beim P8, läuft das System sehr flüssig und zeigt kaum Ruckler.

Nachtrag 21.02.2017: Huawei rollt mittlerweile das Update auf Google Android 7.0 Nougat für das Huawei P9 aus, welches auch die aktuelle EMUI 5.0 beinhaltet. Die Google-Sicherheitspatches werden mit dem Update EVA-L09C432B378 auf dem Stand vom 01. Januar 2017 aktualisiert.

Nachtrag 06.06.2017: Mit der Firmware B386 (496 MB) werden allgemeine Verbesserungen vorgenommen und Google-Sicherheitspatches auf dem Stand vom 01. April 2017 aktualisiert.

Nachtrag 02.09.2017: Die Firmware B390 (380 MB) erhöht das Sicherheitspatchlevel von Google auf den 01. August 2017.

Nachtrag 04.12.2017: Mit der Firmware B391 (2,4 GB) erhält das P9 die Funktion Momente. Diese funktioniert im Prinzip genauso wie die Live-Aufnahmen beim iPhone oder dem etwas betagterem Lumia 930 und kann im Standard-Modus der Kamera eine dynamische Aufnahme erstellen, welche ein zweisekündiges Video vor dem Foto erfasst. Die Sicherheitspatches von Google erhalten ein Update auf den 01. September 2017 und die EMUI auf 5.0.1. Außerdem wird die Video-App Quik eingespielt, kann aber einfach deinstalliert werden.

Nachtrag 02.01.2018: Die Firmware B394 (409 MB) erhöht das Sicherheitspatchlevel von Google auf den Stand vom 06. November 2017.

Nachtrag 05.02.2018: Die Firmware B395 (342 MB) erhöht das Sicherheitspatchlevel von Google auf den Stand vom 01. Januar 2018.

Nachtrag 04.05.2018: Die Firmware B399 (572 MB) erhöht das Sicherheitspatchlevel von Google auf den Stand vom 1. März 2018. Außerdem erhält das Smartphone ein neues Kamera-Feature, welches es erlaubt, 3D-Aufnahmen zu erstellen. Das ist nicht sonderlich schwierig und die fertigen Fotos lassen sich durch das Neigen des Handys in Rotation versetzen. Die Qualität ist für die Betrachtung auf kleinen Displays in Ordnung.

Kommunikation und GPS

Mobil gelangt das Huawei P9 mit HSPA+ (max. 42 Mbit/s Downstream) oder flottem LTE Cat. 6 ins Internet (max. Upstream: 50 Mbit/s, Downstream: 300 Mbit/s). LTE Cat. 9 oder noch schneller wird leider nicht unterstützt. Dafür ist die gebotene Frequenzabdeckung sehr breit und sollte in allen Teilen der Welt für einen guten Empfang sorgen, umso schmerzlicher ist es, dass es in Europa nicht die Dual-SIM-Variante des P9 gibt. Für einen noch besseren Empfang integriert der Hersteller drei Antennen in das Gehäuse, was sonst kein anderes Smartphone momentan bieten soll.

Mit dem heimischen WLAN verbindet sich das Huawei P9 gemäß der aktuellen IEEE-802.11-Standards a/b/g/n/ac und funkt demnach sowohl im 2,4-GHz- als auch 5,0-GHz-Frequenzbereich. Die Reichweite des Moduls ist gut, selbst über 15 Meter vom Access Point (Devolo dLAN 1200+ Wifi ac) entfernt wurde uns noch eine starke Verbindung angezeigt und das Surfen im Web ging flott von der Hand. Die verbesserte Signal+ Technologie soll außerdem besser zwischen verschiedenen Netzwerken wechseln und dessen Qualität besser einschätzen können.

Miracast haben wir im Zusammenspiel mit einem Amazon Fire TV Stick ausprobiert. Die Verbindung wurde schnell und unkompliziert hergestellt. Einfache Inhalte wie die Benutzeroberfläche werden korrekt dargestellt. Wird jedoch durch die Fotos gescrollt, dauert es immer einen Moment bis das nächste Bild geladen ist. Die Wiedergabe eines Videos über die Verbindung funktioniert zwar mit Ton, ruckelt aber sehr stark.

GPS Test: im Gebäude
GPS Test: im Gebäude
GPS Test: im Freien
GPS Test: im Freien

Die Positionsbestimmung des Huawei P9 erfolgt mittels der Satelliten-Netzwerke GPS, Glonass und BeiDou. Bereits in Gebäuden gelingt die Ortung auf bis zu acht Meter genau, im Freien ist das Smartphone noch etwas genauer und erreicht eine Präzision von bis zu sechs Metern. Das können andere Geräte aber teilweise besser.

Im direkten Vergleich mit dem Fahrrad-Computer Garmin Edge 500 zeigt sich auf der Gesamtstrecke eine Abweichung von rund zwei Prozent (220 m). Besonders im Bereich des Wendepunktes wird deutlich, warum dies der Fall ist. Die Aktualisierungsintervalle der Standortbestimmung sind etwas zu hoch und lassen auch ein wenig an Präzision vermissen, für die Navigation mit dem Auto oder dem Fahrrad reicht die gebotene Leistung aber dennoch aus.

Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Huawei P9
Huawei P9
Huawei P9
Huawei P9
Huawei P9
Huawei P9

Telefonie und Sprachqualität

Die Telefon-App des Huawei P9 bietet den bekannten Anblick, der bereits aus anderen Modellen vertraut ist.

Die Sprachqualität des Smartphones kann überzeugen. Auf beiden Seiten werden die Gesprächspartner sehr klar übertragen und auch die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen funktioniert prima. Im Hintergrund laufende Musik wurde vollständig eliminiert und war nicht mehr zu hören. Auch der Lautsprecher überzeugt uns. Bei unseren Testanrufen liegt das P9 neben uns auf dem Tisch, aber dennoch sind wir zu jeder Zeit gut zu verstehen gewesen. Die Geräuschunterdrückung funktioniert dann zwar nicht ganz so gut, ist aber dennoch spürbar.

Kameras

Frontkamera-Aufnahme
Frontkamera-Aufnahme

Auf der Vorderseite des Huawei P9 ist eine 8 MP-Kamera (3.264 x 2.448 Pixel) untergebracht, die eine Blendenzahl von f/2.4 besitzt. Sie funktioniert auch unter schwachen Lichtbedingungen noch ordentlich und bietet eine Vielzahl an Funktionen. So ist der bereits aus dem P8 bekannte Verschönerungsmodus wieder an Bord, welcher einen zehnstufigen Weichzeichner bereithält. Dieser ist nun auch im Video-Modus verfügbar, reduziert aber die Aufnahme-Qualität auf 720p, obwohl im herkömmlichen Modus auch 1.080p möglich wären. Das Gleiche gilt auch für die Zeitrafferfunktion. Der Ton wird jedoch in Stereo-Qualität aufgezeichnet und hinterlässt einen guten Eindruck.

Das selbsternannte Prunkstück des Huawei P9 ist die 12 MP Dual-Kamera (max. 3.968 x 2.976 px, 4:3), welche nach Unternehmensangaben in Kooperation mit Leica entwickelt wurde. Sie soll das Flair von typischen Leica-Fotos in die mobile Fotografie importieren. Vor allem bei schwachem Licht soll der gemeinsam entwickelte Bild-Algorithmus für bessere Ergebnisse sorgen. Huawei spricht sogar von einer neuen Ära der Smartphone-Fotografie. Die Dual-Kamera besitzt zwei unterschiedliche Sensoren. Zum einen wäre da ein herkömmlicher RGB-Sensor und zum anderen ein weiterer, der lediglich Schwarz-Weiß beherrscht. Bei wenig Licht soll der Schwarz-Weiß-Sensor auch dazu dienen mehr Bildinformationen zu sammeln.

Ebenfalls erweitert hat Huawei den Pro-Modus der Kamera. Dieser unterstützt neben den verschiedenen Einstellungen auch Aufnahmen im DNG-Format. Die Lichtempfindlichkeit reicht dabei von ISO 50 bis 3.200 und die Belichtungszeiten von 1/4.000 bis hin zu 30 Sekunden. Bei Langzeitbelichtungen funktioniert jedoch der Live-View-Modus nicht mehr zuverlässig, was wir auch schon beim Galaxy S7 beobachtet haben. Wird der monochrome Sensor verwendet, steht zwar auch der Pro-Modus zur Verfügung, jedoch können keine DNGs erstellt werden.

Die Qualität der Aufnahmen des Huawei P9 gefällt uns bei Tageslicht sehr gut. Die Fotos besitzen eine hohe Dynamik und Schärfe. Die Farben werden gerne etwas wärmer und kräftiger dargestellt, das stört aber nicht. Im Gegenteil, es verleiht den Bildern einen individuellen Look. Generell wirken die Aufnahmen sehr kontraststark. Bei schweren Lichtverhältnissen lässt die Qualität nach, aber das P9 macht seine Sache weiterhin recht gut. Vor allem der Weißabgleich gelingt besser als bei der Konkurrenz, die Konturen bleiben klarer und es gibt etwas weniger Bildrauschen. Im Vergleichsfeld sehen wir das P9 vor dem iPhone 6s und dem LG G5. Mit der Low-Light-Performance des Galaxy S7 kann es jedoch nicht mithalten.

Videos nimmt das Huawei P9 lediglich in Full HD (1.920 x 1.080 px, 30 oder 60 fps) auf. Wobei die Aufnahmen mit 60 Bilder pro Sekunde sichtbar dunkler ausfallen. Wer sich mit 1.080p bei 30 fps zufriedengibt, bekommt ein sehr gutes Ergebnis geliefert. Leider besteht nicht die Möglichkeit, in Ultra HD aufzuzeichnen und auch die speziellen Aufnahme-Modi wie Zeitraffer und Zeitlupe stehen nur in 720p zur Verfügung. Dafür ist der aufgezeichnete Stereoton zu jeder Zeit richtig gut. 

Aufnahme mit dem Monochrom-Sensor
Aufnahme mit dem Monochrom-Sensor
Aufnahme mit dem Monochrom-Sensor
Aufnahme mit dem Monochrom-Sensor
Aufnahme mit der Automatik (ohne HDR)
Aufnahme mit der Automatik (ohne HDR)
Nachbearbeitete DNG-Aufnahme
Nachbearbeitete DNG-Aufnahme
Aufnahme mit der Automatik (ohne HDR)
Aufnahme mit der Automatik (ohne HDR)
Nachbearbeitete DNG-Aufnahme
Nachbearbeitete DNG-Aufnahme

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Schärfe und Farbtreue

ColorChecker Passport: Im unteren Teil jeden Feldes wird die Zielfarbe dargestellt.
ColorChecker Passport: Im unteren Teil jeden Feldes wird die Zielfarbe dargestellt.

Unter kontrollierten Lichtbedingungen haben wir den ColorChecker Passport mit dem Huawei P9 abfotografiert. Dabei wird die Automatik der Kamera verwendet und es findet keine Nachbearbeitung statt. Dabei bestätigt sich, was sich bereits in der Praxis gezeigt hat: die Farben werden stark gesättigt widergegeben und der Weißabgleich ist etwas zu warm.

Unter den gleichen Bedienungen haben wir unser Testchart abgelichtet. Dabei haben wir je einmal den RGB- und Monochrom-Sensor genutzt. Der Farbsensor zeichnet die Konturen sehr scharf und offenbart keinerlei Probleme mit Farbverläufen. Lediglich an den Bildrändern werden leichte Unschärfen bei voller Vergrößerung sichtbar, was jedoch nicht ungewöhnlich ist. Die Schwarz-Weiß-Einheit des P9 liefert sogar noch etwas bessere Ergebnisse und bleibt in den Randbereichen etwas schärfer.

Farbsensor
Monochrom

Zubehör

Dem Huawei P9 liegt neben einer Kurzanleitung und den obligatorischen Sicherheitshinweisen ein modulares Schnelladenetzteil bei, welches über eine Nennleistung von 10 Watt (5 Volt, 2 Ampere) verfügt. Neben dem mitgelieferten In-Ear-Headset gibt es ein Datenkabel dazu, welches auf der einen Seite einen klassischen USB-Type-A-Anschluss bietet und auf der anderen Seite Type-C.

Wer sein Gerät in China kauft, soll darüber hinaus eine kostenlose Schutzhülle erhalten. 

Garantie

Huawei glaubt fest an sein Gerät und das äußert sich auch in der Garantie. 36 Monate gibt es beim Kauf des P9, das ist im Smartphone-Sektor eine echte Ansage und macht das Gerät zudem für Unternehmen zusätzlich interessant. Das Smartphone muss hierfür nur mit einem kostenlosen Huawei-Konto verbunden werden.

Huawei packt noch eins oben drauf. Sollte innerhalb der ersten drei Monate versehentlich das Display beschädigt werden, wird dieses kostenlos ausgetauscht. Sollten sogar Hardware-Fehler auftreten, wird das Smartphone innerhalb der ersten drei Monate durch ein neues Gerät ersetzt. 

Eingabegeräte & Bedienung

Die Corning Gorilla Glasoberfläche des Huawei P9 sorgt für tolle Gleiteigenschaften des Touchscreens. Eingaben werden schnell und exakt umgesetzt. Auch in den Randbereichen konnten wir keine Einschränkungen feststellen. Als Tastatur kommt das hauseigene Layout von Huawei zum Einsatz, welches bereits von Geräten wie dem Mate 8 oder P8 bekannt ist. Wem diese nicht zusagt, kann sich aus dem Play Store auch ein alternatives Layout herunterladen.

Der Touchscreen unterstützt auch wieder die Eingaben mit dem Knöchel, was mit ein wenig Übung zuverlässig funktioniert. So können einfach Screenshots erstellt werden, indem zweimal mit dem Knöchel auf den Bildschirm geklopft wird. Ein nützliches Feature ist, dass Screenshots auch in der gesamten Darstellungslänge erstellt werden können, so können beispielsweise ganze Webseiten bequem festgehalten werden. 

Die physikalischen Tasten an der rechten Gehäuseseite besitzen einen festen kurzen Hub und arbeiten sehr präzise. Für die haptische Unterscheidung wurde der Power-Button leicht angeraut. Die Bedienelemente sind fest ins Gehäuse eingefasst und wirken sehr hochwertig.

Eine Benachrichtigungs-LED verbirgt sich hinter dem Ohrmuschel-Lautsprecher. Leider ist sie in den Einstellungen nur ein- beziehungsweise ausschaltbar und lässt sich nicht weiter konfigurieren. 

Mit dem P9 erhält nun auch die P-Serie einen Fingerabdruckscanner. Dieser befindet sich auf der Rückseite und bietet die gleichen Funktionen wie im Mate S. So kann er genutzt werden, um die Benachrichtigungsleiste herunterzuziehen, im in der Galerie zu scrollen oder er kann als Auslöser für die Kamera genutzt werden. Die Erkennungsgenauigkeit und -geschwindigkeit soll nochmals verbessert worden sein. Kommt im Mate S noch ein Level-2-Scanner zum Einsatz, ist es im P9 nun ein Level-4-Modul, welches sogar dreidimensionale Abdrücke des Fingerabdrucks nutzen soll. In der Praxis arbeitet der Scanner zuverlässig und sehr schnell. 

Display

Subpixelanordnung
Subpixelanordnung

Das Display des Huawei P9 ist 5,2 Zoll groß und nutzt wieder die aus dem P8 bekannte IPS-NEO-Technologie. An der Full-HD-Auflösung halten die Chinesen vorerst noch fest, haben aber schon angekündigt, aufgrund von VR zukünftig auch höher auflösende Displays verbauen zu wollen (wir berichten). Die Entscheidung macht durchaus Sinn, für alle anderen Aufgaben reicht die gebotene Auflösung jedoch vollkommen aus und erreicht eine stattliche Pixeldichte von 424 PPI.

Die Helligkeit des Panels hat Huawei weiter erhöht und erreicht nun in der Displaymitte stattliche 582 cd/m². Leider leidet der Schwarzwert ein wenig darunter und bleibt nur knapp unterhalb der 0,4 cd/m². Das ist zwar immer noch ein gutes Ergebnis, das Kontrastverhältnis des Displays liegt dadurch in summa jedoch knapp unterhalb des P8-Panels. Auch mit aktiviertem Umgebungslichtsensor oder bei einer gleichmäßigen Verteilung von hellen und dunklen Flächen auf dem Display verändern sich die Messergebnisse nicht. Die Ausleuchtung ist mit 91 Prozent sehr gleichmäßig. Besonders löblich, bei unserem Testgerät konnten wir selbst bei vollständiger Dunkelheit kein Clouding beobachten.

Das P9 Plus wird mit einem 5,5 Zoll großen Super AMOLED-Panel ausgeliefert.

531
cd/m²
548
cd/m²
572
cd/m²
553
cd/m²
582
cd/m²
578
cd/m²
556
cd/m²
573
cd/m²
570
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 582 cd/m² Durchschnitt: 562.6 cd/m² Minimum: 7.89 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 582 cd/m²
Kontrast: 1532:1 (Schwarzwert: 0.38 cd/m²)
ΔE Color 4.4 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 4.8 | 0.64-98 Ø6.3
99.44% sRGB (Argyll 3D) 77.78% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.2
Huawei P9
IPS-NEO, JDI, 1920x1080, 5.2
Huawei P8
IPS-NEO, 1920x1080, 5.2
Apple iPhone 6S
IPS, 1334x750, 4.7
Samsung Galaxy S7
SAMOLED, 2560x1440, 5.1
Microsoft Lumia 950
AMOLED, 2560x1440, 5.2
OnePlus 2
IPS, 1920x1080, 5.5
Sony Xperia Z5
IPS, 1920x1080, 5.2
Bildschirm
-4%
-1%
15%
1%
-3%
-44%
Helligkeit Bildmitte
582
453
-22%
552
-5%
350
-40%
292
-50%
451
-23%
669
15%
Brightness
563
439
-22%
549
-2%
351
-38%
298
-47%
446
-21%
624
11%
Brightness Distribution
91
91
0%
87
-4%
98
8%
92
1%
90
-1%
85
-7%
Schwarzwert *
0.38
0.28
26%
0.39
-3%
0.3
21%
0.68
-79%
Kontrast
1532
1618
6%
1415
-8%
1503
-2%
984
-36%
DeltaE Colorchecker *
4.4
4.7
-7%
3.4
23%
2.04
54%
2.48
44%
3.84
13%
7.96
-81%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.4
3.25
56%
DeltaE Graustufen *
4.8
5.03
-5%
4.16
13%
1.63
66%
1.97
59%
3.97
17%
10.95
-128%
Gamma
2.2 100%
2.27 97%
2.21 100%
2.07 106%
2.06 107%
2.46 89%
2.61 84%
CCT
6175 105%
7439 87%
7288 89%
6391 102%
6640 98%
7283 89%
7402 88%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
77.78
72.04
-7%
62.18
-20%
86.86
12%
58.07
-25%
Color Space (Percent of sRGB)
99.44
95.93
-4%
99.35
0%
90.14
-9%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Genauigkeit der Farbwiedergabe haben wir mit einem Fotospektrometer und der Analyse-Software CalMAN durchgeführt. Zwar findet hier eine Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger P8 statt, doch die Konkurrenz kann die Farben nochmal genauer darstellen. Vor allem in den Standard-Einstellungen zeigen sich zu den Referenzfarben Abweichungen. Die Graustufen machen einen Blaustich sichtbar und auch bei den Mischfarben gibt es den einen oder anderen Ausreißer. Wer es etwas exakter mag, sollte die Voreinstellung für warme Farben nehmen, dann sind die Abweichungen am geringsten. Die wenigsten Nutzer werden sich jedoch daran stören, es geht dabei hauptsächlich um feine Farbunterschiede. Die Farbraumabdeckung ist erfreulicherweise sehr groß.

Graustufen (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: Adobe RGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Standard, Zielfarbraum: Adobe RGB)
Graustufen (Farbtemperatur: Kalt, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Farbtemperatur: Kalt, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Kalt, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Kalt, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Farbtemperatur: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraumabdeckung sRGB: 99,44 %
Farbraumabdeckung sRGB: 99,44 %
Farbraumabdeckung Adobe RGB: 77,78 %
Farbraumabdeckung Adobe RGB: 77,78 %
Farbraumabdeckung ProPhoto RGB: 40,62 %
Farbraumabdeckung ProPhoto RGB: 40,62 %

Im Freien schlägt sich das Huawei P9 sehr gut. Es profitiert von seiner hohen Helligkeit und dem starken Kontrastverhältnis. Inhalte bleiben so auch im Sonnenlicht noch gut ablesbar, nur bei direkter Sonneneinstrahlung können die Reflexionen stören.

In der Sonne (v. l.): HTC 10, Huawei P9, LG G5
In der Sonne (v. l.): HTC 10, Huawei P9, LG G5

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 13 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 46 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
49 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 30 ms steigend
↘ 19 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 81 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays im Huawei P9 gibt keinen Anlass zur Kritik. Ab etwa 45 Grad Neigung kommt es zu einem minimalen Helligkeitsverlust, aber mehr auch nicht. Farbinvertierungen oder Ghosting-Effekte konnten wir keine beobachten.

Blickwinkelstabilität des Huawei P9
Blickwinkelstabilität des Huawei P9

Leistung

Im Huawei P9 kommt der momentan stärkste SoC zum Einsatz, den die hauseigene Chipschmiede der Chinesen auffahren kann: der HiSilicon Kirin 955. Der SoC ist nahezu identisch mit dem Schwestermodell Kirin 950, wie er im Mate 8 zum Einsatz kommt, lediglich der Cortex-A72-Cluster taktet rund 200 MHz höher. Die Prozessorleistung sollte damit nominell rund acht Prozent höher liegen. Als Grafikeinheit kommt ebenfalls die ARM Mali-T880 MP4 zum Einsatz. Das Gesamtpaket ist damit sehr leistungsstark, wird aber nicht an die aktuellen Exynos 8890 oder den Snapdragon 820 heranreichen.

In den Benchmarks offenbaren sich mehrere kleine Überraschungen. Zum einen zeigt das P9 eine hervorragende Systemperformance und lässt wie das Mate 8 alle Konkurrenten im PCMark for Android klar hinter sich. Zum anderen scheint das P9 die Mehrleistung des SoCs nicht vollständig abrufen zu können. Im Geekbench ist es nur vier Prozent schneller als das große Brudermodell und im GFXBench 3.1 liegen sie auf dem gleichen Niveau. Letzterer ist aber auch eher ein GPU-intensiver Benchmark, weshalb dies weniger verwunderlich ist. Doch bei den Physics-Berechnungen im 3DMark ist das Mate 8 sogar stellenweise minimal schneller. Wahrscheinlich kann das P9 mit der zusätzlichen Hitze auf kleinerem Raum nicht umgehen und hat deshalb keine Vorteile durch den schnelleren SoC.

Die Systemperformance ist, wie der PCMark bestätigt, sehr gut. Auch gefühlt gibt es kaum Ruckler, allenfalls mal, wenn eine anspruchsvolle App kurz zuvor beendet wurde.

PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
7058 Points ∼36%
Huawei P8
4479 Points ∼23% -37%
Huawei Mate 8
7344 Points ∼37% +4%
Google Nexus 5X
4324 Points ∼22% -39%
Samsung Galaxy S7
4826 Points ∼25% -32%
Motorola Moto X Force
5365 Points ∼27% -24%
Sony Xperia Z5
5184 Points ∼26% -27%
AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
95743 Points ∼34%
Huawei Mate 8
93767 Points ∼33% -2%
Samsung Galaxy S7
127902 Points ∼45% +34%
Motorola Moto X Force
89911 Points ∼32% -6%
Geekbench 3
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
6522 Points ∼17%
Huawei P8
3458 Points ∼9% -47%
Huawei Mate 8
6265 Points ∼17% -4%
Google Nexus 5X
3530 Points ∼9% -46%
Apple iPhone 6S
4422 Points ∼12% -32%
Samsung Galaxy S7
6401 Points ∼17% -2%
Motorola Moto X Force
4791 Points ∼13% -27%
Sony Xperia Z5
4414 Points ∼12% -32%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
1767 Points ∼36%
Huawei P8
864 Points ∼18% -51%
Huawei Mate 8
1721 Points ∼35% -3%
Google Nexus 5X
1246 Points ∼25% -29%
Apple iPhone 6S
2539 Points ∼52% +44%
Samsung Galaxy S7
2199 Points ∼45% +24%
Motorola Moto X Force
1262 Points ∼26% -29%
Sony Xperia Z5
1325 Points ∼27% -25%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
2503 Points ∼58%
Huawei Mate 8
2552 Points ∼59% +2%
Google Nexus 5X
1002 Points ∼23% -60%
Samsung Galaxy S7
2022 Points ∼47% -19%
Motorola Moto X Force
1351 Points ∼31% -46%
Sony Xperia Z5
1024 Points ∼24% -59%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
829 Points ∼13%
Huawei Mate 8
801 Points ∼13% -3%
Google Nexus 5X
1127 Points ∼18% +36%
Samsung Galaxy S7
2216 Points ∼35% +167%
Motorola Moto X Force
2067 Points ∼32% +149%
Sony Xperia Z5
1103 Points ∼17% +33%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
974 Points ∼17%
Huawei Mate 8
945 Points ∼16% -3%
Google Nexus 5X
1096 Points ∼19% +13%
Samsung Galaxy S7
2170 Points ∼38% +123%
Motorola Moto X Force
1849 Points ∼32% +90%
Sony Xperia Z5
1084 Points ∼19% +11%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
2510 Points ∼56%
Huawei Mate 8
2432 Points ∼55% -3%
Google Nexus 5X
831 Points ∼19% -67%
Samsung Galaxy S7
2010 Points ∼45% -20%
Motorola Moto X Force
1282 Points ∼29% -49%
Sony Xperia Z5
812 Points ∼18% -68%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
1080 Points ∼10%
Huawei Mate 8
1092 Points ∼10% +1%
Google Nexus 5X
1942 Points ∼18% +80%
Samsung Galaxy S7
3018 Points ∼28% +179%
Motorola Moto X Force
3226 Points ∼30% +199%
Sony Xperia Z5
2246 Points ∼21% +108%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
1237 Points ∼16%
Huawei Mate 8
1244 Points ∼16% +1%
Google Nexus 5X
1497 Points ∼19% +21%
Samsung Galaxy S7
2715 Points ∼35% +119%
Motorola Moto X Force
2413 Points ∼31% +95%
Sony Xperia Z5
1613 Points ∼21% +30%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
15517 Points ∼18%
Huawei P8
10494 Points ∼12% -32%
Huawei Mate 8
15575 Points ∼18% 0%
Google Nexus 5X
12451 Points ∼14% -20%
Apple iPhone 6S
13097 Points ∼15% -16%
Samsung Galaxy S7
19944 Points ∼23% +29%
Motorola Moto X Force
11963 Points ∼14% -23%
Sony Xperia Z5
11442 Points ∼13% -26%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
21577 Points ∼4%
Huawei P8
8743 Points ∼2% -59%
Huawei Mate 8
20537 Points ∼4% -5%
Google Nexus 5X
22180 Points ∼4% +3%
Apple iPhone 6S
42686 Points ∼8% +98%
Samsung Galaxy S7
33348 Points ∼6% +55%
Motorola Moto X Force
38394 Points ∼7% +78%
Sony Xperia Z5
37738 Points ∼7% +75%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
19854 Points ∼8%
Huawei P8
9080 Points ∼4% -54%
Huawei Mate 8
19179 Points ∼8% -3%
Google Nexus 5X
18898 Points ∼8% -5%
Apple iPhone 6S
28419 Points ∼12% +43%
Samsung Galaxy S7
29015 Points ∼12% +46%
Motorola Moto X Force
25751 Points ∼11% +30%
Sony Xperia Z5
24980 Points ∼11% +26%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
40 fps ∼0%
Huawei P8
10 fps ∼0% -75%
Huawei Mate 8
41 fps ∼0% +3%
Google Nexus 5X
37 fps ∼0% -7%
Microsoft Lumia 950
21.82 fps ∼0% -45%
Apple iPhone 6S
79.6 fps ∼1% +99%
Samsung Galaxy S7
84 fps ∼1% +110%
Motorola Moto X Force
58 fps ∼0% +45%
Sony Xperia Z5
49 fps ∼0% +23%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
43 fps ∼1%
Huawei P8
11 fps ∼0% -74%
Huawei Mate 8
44 fps ∼1% +2%
Google Nexus 5X
38 fps ∼1% -12%
Microsoft Lumia 950
13.73 fps ∼0% -68%
Apple iPhone 6S
59.1 fps ∼2% +37%
Samsung Galaxy S7
53 fps ∼2% +23%
Motorola Moto X Force
42 fps ∼1% -2%
Sony Xperia Z5
49 fps ∼1% +14%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
18 fps ∼3%
Huawei P8
5.5 fps ∼1% -69%
Huawei Mate 8
18 fps ∼3% 0%
Google Nexus 5X
16 fps ∼3% -11%
Microsoft Lumia 950
12.3 fps ∼2% -32%
Apple iPhone 6S
39.5 fps ∼7% +119%
Samsung Galaxy S7
40 fps ∼7% +122%
Motorola Moto X Force
27 fps ∼5% +50%
Sony Xperia Z5
24 fps ∼4% +33%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
19 fps ∼5%
Huawei P8
5.8 fps ∼2% -69%
Huawei Mate 8
19 fps ∼5% 0%
Google Nexus 5X
17 fps ∼5% -11%
Microsoft Lumia 950
6.76 fps ∼2% -64%
Apple iPhone 6S
56 fps ∼15% +195%
Samsung Galaxy S7
27 fps ∼7% +42%
Motorola Moto X Force
17 fps ∼5% -11%
Sony Xperia Z5
26 fps ∼7% +37%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
10 fps ∼0%
Huawei Mate 8
10 fps ∼0% 0%
Samsung Galaxy S7
28 fps ∼1% +180%
Motorola Moto X Force
20 fps ∼0% +100%
Sony Xperia Z5
16 fps ∼0% +60%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
11 fps ∼0%
Huawei Mate 8
11 fps ∼0% 0%
Samsung Galaxy S7
15 fps ∼0% +36%
Motorola Moto X Force
12 fps ∼0% +9%
Sony Xperia Z5
18 fps ∼1% +64%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
1029 Points ∼51%
Huawei P8
694 Points ∼34% -33%
Huawei Mate 8
1127 Points ∼55% +10%
Google Nexus 5X
769 Points ∼38% -25%
Microsoft Lumia 950
655 Points ∼32% -36%
Apple iPhone 6S
1207 Points ∼59% +17%
Samsung Galaxy S7
957 Points ∼47% -7%
Motorola Moto X Force
939 Points ∼46% -9%
Sony Xperia Z5
675 Points ∼33% -34%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
1583 Points ∼5%
Huawei P8
882 Points ∼3% -44%
Huawei Mate 8
1636 Points ∼6% +3%
Google Nexus 5X
2038 Points ∼7% +29%
Microsoft Lumia 950
1437 Points ∼5% -9%
Apple iPhone 6S
4323 Points ∼15% +173%
Samsung Galaxy S7
1723 Points ∼6% +9%
Motorola Moto X Force
3376 Points ∼12% +113%
Sony Xperia Z5
3095 Points ∼11% +96%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
2627 Points ∼35%
Huawei P8
1216 Points ∼16% -54%
Huawei Mate 8
2339 Points ∼31% -11%
Google Nexus 5X
1115 Points ∼15% -58%
Microsoft Lumia 950
1640 Points ∼22% -38%
Apple iPhone 6S
1281 Points ∼17% -51%
Samsung Galaxy S7
2244 Points ∼30% -15%
Motorola Moto X Force
1085 Points ∼14% -59%
Sony Xperia Z5
865 Points ∼12% -67%
System (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
3930 Points ∼24%
Huawei P8
1860 Points ∼11% -53%
Huawei Mate 8
4064 Points ∼25% +3%
Google Nexus 5X
1730 Points ∼11% -56%
Microsoft Lumia 950
1096 Points ∼7% -72%
Apple iPhone 6S
3466 Points ∼21% -12%
Samsung Galaxy S7
4217 Points ∼26% +7%
Motorola Moto X Force
2878 Points ∼17% -27%
Sony Xperia Z5
2360 Points ∼14% -40%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
2025 Points ∼24%
Huawei P8
1085 Points ∼13% -46%
Huawei Mate 8
2046 Points ∼24% +1%
Google Nexus 5X
1318 Points ∼16% -35%
Microsoft Lumia 950
1140 Points ∼13% -44%
Apple iPhone 6S
2194 Points ∼26% +8%
Samsung Galaxy S7
1987 Points ∼24% -2%
Motorola Moto X Force
1774 Points ∼21% -12%
Sony Xperia Z5
1437 Points ∼17% -29%
Lightmark - 1920x1080 1080p (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
7.9 fps ∼20%
Huawei Mate 8
7.9 fps ∼20% 0%
Samsung Galaxy S7
13.86 fps ∼36% +75%
Basemark ES 3.1 / Metal - offscreen Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
328 Points ∼6%
Huawei Mate 8
347 Points ∼7% +6%
Apple iPhone 6S
887 Points ∼17% +170%
Samsung Galaxy S7
732 Points ∼14% +123%

Legende

 
Huawei P9 HiSilicon Kirin 955, ARM Mali-T880 MP4, 32 GB eMMC Flash
 
Huawei P8 HiSilicon Kirin 930, ARM Mali-T628 MP4, 16 GB eMMC Flash
 
Huawei Mate 8 HiSilicon Kirin 950, ARM Mali-T880 MP4, 32 GB eMMC Flash
 
Google Nexus 5X Qualcomm Snapdragon 808 MSM8992, Qualcomm Adreno 418, 32 GB eMMC Flash
 
Microsoft Lumia 950 Qualcomm Snapdragon 808 MSM8992, Qualcomm Adreno 418, 32 GB eMMC Flash
 
Apple iPhone 6S Apple A9, Apple A9 / PowerVR GT7600, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
 
Samsung Galaxy S7 Samsung Exynos 8890 Octa, ARM Mali-T880 MP12, 32 GB UFS 2.0 Flash
 
Motorola Moto X Force Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash
 
Sony Xperia Z5 Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash

Als Standard-Browser ist Google Chrome vorinstalliert. Dieser liefert im Zusammenspiel mit dem Huawei P9 eine sehr gute Surf-Performance. Im Vergleichsfeld muss sich das Testgerät nur dem Galaxy S7 und dem iPhone 6s geschlagen geben. Im Basemark OS II ist es sogar etwas schneller als das S7, dafür ist neben dem iPhone das Mate 8 schneller. Im Alltag geht das Surfen im Web schnell von der Hand.

Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
11783 Points ∼22%
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
4084 Points ∼8% -65%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
11329 Points ∼22% -4%
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
8202 Points ∼16% -30%
Microsoft Lumia 950
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
6990 Points ∼13% -41%
Apple iPhone 6S
A9 / PowerVR GT7600, A9, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
16200 Points ∼31% +37%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
13161 Points ∼25% +12%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
8699 Points ∼17% -26%
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
8627 Points ∼16% -27%
JetStream 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
68.4 Points ∼19%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
65 Points ∼18% -5%
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
45 Points ∼13% -34%
Microsoft Lumia 950
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
24.525 Points ∼7% -64%
Apple iPhone 6S
A9 / PowerVR GT7600, A9, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
118.6 Points ∼34% +73%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
74 Points ∼21% +8%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
49.373 Points ∼14% -28%
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
37 Points ∼11% -46%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
2922.6 ms * ∼5%
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
11807.9 ms * ∼20% -304%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
3643 ms * ∼6% -25%
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
4733.8 ms * ∼8% -62%
Microsoft Lumia 950
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
6913.5 ms * ∼12% -137%
Apple iPhone 6S
A9 / PowerVR GT7600, A9, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
1715 ms * ∼3% +41%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
2561.5 ms * ∼4% +12%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
4080.1 ms * ∼7% -40%
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
5693.1 ms * ∼10% -95%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
128 Points ∼16%
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
70 Points ∼9% -45%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
139 Points ∼17% +9%
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
107 Points ∼13% -16%
Microsoft Lumia 950
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
64 Points ∼8% -50%
Apple iPhone 6S
A9 / PowerVR GT7600, A9, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
187 Points ∼23% +46%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
166 Points ∼21% +30%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
103 Points ∼13% -20%
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
73 Points ∼9% -43%
Vellamo 3.x - Browser (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
6580 (min: 6523) Points ∼87%
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
2756 (min: 2248) Points ∼36% -58%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
7008 Points ∼93% +7%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
7570 Points ∼100% +15%
BaseMark OS II - Web (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
1029 Points ∼51%
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
694 Points ∼34% -33%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
1127 Points ∼55% +10%
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
769 Points ∼38% -25%
Microsoft Lumia 950
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
655 Points ∼32% -36%
Apple iPhone 6S
A9 / PowerVR GT7600, A9, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
1207 Points ∼59% +17%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
957 Points ∼47% -7%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
939 Points ∼46% -9%
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
675 Points ∼33% -34%

* ... kleinere Werte sind besser

Der eMMC-Speicher des Huawei P9 ist 32 GB groß und bietet nach dem ersten Start rund 23,2 GB freien Speicher. Dessen Geschwindigkeit ist sehr gut und glänzt unter anderem beim sequentiellen Lesen von Daten und muss sich in diesem Bereich nur dem Galaxy S7 geschlagen geben, dessen UFS 2.0-Speicher in einer anderen Liga spielt. Dieses Bild spiegelt sich auch beim Lesen kleiner Datenblöcke wider. Lediglich mittelmäßig schneidet das P9 beim Schreiben großer Datenblöcke ab, dafür sieht es bei den kleinen besser aus und lässt dort sogar das S7 hinter sich.

Auch die Geschwindigkeit des MicroSD-Kartenslots haben wir mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (max. Lesen: 95 MB/s, Schreiben: 80 MB/s) überprüft. Für ein Highendgerät bietet das P9 einen vergleichsweise langsamen Slot, wahrscheinlich ist dies auch der Grund, warum die DNG-Daten der Kamera nicht direkt auf der MicroSD gespeichert werden können, sondern immer im internen Speicher abgelegt werden.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
24.83 MB/s ∼28%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
53.6 MB/s ∼62% +116%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
46.96 MB/s ∼54% +89%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
55.05 MB/s ∼57%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
72.33 MB/s ∼75% +31%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
79.04 MB/s ∼82% +44%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
47.45 MB/s ∼19%
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
10.04 MB/s ∼4% -79%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
15.74 MB/s ∼6% -67%
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
12.21 MB/s ∼5% -74%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
16.01 MB/s ∼6% -66%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
19.78 MB/s ∼8% -58%
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
11.46 MB/s ∼5% -76%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
39 MB/s ∼22%
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
22.46 MB/s ∼13% -42%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
24.98 MB/s ∼14% -36%
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
24.8 MB/s ∼14% -36%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
85.9 MB/s ∼49% +120%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
22.55 MB/s ∼13% -42%
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
3.59 MB/s ∼2% -91%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
72.19 MB/s ∼14%
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
39.58 MB/s ∼8% -45%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
124.78 MB/s ∼25% +73%
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
98.64 MB/s ∼20% +37%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
145.72 MB/s ∼29% +102%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
47.99 MB/s ∼10% -34%
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
115.48 MB/s ∼23% +60%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
281.26 MB/s ∼19%
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
139.95 MB/s ∼10% -50%
Huawei Mate 8
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
238.28 MB/s ∼16% -15%
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
245.19 MB/s ∼17% -13%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
483.82 MB/s ∼33% +72%
Motorola Moto X Force
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
252.03 MB/s ∼17% -10%
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
219.84 MB/s ∼15% -22%

Spiele

Auch wenn das Huawei P9 von der Performance nicht ganz mit den Konkurrenten mithalten kann, die einen aktuellen Exynos 8890 (Mali-T880 MP12) oder einen Snapdragon 820 (Adreno 530) bieten, so hat es doch sehr viel Leistung unter der Haube. Momentan gibt es keinen Titel im Play Store, der das P9 an seine Grenzen bringt. Wie die Benchmarks zeigen, laufen auch anspruchsvolle Titel wie Asphalt 8 und Dead Trigger 2 mit hohen Framezahlen in der höchsten Detailstufe. Bei ersterem scheint es jedoch eine fps-Begrenzung zu geben, da die Bildwiederholrate sehr konstant ist. Auch von der Sensorenseite oder der Bedienbarkeit des Touchscreens gibt es nichts zu bemängeln. Lediglich die Positionierung des Lautsprechers ist bei Spielen im Querformat suboptimal, da er schnell von der Hand verdeckt wird.

Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8
Asphalt 8
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high60 fps

Emissionen

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen sind im Leerlauf recht niedrig, lediglich im Bereich des USB-Anschlusses werden bis zu 37 °C erreicht. Unter andauernder Last steigen die Werte auf bis zu 42,1 °C an, was zwar warm ist, aber sich nicht unangenehm anfühlt.

Mit Hilfe des GFXBench-Akkutests haben wir das Verhalten des Kirin 955 bei andauernder Last überprüft. Dabei wird der Manhatten 3.1-Test dreißigmal hintereinander wiederholt und sowohl der Akkustand als auch die Framezahlen werden protokolliert. Dabei fällt die Leistung des SoCs bereits nach dem dritten Durchgang konstant ab. Ab der 18. Wiederholung ist dann der Tiefpunkt erreicht. Die Leistung ist dann im Vergleich zur Start-Performance um bis zu 37 Prozent niedriger.

Max. Last
 41.9 °C38.8 °C40.2 °C 
 42.1 °C39.6 °C39.4 °C 
 41.1 °C38 °C38.6 °C 
Maximal: 42.1 °C
Durchschnitt: 40 °C
36.2 °C38.5 °C38.8 °C
35.6 °C38.6 °C38.1 °C
35.9 °C38.1 °C38.2 °C
Maximal: 38.8 °C
Durchschnitt: 37.6 °C
Netzteil (max.)  33.5 °C | Raumtemperatur 21.8 °C | Voltcraft IR-260
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone v7 auf 33.1 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 38.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 33.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.

Lautsprecher

Pink-Noise-Diagramm
Pink-Noise-Diagramm

Das Huawei P9 besitzt einen Monolautsprecher, welcher neben dem USB-Port des Smartphones positioniert ist. Das hat den Vorteil, dass das Gerät auch mal auf dem Tisch liegen kann, ohne dass der Lautsprecher verdeckt wird. Die Qualität ist bei mittlerer Lautstärke recht ordentlich und schafft sogar die Wiedergabe von Mitten. Wird der Ton voll aufgedreht, erreicht das P9 einen Schalldruck von bis zu 87,91 dB(A) und ist damit vergleichsweise laut. Leider neigen die Komponenten dann aber auch zu leichten Verzerrungen, was auch im Pink-Noise-Diagramm gut sichtbar wird. Vor allem die Höhen übersteuern dann.

Die 3,5-mm-Audioklinke arbeitet subjektiv rauscharm. Das mitgelieferte Headset erinnert stark an Apples Ear-Pods und kann klanglich mit einer ausgewogenen Wiedergabe überzeugen.

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme liegt in der Gesamtbetrachtung auf einem guten Niveau, das verdankt das Huawei P9 vor allem seiner Sparsamkeit unter Last. Im Leerlauf entpuppt sich das Display als Energiefresser, eventuell kann Huawei in diesem Bereich noch einmal mit einem Update etwas nachbessern.

Das Smartphone unterstützt Quick Charge. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Netzteil werden binnen 15 Minuten 20 Prozent des Akkus wieder aufgeladen. Nach 44 Minuten werden 50 Prozent und nach 72 Minuten 80 Prozent erreicht. Vollständig aufgeladen ist das P9 nach glatten zwei Stunden.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.02 / 0.38 Watt
Idledarkmidlight 0.77 / 2.36 / 2.37 Watt
Last midlight 3.09 / 5.35 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Gossen Metrahit Energy
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
Huawei P8
Mali-T628 MP4, Kirin 930, 16 GB eMMC Flash
Google Nexus 5X
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
OnePlus 2
Adreno 430, 810 MSM8994, 64 GB eMMC Flash
Apple iPhone 6S
A9 / PowerVR GT7600, A9, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
Microsoft Lumia 950
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
Stromverbrauch
-12%
-1%
-17%
-4%
23%
7%
-64%
Idle min *
0.77
0.7
9%
0.55
29%
0.7
9%
0.6
22%
0.5
35%
0.68
12%
1.97
-156%
Idle avg *
2.36
2
15%
1.44
39%
1.7
28%
1.7
28%
1.6
32%
1.02
57%
2.42
-3%
Idle max *
2.37
2.1
11%
1.9
20%
1.8
24%
1.8
24%
1.9
20%
1.14
52%
2.96
-25%
Last avg *
3.09
4.9
-59%
3.36
-9%
5.6
-81%
5.7
-84%
2.5
19%
4.73
-53%
5.94
-92%
Last max *
5.35
7.4
-38%
9.76
-82%
8.7
-63%
6
-12%
4.8
10%
7.16
-34%
7.79
-46%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der Energiespeicher des Huawei P9 leistet nun 3.000 mAh, was deutlich mehr ist als beim Vorgänger P8 (2.680 mAh). Die Laufzeiten können im Vergleichsfeld gut mithalten. Am aussagekräftigsten sind die Tests bei einer angepassten Displayhelligkeit von 150 cd/m². Beim Test „Surfen über WLAN“ dominiert das P9 die Konkurrenz und muss sich lediglich dem Mate 8 (4.000 mAh) geschlagen geben, welches aber auch einen erheblich größeren Akku besitzt. Die Laufzeiten bei der Video-Wiedergabe ist ebenfalls sehr gut, aber hier haben fast alle Konkurrenten mehr zu bieten. Alles in allem besitzt das P9 eine prima Ausdauer.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
25h 14min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
9h 29min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 28min
Last (volle Helligkeit)
3h 26min
Huawei P9
11.46 Wh
Huawei P8
 Wh
Apple iPhone 6S
7 Wh
Samsung Galaxy S7
11.55 Wh
Motorola Moto X Force
 Wh
Google Nexus 5X
10 Wh
Microsoft Lumia 950
12 Wh
Huawei Mate 8
 Wh
Akkulaufzeit
-16%
-6%
19%
17%
2%
-17%
43%
Idle
1514
826
-45%
1510
0%
1810
20%
1610
6%
1775
17%
1500
-1%
1872
24%
H.264
568
581
2%
699
23%
892
57%
710
25%
555
-2%
570
0%
963
70%
WLAN
569
434
-24%
492
-14%
456
-20%
426
-25%
412
-28%
250
-56%
865
52%
Last
206
215
4%
137
-33%
242
17%
330
60%
245
19%
187
-9%
256
24%

Pro

+ flotter SoC
+ Speicher erweiterbar
+ breite Frequenzausstattung
+ gute Kameras
+ Sprachqualität
+ mitgeliefertes Headset
+ Quick Charge
+ USB-Tyype-C
+ prima Akkulaufzeiten

Contra

- kein App2SD
- nur LTE Cat. 6
- kein Radio-Empfänger
- kein Infrarot
- weder MHL noch SlimPort
- nur USB 2.0
- DNGs können nicht auf der MicroSD abgelegt werden
- Throttling des SoCs unter andauernder Last

Fazit

Im Test: Huawei P9. Testgerät zur Verfügung gestellt von Huawei.
Im Test: Huawei P9. Testgerät zur Verfügung gestellt von Huawei.

Mit dem Huawei P9 gelingt es dem chinesischen Unternehmen, die Erfolgsgeschichte seiner P-Serie fortzusetzen und entwickelt sein Flaggschiff konsequent weiter. Dabei überzeugt uns vor allem wieder das tolle IPS-Display, die gute Performance, die Foto-Qualität der Leica-Dual-Kamera, die starken Akkulaufzeiten sowie die üppige Garantie.

Was Huawei in sein Smartphone steckt, funktioniert in der Regel sehr gut, entspricht aber leider nicht immer dem aktuellen Stand der Technik. So ist beispielsweise kein LTE Cat. 9 an Bord, sondern nur die ältere 6er-Variante. Diese besitzt dafür eine sehr breite Frequenzausstattung. Schön ist zudem, dass die Telefonie-Eigenschaften nicht vernachlässigt werden. Das P9 bietet eine sehr gute Sprachqualität und eine gute Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen.

Das Huawei P9 ist ein starkes Premium-Smartphone, das ohne Superlative auskommt und durch sein stimmiges Gesamtkonzept überzeugt.

Der schnelle SoC liefert im Zusammenspiel mit der schlanken EMUI 4.1 eine hervorragende Systemperformance, zeigt unter andauernder Last jedoch ein durchaus spürbares Throttling. Die Dual-Kamera ist zwar nicht die angepriesene Revolution in der mobilen Fotografie, macht aber tolle Fotos mit einem ganz eigenen Flair. Dafür schwächelt die Kamera bei der Video-Funktion, welche bei Aufnahmen mit 60 fps nicht überzeugen kann und Ultra HD erst gar nicht anbietet.

Auch wenn Huawei beim P9 die Preisschraube angezogen hat, bietet das Smartphone weiterhin ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein stimmiges Gesamtpaket. Lediglich Fans von VR-Brillen oder Video-Enthusiasten werden mit dem Gerät nicht voll auf ihre Kosten kommen.

Huawei P9 - 28.04.2016 v5.1(old)
Daniel Schmidt

Gehäuse
93%
Tastatur
70 / 75 → 93%
Pointing Device
96%
Konnektivität
55 / 60 → 92%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
91%
Display
88%
Leistung Spiele
50 / 63 → 80%
Leistung Anwendungen
59 / 70 → 84%
Temperatur
87%
Lautstärke
100%
Audio
69 / 91 → 76%
Kamera
81%
Durchschnitt
79%
90%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Huawei P9 Smartphone
Autor: Daniel Schmidt, 29.04.2016 (Update: 29.05.2018)
Daniel Schmidt
Daniel Schmidt - Managing Editor Mobile - @Tellheim
Bereits als kleiner Zwerg fesselte mich mein Commodore 16 und entfachte meinen Enthusiasmus für Computer. Mit meinem ersten Modem surfte ich im Btx und später auch im World Wide Web. Die neuesten Techniktrends haben mich von jeher gefesselt und das gilt vor allem auch für mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Für Notebookcheck bin ich seit 2013 am Ball und freue mich auf die Neuerungen, die noch kommen und wir für Sie auf Herz und Nieren testen werden.