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IFA 2026: Desktop-CNC erobert den DIY-Markt, Creality mit Tool Changer

Auf der IFA 2026 gibt es so einige CNC-Geräte zu sehen
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Auf der IFA 2026 gibt es so einige CNC-Geräte zu sehen
Auf der IFA 2026 lässt sich eine doch gewisse Trendwende miterleben: Nach 3D-Druckern, Lasercuttern und Plottern hebt das Thema Desktop-CNC gerade richtig ab. Dabei adressieren Hersteller auch Privatkunden, unterschiedliche Konzepte buhlen um die Gunst der Kunden.

Aufmerksame Leser werden es möglicherweise schon bemerkt haben: Das Thema Desktop-CNC erlebt gerade starken Aufwind. Einer der wahrscheinlich wichtigsten Treiber dieser Entwicklung ist Makera. Dieser hat mit der Makera Z1 eine günstigere Version der Makera Air auf den Markt gebracht, welche die Bearbeitung von Plastik, Holz, Leiterplatinen und in Grenzen auch von Metall ermöglichen soll. Die Makera Z1 ist dabei im Prinzip mit modernen Features wie einem automatischen Leveling ausgestattet, kostet aber nur 1.100 Euro und ist damit definitiv im Einsteiger-Bereich anzusiedeln. Ein Besuch in Halle Hall 17, Stand 215 lohnt sich durchaus, da gleich mehrere der Maschinen ausgestellt sind. Kleine Drucke lassen sich gleich vor Ort anfertigen. Ausgestellt sind CNC-Erzeugnisse ebenfalls. Makera wirbt mit einer starken und einsteigerfreundlichen Software und 

Die Makera Z1 kommt auch mit einer Absaugung
Die Makera Z1 kommt auch mit einer Absaugung
Bearbeiten lässt sich aber auch Metall
Bearbeiten lässt sich aber auch Metall
Ausgestellt sind verschiedene Kreationen
Ausgestellt sind verschiedene Kreationen

InfiMaker spricht auch Profis an

Über InfiMaker haben wir ebenfalls schon berichtet. Das Unternehmen spricht alleine schon durch den wesentlich höheren Preis - im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne werden mindestens rund 4.500 Euro aufgerufen - eine etwas andere Zielgruppe an. So dürfte der Einsatz von Titanlegierungen letztlich nur für Profis wirklich relevant und sinnvoll sein. Technologisch geht InfiMaker beim K1 auch einen etwas anderen Weg, so ist die Bewegung in den fünf Achsen direkt und ohne ein rotierendes Modul möglich. Die Spindelleistung wird mit 1.500 Watt angegeben, eine Präzision von 0,01 Millimetern ist Herstellerangaben zufolge erreichbar und die auf dem Stand gezeigten Produkte können durchaus beeindrucken. Einen automatischen Tool-Changer gibt es, damit lassen sich verschiedene Bearbeitungsschritte - oder auch die Kalibrierung - ohne weitere, manuelle Eingriffe nach dem Start durchführen.

Der InifMaker K1 ist auf der IFA zu sehen
Der InifMaker K1 ist auf der IFA zu sehen
Die Werkzeuge lassen sich automatisch wechseln
Die Werkzeuge lassen sich automatisch wechseln
Es sollen sich extrem belastbare Produkte anfertigen lassen
Es sollen sich extrem belastbare Produkte anfertigen lassen

xTool mit breitem Portfolio

Auf der IFA 2026 ist xTool vertreten. Das Unternehmen konzentriert sich auf den DIY-Bereich, spricht dabei aber je nach konkretem Produkt gewerbliche Kunden an. Beim xTool M2 handelt es sich um einen zu Preisen ab 609 Euro noch recht erschwinglichen Lasergravierer, wobei dieser je nach konkretem Bundle auch das Gravieren und Schneiden beherrscht. Beispielsweise mit dem xTool P2S hat der Hersteller auch leistungsstärkere Lasercutter im Angebot, mit der MetalFab-Serie auch Systeme für das Laserschweißen und CNC-Schneiden. Mit diesen Systemen hat das Unternehmen aber definitiv professionelle Anwender im Blick. Interessierte können auch bei xTool Demo Room Hosts vorbeischauen und sich dort im Rahmen einer Demonstration mit der Technik vertraut machen.

xTools hat ein sehr breites Angebot an Cuttern, aber auch etwa Maschinen zur Metallbearbeitung
xTools hat ein sehr breites Angebot an Cuttern, aber auch etwa Maschinen zur Metallbearbeitung
Am Stand lässt sich aus einer SVG-Datei leicht eine eigene Kreation anfertigen
Am Stand lässt sich aus einer SVG-Datei leicht eine eigene Kreation anfertigen
Heißpressen hat das Unternehmen ebenfalls im Angebot
Heißpressen hat das Unternehmen ebenfalls im Angebot

Creality zeigt Toolchanger

Sozusagen ganz klassisch: Creality hat einen neuen 3D-Drucker vorgestellt und zeigt diesen auf der IFA 2026 auch schon im Einsatz. Beim Creality K3 handelt es sich um einen Tool-Changer. Mit dem Flashforge Creator 5 Pro konnten wir einen solchen schon testen. Der Vorteil: Mit verschiedenen Farben oder Filamenten lässt sich auch auf einer Schicht schnell drucken, da der Filamentwechsel durch einen Wechsel des Druckkopfs realisiert wird, Filament muss so nicht neu in das Hotend eingeführt werden, damit entfällt der Spülvorgang (aber nicht unbedingt das Priming). Creality nutzt beim K3 vier Druckköpfe, wobei die Nutzung mit bis zu vier Filamentsystemen und damit insgesamt bis zu 16 Farben in einem Druck möglich ist. Besonders beworben wird nicht nur die gute Kompatibilität zu TPU, sondern auch die Möglichkeit, mit nur vier CMYK-Filamenten das gesamte CMYK-Spektrum zu drucken.

Mit dem K3 bietet Creality demnächst einen Tool-Changer an
Mit dem K3 bietet Creality demnächst einen Tool-Changer an
Solche Systeme sind insbesondere für den Druck mit vielen Filamenten vorteilhaft
Solche Systeme sind insbesondere für den Druck mit vielen Filamenten vorteilhaft
Gezeigt werden auch die eigenen Lasercutter
Gezeigt werden auch die eigenen Lasercutter
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Autor: Silvio Werner,  6.09.2026 (Update:  6.09.2026)