Makera Z1 (Pro) im Vorverkauf: CNC-Maschine mit vielen Optionen startet günstiger

Wir haben an dieser Stelle bereits über die Makera Z1 berichtet, welche es nun aber auch im offiziellen Vorverkauf gibt. Aufgerufen wird ein Preis von 1.099 Euro. Dazu gibt es bis zum 30. Juni noch einige kleine Geschenke und die Auslieferung soll im Juli erfolgen. Für 1.099 Euro erhalten Vorbesteller aber nur die Basis-Version und nicht die Pro-Version. Aufpreispflichtig sind auch etwa das Laser-Modul und eine Absaugung. Wir testen die CNC-Maschine bereits und können diesbezüglich zumindest schon einmal sagen, dass das Gerät existiert, die Verarbeitung ganz ordentlich ist und die Steuerung im Grundsatz funktioniert. Apropos Steuerung: Makera Studio befindet sich aktuell noch in der geschlossenen Beta-Phase, Makera Studio soll eine besonders einfache Steuerung ermöglichen. Derzeit ist noch die Nutzung einer CAM-Software und einer Controller-Software nötig. Da Makera mit der Z1 aber eben starke Features auch Anfängern zugänglich machen will, können wir das System aktuell noch nicht angemessen bewerten. Mit Makerables soll es auch eine Plattform zum Teilen von Projekten geben.
Die Makera Z1 bietet dabei einen Arbeitsraum von 200 x 200 x 100 Millimetern. Optional ist die Bearbeitung mittels einer Drehachse möglich. Angegeben wird eine Spindelleistung von 150 Watt und eine maximale Geschwindigkeit von 13.000 Umdrehungen in der Minute. Bearbeiten lassen sich Herstellerangaben zufolge nicht nur Plastik, Carbonfaser und Holz, sondern auch Aluminium. Optional gibt es noch ein Lasermodul. An dieser Stelle ist eine Verortung der Makera Z1 oder insgesamt Heim-CNC-Maschinen im privaten Makerspace möglicherweise sinnvoll: Im Vergleich zu einem 3D-Drucker lassen sich mit einer CNC-Maschine im besten Fall auch sehr stark belastbare Teile anfertigen. Im Vergleich zu einem Lasercutter ist die Tiefe eines Bauteils nicht mehr ganz so stark ein limitierender Faktor. Gleichwohl: Je nach Aufgabenstellung dürften die Folgekosten für Verbrauchsmaterial im Vergleich zu einem 3D-Drucker tendenziell höher sein, da ein 3D-Drucker im besten Fall nur annähernd so viel (günstiges) Filament extrudiert, wie für das Modell erforderlich ist. Bei den auf CNC-Maschinen durchgeführten Verfahren Bohren, Fräsen und Drehen handelt es sich um subtraktive Fertigungsverfahren, es wird also Material von einem Rohling abgetragen. Bei der Nutzung von Halbzeug können je nach Dimensionen des Modells und Halbzeug recht schnell viel Metallreste anfallen.






