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Auch für Heimanwender: Diese 5-Achsen-CNC fräst Holz, Aluminium und Titan

InfiMaker K1: Neue CNC-Maschine soll auch Titanlegierungen bearbeiten
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InfiMaker K1: Neue CNC-Maschine soll auch Titanlegierungen bearbeiten
Auch für forderndes Material und laut Hersteller besonders einsteigerfreundlich: Ein relativ kompaktes CNC-System soll auch harte Materialien bearbeiten und wird aktuell noch zu einem stark vergünstigten Preis angeboten. Dabei kann auch KI genutzt werden.

Wir haben an dieser Stelle schon mehrmals über CNC-Systeme berichtet, die eben nicht nur industrielle Kunden ansprechen sollen, sondern auch Maker. Die InfiMaker K1 nimmt dabei ein wenig eine Zwischenstellung ein: Offeriert wird das System selbst im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne nicht für unter 5.000 Dollar und spricht damit wahrscheinlich nicht unbedingt den typischen Privatkunden an. Gleichwohl soll sich das System auch von Nutzern verwenden lassen, die wenig Erfahrung mit der CNC-Fertigung haben, aber gleichzeitig eine Vielzahl von Materialien mit hoher Präzision bearbeiten wollen. So wird die Präzision und damit die Abweichung mit 0,01 Millimeter angegeben. Die Spindel kann mit bis zu 20.000 Umdrehungen in der Minute agieren und diese soll mit einer Leistung von 1.500 Watt agieren.

Damit lassen sich Herstellerangaben zufolge ganz verschiedene Materialien bearbeiten und nicht nur etwa Holz oder Messing, sondern sogar Edelstahl, Aluminium und Titanlegierung. Im Prinzip können damit auch sehr belastbare Bauteile hergestellt werden, welche so mit einem 3D-Drucker so nicht (einfach) herstellbar sind. Es handelt sich um ein CNC-Gerät mit fünf Achsen. Damit lassen sich auch ungewöhnlichere Formen herstellen. Die Überwachung des Fertigungsvorgangs soll auch durch eine Kamera und mithilfe künstlicher Intelligenz erfolgen. Ein gebrochenes Werkzeug oder eine ungewollte Kollision sollen so erkannt werden. Algorithmen zur Kompensation von Abweichungen in den Bewegungen des Werkzeugkopfs versprechen auch über lange Zeit gute und reproduzierbare Ergebnisse. Angegeben wird eine Vortriebsgeschwindigkeit von bis zu 4.500 mm/min. Einfachere und wenig komplexe Bearbeitungen dürften sich damit sehr schnell durchführen lassen.

Der Bauraum misst Herstellerangaben zufolge 120 × 120 × 120 Millimeter und ist damit deutlich kleiner als bei einem typischen 3D-Drucker, was potenzielle Unterstützer auf jeden Fall beachten sollten. Ebenfalls beachten sollten Unterstützer das doch erhebliche finanzielle Risiko auch dieser Crowdfunding-Kampagne: Dass das Produkt tatsächlich in gewünschter und beworbener Qualität beziehungsweise überhaupt geliefert wird, ist bei Schwarmfinanzierungen eben keine Selbstverständlichkeit. 

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Autor: Silvio Werner, 12.08.2026 (Update: 12.08.2026)