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Light+Building | Jung: Qi2-Charger für die Wand neben dem Lichtschalter oder der USB-C-Steckdose

Jungs Hotellösung mit 60-Watt-PD-Charger daneben eignet sich für den Bereich über dem Nachttisch.
ⓘ Andreas Sebayang / Notebookcheck.com
Jungs Hotellösung mit 60-Watt-PD-Charger daneben eignet sich für den Bereich über dem Nachttisch.
Ein Apple iPhone oder Google Pixel direkt an der Wand aufladen? Jung zeigte auf der Light+Building seine neuen Lösungen mit Qi2 für den professionellen Einbau. Aber auch Einzelmodule gibt es zu kaufen.

Jung hat auf der Light+Building in Frankfurt am Main den Magnetic Charger vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Einbau-Qi2-Ladegerät, das beispielsweise in Wänden ähnlich Lichtschaltern verbaut werden kann. Jung bietet das Einbausystem sowohl als Einzellösung als auch als Teil eines Gesamtsystems mit mehreren Einbaumodulen an. 

Denkbar ist eine Installation sowohl auf Tischen als auch direkt an der Wand. Jung sieht als Anwendungsfall auch Imbisse oder Kaffee-Shops. Dann wird das Einbaumodul beispielsweise in der Tischbegrenzung montiert. Wer ein Qi2-fähiges Smartphone hat, kann dann das Display weiter in der Vertikalen betrachten. Magsafe, worauf der Qi2-Standard basiert, wird freilich auch unterstützt.

Auf der Light+Building zeigte das Unternehmen beide Fälle, also sowohl die Montage auf einem Tisch, hier bräuchte es dann aber nicht zwangsweise die Magneten, oder etwa an einer Wand. Allerdings unterstützt Jung noch nicht den Qi2-25W-Standard, beschränkt sich also auf 15 Watt.

Beim kurzen Test der Wand-Demo-Installation funktionierte alles wie erwartet. Die Magneten sind definitiv stark genug, um ein Smartphone zu halten. Etwas irritiert waren wir, da Jung behauptet, mit den Ladegeräten auch Ladecases für Ohrstöpsel und Ähnliches laden zu können. Das funktioniert aber allenfalls bei einer Installation auf einem Tisch – sofern die Magneten Qi-Ladecases nicht abstoßen, was ab und an passieren kann.

Die Ladegeräte sieht Jung auch im professionellen Bereich. Es gibt auch komplette Lösungen für das Hotel inklusive Paneelen mit USB TYP C für Laden mit 60 Watt oder regulären Steckdosen. Für Hotels dürften die Qi2-Ladepads einige Vorteile haben, da diese robuster sein sollten als USB-Buchsen.

Da mittlerweile auch immer mehr Android-Smartphones, wie HMDs Skyline oder Googles neuere Pixel-Smartphones, Qi2 unterstützen, wäre die Jung-Lösung auch nicht mehr nur auf Apple-Nutzer beschränkt. Dank des Standards des Wireless Power Consortiums spricht nur wenig gegen eine Installation. Manch ein Smartphone ist auch Qi2 Ready. Dieser Standard erlaubt das Verzichten auf die Magneten, was Platz im Smartphone spart. Trotzdem wird das neue Protokoll unterstützt. Die Magneten müssen dann über eine Schutzhülle nachgerüstet werden.

Gerade Hotels haben in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Zubehör für Apple-Nutzer gemacht. Docks für den 30-Pin-Connector oder auch Lightning-Docks waren zumindest im Kontext einer Hotelausrüstung nicht lange genug auf dem Markt.

Die Preise sind sehr unterschiedlich. Zumindest für die Einzelinstallationsvariante lassen sich die Preise im Katalog anschauen. Die Spannungsversorgung kostet 70 Euro (netto) und für die Abdeckung werden nochmals 50 bis 70 Euro fällig.

Einzellösungen auf einem Tisch.
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Einzellösungen auf einem Tisch.
Die unbenutzte Installation an einer Wand.
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Die unbenutzte Installation an einer Wand.
Ein iPhone 13 Mini im Querformat blockiert ein Nachbarmodul.
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Ein iPhone 13 Mini im Querformat blockiert ein Nachbarmodul.

Quelle(n)

Jung / Light+Building

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Autor: Andreas Sebayang, 11.03.2026 (Update: 11.03.2026)