Keine Angst vor 4X: Dieses zugängliche Rom-Strategiespiel kostet gerade nur 97 Cent

Wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist, können Grand-Strategy-Spiele fesseld sein wie kaum ein anderes Genre. Der Einstieg ist aber oft zäh – anders bei Legion Gold, das im Vergleich zu bekannten Genre-Vertretern wie Crusader Kings 3 oder Europa Universalis 4 als deutlich zugänglicher gilt. Auf Steam gibt es den Titel aktuell mit 90 Prozent Rabatt für 0,97 statt 9,75 Euro, was laut SteamDB dem bisherigen Bestpreis entspricht. Schade: Auf dem Steam Deck (derzeit 580 Euro auf Amazon) ist das 4X-Strategiespiel nicht spielbar.
Legion Gold ist im Zeitalter der römischen Expansion angesiedelt, was aber nicht heißt, dass Spieler zwangsläufig in die Sandalen der Römer schlüpfen müssen. Alternativ stehen diverse italische, gallische, britannische und germanische Stämme zur Auswahl. Eine Geschichte erzählt das Spiel allerdings nicht. Stattdessen dreht sich alles darum, das eigene Reich zur dominierenden Weltmacht auszubauen. Dabei müssen Spieler nicht nur Städte erobern, sondern auch ihre eigene Stadt ausbauen, Arbeiter verwalten und für Nachschub der drei zentralen Rohstoffe Nahrung, Holz und Erz sorgen.


Hinzu kommt ein einfach gehaltenes Diplomatiesystem, über das sich Bündnisse schließen, Friedensangebote unterbreiten und Tributzahlungen aushandeln lassen. Im Kampf wechselt Legion Gold auf ein separates Schlachtfeld – allerdings nicht im Sinne eines Echtzeit-Strategiespiels. Spieler bestimmen die Positionen ihrer Truppen und legen fest, wie schnell vorgerückt werden soll. Sobald der Kampf beginnt, gibt man die Kontrolle aber ab und schaut dabei zu, wie die Einheiten die zuvor erteilten Befehle umsetzen. Dadurch kommt es weniger auf hektisches Mikromanagement als auf die richtige Vorbereitung an.
Laut Steam-Spielern bietet Legion Gold nicht nur einen unkomplizierten Einstieg, sondern auch einen motivierenden Gameplay-Kreislauf. Zudem soll hinter den auf den ersten Blick simplen Mechaniken überraschend viel strategische Tiefe stecken. Da die automatische Austragung der Schlachten nicht jedem Feldherrn gefällt und das Spiel offenbar unter einigen technischen Problemen leidet, kommt der Titel insgesamt aber „nur“ auf 84 Prozent Zustimmung aus rund 120 Bewertungen. Wer aus Sorge vor überfordernder Komplexität bei 4X-Strategiespielen normalerweise abwinkt, könnte hier trotzdem einen Blick riskieren.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.















