Kobo behebt endlich langjährige Probleme bei seinen E-Readern

Kobo hat das Backend-System überarbeitet, das Lesezeichen und den Lesefortschritt zwischen seinen E-Readern, mobilen Apps und dem Cloud-Reader synchronisiert. Damit reagiert das Unternehmen auf jahrelange Beschwerden darüber, dass der Lesefortschritt nicht korrekt von einem Gerät auf ein anderes übertragen wurde. Die Ankündigung erfolgte über eine Reihe von Beiträgen
durch CEO Michael Tambyn. Er räumte ein, dass die alte Synchronisierungsinfrastruktur noch aus den Anfangstagen des Unternehmens stammte und unzuverlässig geworden war, als das Geräte- und App-Angebot von Kobo immer umfangreicher wurde. Bemerkenswert ist, dass die Behebung nicht automatisch erfolgt. Besitzer müssen sie auf jedem von ihnen verwendeten Gerät und in jeder genutzten App manuell durchführen. Auf einem E-Reader bedeutet das, zu Einstellungen > Geräteinformationen > Kobo-Konto reparieren zu gehen.
Bei den Apps besteht der entsprechende Schritt einfach darin, sich abzumelden und anschließend wieder anzumelden. Letzteres funktioniert auch auf E-Readern, allerdings langsamer. Nutzer müssen diesen Vorgang auf jedem mit ihrem Konto verknüpften Gerät wiederholen, allerdings nur einmal. Danach sollte die Synchronisierung wieder normal funktionieren.
Die Behebung gilt nur für gekaufte Kobo-E-Books sowie vermutlich für Titel aus Bibliotheken und Kobo Plus. Sie erstreckt sich nicht auf per Sideloading aufgespielte Inhalte. Wer möglicherweise über den Kauf eines E-Readers nachdenkt, sollte einen Blick auf den Kobo Libra Colour werfen, der eine ausgewogene Kombination aus Funktionen, Farbdisplay und physischen Bedienelementen bietet.









