Die auch in Deutschland erhältliche Polar Vantage M3 erhält im Rahmen einer Software-Aktualisierung neue Funktionen. Das Update auf Software-Version 4.1.1 wird ab sofort verteilt und soll nicht nur Fehler beheben, sondern auch neue Funktionen bieten. Beworben wird so die Möglichkeit, nun Point of Interest auf der Karte nicht nur anzuzeigen, sondern auch direkt anzusteuern und auch über die Entfernung informiert zu werden. Sinnvoll ist eine solche Funktionalität beispielsweise, um bei einer Wanderung dann noch einen interessanten Punkt zu finden. Dabei findet die Navigation offenbar nicht auf einem Weg, sondern mithilfe bei einer noch größeren Entfernung durch ein Symbol am Kartenrand statt - den Weg müssen Nutzer dann letztlich selber finden. Für die Nutzung der Funktion ist der Download einer aktualisierten Karte nötig. Nutzbar ist die Funktion sowohl innerhalb von Trainingseinheiten beziehungsweise sportlichen Aktivitäten als auch außerhalb. Gleichwohl soll es für alle Routen indessen Turn-by-Turn-Navigation geben.
Weiterhin ist es jetzt möglich, das eigene Smartphone wiederzufinden. Dazu wird die letzte Position, an welcher Smartphone und Smartwatch eine Verbindung gehalten haben, auf einer Karte angezeigt. Für die Feinortung kann dann - wenn das Smartphone eine Bluetooth-Verbindung zur Uhr aufbauen kann - ein Ton auf dem Smartphone abgespielt werden. Direkt auf der Uhr sind nun neue Widgets und mehrere zusätzliche Layouts sowohl für analoge als auch digitale Ziffernblätter zu finden, wodurch sich weitere Möglichkeiten ergeben. Eine neue Möglichkeit stellen interne Benachrichtigungen dar, welche unter anderem über eine nötige Synchronisation, oder auch eine anstehende Trainingseinheit informieren können. Nach Ausdauereinheiten ist es mit der neuen Software-Version möglich, die zurückgelegte Route anzuzeigen, zudem lassen sich nach Schwimm-Aktivitäten ausführlichere Informationen anzeigen, beispielsweise den SWOLF-Score.
Nutzer profitieren Herstellerangaben nach von geänderten Anzeigen beim Start einer Trainingseinheit und bei Pausen, die Berechnung zum Cardio-Load ist ebenfalls angepasst. Nutzer sollen zudem angezeigt bekommen, wenn eine Erholungsphase wirklich dringend geboten ist - konkret, wenn die letzten 14 Tage das Ziel überschritten wurde. Die Smartwatch kann jetzt mit einem PIN-Code gesichert werden - dieser muss nach dem Ablegen der Uhr eingegeben werden. Dem Changelog zufolge wurden zudem Fehler bei der optischen Messung der Herzfrequenz behoben, Karten können weiter und besser oder bequemer herausgezoomt werden. Die 3D-Geschwindigkeitsberechnung funktioniert laut Polar besser, relevant ist dies insbesondere bei Trainingseinheiten mit großen Höhenunterschieden.









