Leak zum OpenAI-Smartphone enthüllt Next-Gen-Chip und weitere Details

OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, soll Berichten zufolge an seinem ersten Smartphone arbeiten. Ein neuer Leak hat nun einige wichtige Details zum Gerät enthüllt.
Laut Analyst Ming-Chi Kuo auf X soll das sogenannte „AI-Agent-Smartphone“ von OpenAI bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2027 in die Massenproduktion gehen. MediaTek soll dabei aktuell als Favorit für die Lieferung des Chipsatzes gelten, wobei das Gerät voraussichtlich den Dimensity 9600 nutzen wird.
Zum Kontext: MediaTek gehört zu den führenden Chipzulieferern für Android-Smartphones. Der aktuelle Flaggschiff-Chipsatz des Unternehmens ist der Dimensity 9500, der unter anderem in Geräten wie dem Vivo X300, dem Oppo Find X9 Pro sowie dem Gaming-orientierten OnePlus Turbo 6 Ultra zum Einsatz kommt.
Der Dimensity 9600 soll im vierten Quartal 2026 als nächste Chipgeneration erscheinen. Kuo zufolge wird OpenAI in seinem Smartphone eine angepasste Version dieses Chips einsetzen. Der Prozessor soll auf dem N2P-Fertigungsprozess von TSMC basieren und voraussichtlich LPDDR6-RAM sowie UFS-5.0-Speicher unterstützen.
Bemerkenswert ist zudem, dass laut Quelle eine Dual-NPU-Architektur sowie Sicherheitsfunktionen wie pKVM und Inline-Hashing vorgesehen sind. Der Analyst rechnet insgesamt mit rund 30 Millionen ausgelieferten Geräten in den Jahren 2027 und 2028 zusammen.
Frühere Berichte deuteten bereits darauf hin, dass das „AI-Agent-Smartphone“ von OpenAI anders funktionieren soll als klassische Smartphones: Statt auf App-basierte Interaktionen zu setzen, könnte es Aufgaben direkt ausführen. Offiziell bestätigt ist das Gerät bislang jedoch nicht – die genannten Informationen sollten daher als spekulativ betrachtet werden.














