Das ThinkPad E14 ist ein interessantes Office-Notebook, auch aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses. Das richtige Modell zu finden, ist dabei aber gar nicht so einfach, denn Lenovo bietet drei verschiedene Grundvarianten. Zwei davon basieren auf aktuellen Intel-Prozessoren (Arrow Lake & Lunar Lake), wobei wir im Test gesehen haben, dass die Lunar-Lake-Prozessoren nicht automatisch die bessere Wahl sind. Unabhängig davon war das matte 120 Hz-Display aber eine Empfehlung. Allerdings waren unsere beiden Testgeräte mit einer UVP von jeweils rund 1.200 Euro auch sehr teure Varianten und am oberen Ende der Preisskala des ThinkPad E14.
Aktuelle Zen-5-Prozessoren von AMD sind nicht für das ThinkPad E14 verfügbar, sondern alte Zen-4-Prozessoren mit neuen Bezeichnungen. Auch beim Display muss man Einschränkungen in Kauf nehmen, denn es gibt lediglich ein mattes Full-HD-Panel mit einer Helligkeit von 300 cd/m² und geringer Farbraumabdeckung. Wenn man sein E14 hauptsächlich an einem externen Monitor betreibt, dann kann man das sicherlich noch irgendwie tolerieren, doch qualitativ hat es einfach keine Chance gegen das optionale 120-Hz-Modell der Intel-Modelle. Gerade bei den größeren Ausstattungen und Preisen um die 1.000 Euro disqualifiziert sich das AMD-Modell des ThinkPad E14 damit in unseren Augen.
Das günstigste Intel-Modell mit dem Core Ultra 5 210H kann beispielsweise mit dem besseren IPS-Panel für einen Aufpreis von gerade einmal 60 Euro konfiguriert werden und aktuell landet man dann bei 750 Euro. Mit diesem geringen Aufpreis ist das 400-Nits-Panel mit 120 Hz fast schon ein Muss. Für weitere Informationen zu den aktuellen ThinkPad-E14-Modellen stehen unsere ausführlichen Testberichte zur Verfügung.











