Die ThinkPad-Baureihe von Lenovo bietet grundsätzlich Support für das Betriebssystem Linux und einige Modelle können direkt ab Werk mit Linux geordert werden. Das sind gute Voraussetzungen, wenn man Windows 11 nicht nutzen möchte, auch im Hinblick auf den Speicherbedarf. Wir haben kürzlich das neue ThinkPad T16 Gen 5 getestet, bei dem lediglich 16 GB RAM verbaut sind. Das reicht zwar auch unter Windows noch für viele Aufgaben aus, doch ob man den Arbeitsspeicher bei den gestiegenen RAM-Preisen (16 GB derzeit für rund 200 Euro) wirklich aufrüsten möchte, sei mal dahingestellt. Linux hat geringere Anforderungen und ist nicht so zugemüllt wie Windows, weshalb man hier auch mit den 16 GB ab Werk etwas mehr Spielraum hat. In der offiziellen Dokumentation von Lenovo steht unter den unterstützten Betriebssystemen Fedora Linux, Ubuntu Linux sowie Linux, wobei einige Features möglicherweise nicht funktionieren (beispielsweise ein WWAN-Modul). Wir haben die aktuellste Version von Ubuntu (26.04) auf einen USB-Stick geladen und dann auf dem T16 Gen 5 ausgeführt. Dafür muss allerdings Secure Boot im BIOS deaktiviert werden.
Bei unserem Test haben alle wichtigen Funktionen direkt funktioniert. Dazu zählen auch die Tasten für die Bildschirmhelligkeit, die Lautstärke, Druck oder auch die zweistufige Tastaturbeleuchtung. Das gilt natürlich auch für die Bedienung über das ClickPad und den TrackPoint. Wir konnten uns problemlos mit dem WLAN-Netz verbinden und auch das Bluetooth-Modul klappte. Die unterschiedlichen Leistungsprofile stehen ebenfalls zur Verfügung, das Auftouren der Lüfter im Netzbetrieb, das wir auch bereits bei unserem ausführlichen Test unter Windows festgestellt haben. Wer also lieber Linux auf dem ThinkPad T16 Gen 5 (derzeit für 1.414 Euro bei OK2.de im Angebot) nutzen möchte, muss sich hier keine Sorgen machen. Alle weiteren Details zum neun 16-Zoll Business-ThinkPad stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.






