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Looking Glass Factory präsentiert das erste 8K-Hologramm-Display

3D-Bildschirme könnten in einigen Jahren (wieder einmal) ein Comeback feiern. (Bild: Looking Glass Factory)
3D-Bildschirme könnten in einigen Jahren (wieder einmal) ein Comeback feiern. (Bild: Looking Glass Factory)
Hologramm-Displays warten noch auf ihren großen Durchbruch, das jüngste Modell von Looking Glass Factory könnte aber dabei helfen, die Technologie beliebter zu machen. Der futuristische Bildschirm ermöglicht nämlich die Darstellung von tiefen 3D-Bildern, ganz ohne eine 3D-Brille oder ähnliches verwenden zu müssen.
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3D-Displays wollen sich nicht so recht durchsetzen. Das RED Hydrogen One mit seinem Hologramm-Display war eine einzige Katastrophe, der Hype rund um 3D-Fernseher zum Beginn des vergangenen Jahrzehnts war in nur wenigen Jahren vorüber, der Markt hat sich stattdessen auf Augmented und Virtual Reality-Headsets konzentriert. Selbst Nintendo hat nach dem 3DS Abstand von dreidimensionalen Bildschirmen genommen.

Looking Glass Factory hat nun aber einen neuen, 32 Zoll großen Hologramm-Monitor vorgestellt, der nicht nur eine überzeugende Tiefe bieten soll, sondern mit 8K vor allem auch einen enormen Detailreichtum. Die dabei verwendete Light Field-Technologie ist keineswegs neu, der neue 8K-Monitor ist aber der bislang größte und am höchsten auflösende Bildschirm des Unternehmens.

Wohl vor allem aufgrund des vermutlich extrem hohen Preises, den man nur auf Anfrage erfährt, richtet sich das 8K-Display ausschließlich an große Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Zum Vergleich: Das 15,6 Zoll große 4K-Modell kostet mindestens 3.000 US-Dollar (ca. 2.732 Euro).

Angeschlossen wird der 60 Hz schnelle Monitor über einen von zwei DisplayPorts. Mit 28,6 Kilogramm bzw. 10 Zentimeter ist der Monitor verhältnismäßig schwer und dick, die aus 45 Elementen bestehende Light Field-Einheit braucht nämlich durchaus etwas Platz.

Im unten eingebetteten Video kann man sich einen Eindruck vom Display verschaffen, auch wenn es etwas schwer ist, sich die dreidimensionale Darstellung in einem 2D-Video vorzustellen. Dabei gibt der Hersteller auch nochmal einen Überblick über die beabsichtigten Einsatzzwecke, von der medizinischen Forschung bis hin zum High-End-Retail-Bereich.

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Autor: Hannes Brecher, 27.05.2020 (Update: 27.05.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.