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Microsoft kauft Activision Blizzard samt Diablo, World of Warcraft und Call of Duty für 68,7 Milliarden US-Dollar

Activision Blizzard ist nun Teil der Microsoft Game Studios. (Bild: Microsoft)
Activision Blizzard ist nun Teil der Microsoft Game Studios. (Bild: Microsoft)
Microsoft hat eine seiner bisher größten Übernahmen bekannt gegeben – der Technologiegigant übernimmt Activision Blizzard für 68,7 Milliarden US-Dollar (ca. 60,4 Milliarden Euro) und fügt damit beliebte Spiele wie World of Warcraft und Overwatch dem wachsenden Katalog der Xbox Game Studios hinzu.

Microsoft übernimmt Activision Blizzard für 95 US-Dollar pro Aktie, das entspricht einem Aufpreis von 45 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag, insgesamt bezahlt der Technologiegigant aus Redmond 68,7 Milliarden US-Dollar für eines der größten Gaming-Unternehmen der Welt. Zum Vergleich: Für die Übernahme von ZeniMax Media inklusive Bethesda hat Microsoft vor knapp einem Jahr 7,5 Milliarden US-Dollar bezahlt.

Bobby Kotick, der in Verruf geratene CEO von Activision Blizzard, wird das Unternehmen laut einem Bericht vom Video Games Chronicle weiterhin führen, allerdings taucht er im unten eingebetteten Diagramm der Führungsebene von Microsofts Xbox-Sparte nicht auf, sodass unklar ist, ob er diese Position auch nach Abschluss der Übernahme behalten wird. Laut Microsoft wird der Konzern durch diese Übernahme dem Umsatz nach das drittgrößte Gaming-Unternehmen der Welt, nach Tencent und Sony.

Mit dieser Übernahme kann Microsoft seine Spiele-Bibliothek stark aufpolieren, denn Activision Blizzard vertreibt extrem beliebte Spiele-Reihen wie Overwatch, World of Warcraft, Starcraft, Diablo, Call of Duty oder auch Candy Crush. Microsoft verspricht, dass nach dem Abschluss der Übernahme so viele dieser Titel wie möglich im Xbox Game Pass auf Konsole und PC zur Verfügung stehen werden. Der Xbox Game Pass zählt mittlerweile bereits über 25 Millionen Abonnenten.

Der in Verruf geratene CEO von Activision Blizzard, Robert Kotick, wird den Konzern weiterhin leiten
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Autor: Hannes Brecher, 18.01.2022 (Update: 18.01.2022)