Mit 16 TOPS, NVMe-Support und SATA: Neuer Einplatinenrechner lässt den Raspberry Pi alt aussehen

Der OrangePi O1 ist ein neuer Einplatinenrechner, welcher im Vergleich zum Raspberry Pi (im Preisvergleich) etwa bei Anwendungen mit KI-Nutzung seine Vorteile ausspielen könnte - sich im Prinzip aber auch als Ersatz für einen solchen einsetzen lässt. Der OrangePi O1 kommt dabei mit einem BM1688-SoC, welcher acht ARM Cortex-A53-Rechenkerne und einen RISC-V- C906-Chip mitbringt. Zudem ist eine NPU verbaut. Diese soll entsprechende KI-Anwendungen mit bis zu 16 TOPS beschleunigen können (INT8). Es steht ein LPDDR4/LPDDR4X-Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 8 oder 16 Gigabyte bereit, optional ist die Nutzung mit einem bis zu 128 Gigabyte großen eMMC-Modul möglich. Bei den Möglichkeiten zur Datenspeicherung ist damit aber noch nicht Schluss. So gibt es die Möglichkeit zur Nutzung einer NMVe-SSD, welche über PCie 3.0 angebunden werden kann. SATA wird ebenso unterstützt wie die Nutzung einer Speicherkarte.
Die 90 x 70 Millimeter große Platine kommt schon mit zahlreichen Anschlüssen und kann damit im Gegensatz zu einem Compute Module auch ohne zusätzliche Platine quasi als Desktop-PC genutzt werden. So stehen jeweils zweimal Gigabit-Ethernet, USB 2.0 und USB 3.0 bereit, die einfache Bildausgabe ist mittels HDMI 2.0 möglich. Dazu kommen - wie bei einem Einplatinenrechner erwartbar - auch eher spezielle Anschlüsse, also etwa ein MIPI-Anschluss oder eine Stiftleiste für die Anbindung externer Sensoren und Aktoren. Die Platine bietet auch CAN und RS485, die Versorgung mit elektrischer Energie erfolgt über USB Typ C mit 20 Volt. Die drahtlose Netzwerkanbindung wird unterstützt. Die Verfügbarkeit des OrangePi O1 ist mindestens einmal in der Breite noch nicht gegeben.










