Im Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße, befindet sich ein supermassereiches Schwarzes Loch, das noch immer viele Rätsel aufgibt. Doch es werden zahlreiche Studien dazu durchgeführt und kürzlich hat eine Röntgensonde der NASA wichtige Details über seine turbulente Vergangenheit enthüllt.
Schwarze Löcher besitzen eine so enorme Schwerkraft, dass sie Materie – einschließlich Licht – daran hindern, zu entkommen. Die Materie, welche diese supermassereichen Objekte umgibt, reagiert jedoch auf diese Schwerkraft, was gewaltige Eruptionen auslösen kann. Bisher konnten die derzeitigen Instrumente jedoch keine solchen Ereignisse bei Sgr A* nachweisen.
Kürzlich nutzten Wissenschaftler das XRISM-Teleskop, um die Vergangenheit dieses supermassereichen Schwarzen Lochs zu erforschen. Hierzu beobachteten sie eine Molekülwolke in der Nähe des galaktischen Zentrums und konnten auf dieser Wolke eine Art Reflexion, ein Lichtecho der Röntgenstrahlung des Schwarzen Lochs, nachweisen. Dies erlaubt Rückschlüsse auf massive Ausbrüche im Verlauf der letzten 1.000 Jahre.
Angesichts dieser Entdeckung äußerte sich Stephen DiKerby, Teamleiter an der Michigan State University, in einer Pressemitteilung:
Nichts in meiner Ausbildung als Röntgenastronom hatte mich auf so etwas vorbereitet. Wir verfügen hier über faszinierende neue Möglichkeiten und ein völlig neues Instrumentarium, um diese Techniken weiterzuentwickeln.
In den kommenden Monaten könnten weitere Studien durchgeführt werden, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Es besteht kein Zweifel, dass dies zu einem besseren Verständnis unseres Universums führen wird.














