Cyberkriminelle werden immer raffinierter. Doch die NASA ist ihnen stets mehrere Schritte voraus. Sie hat eine Blockchain-Technologie entwickelt, die Flugdaten künftig absichern soll. Dazu gehören Flugpläne, Informationen zur Flugzeugregistrierung sowie Telemetriedaten. Um die Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten, ist der Schutz dieser Daten von entscheidender Bedeutung.
Zwar haben aktuelle Schutzsysteme die Flugdaten bisher erfolgreich gesichert, doch die Blockchain-Technologie kann noch mehr Sicherheit bieten. Eine Blockchain fungiert als verteilte, dezentrale Datenbank. Das bedeutet, dass kein einzelner Computer die Kontrolle über die Daten hat. Jede Aktualisierung der Daten wird aufgezeichnet, verifiziert und ist nur für vertrauenswürdige Nutzer sichtbar. Dadurch wird das Risiko eines unbefugten Zugriffs oder einer Manipulation der Flugdaten verringert.
Das Forscherteam des Projekts testete die Blockchain-Technologie mit einer Alta-X-Drohne, die mit einem Bordcomputer, Funk, GPS und einer Batterie ausgestattet war. Mithilfe dieses Drohnensystems konnten sie reale Flugbedingungen simulieren, wobei sogar eine separate Bodenstation miteinbezogen wurde. Durch die Tests konnten die Forscher nachweisen, dass das Blockchain-System die Sicherheit im Luftraumverkehr verbessern kann.
Die NASA ist überzeugt, dass sich dieses Blockchain-Framework und die Cybersicherheitsprotokolle erweitern lassen, um auch Einsätze in Höhen über 60.000 Fuß sowie den städtischen Luftverkehr zu unterstützen. Die NASA-Forscher werden die Erkenntnisse aus diesen Tests jedoch weiter auswerten, um die Anwendung in neuen Fluggeräten vorzubereiten.















