Apples FineWoven- bzw. Feingewebe-Schutzhüllen wurden schon kurz nach ihrem Launch massiv kritisiert, da die Stoffoberfläche schon nach kürzester Zeit deutlich sichtbare Kratzer und Flecken davonträgt. Apple hat diese Hüllen als Reaktion auf diese Kritik aus dem Sortiment genommen, und bietet für das iPhone 17 Pro (ca. 1.300 Euro auf Amazon) stattdessen TechWoven- bzw. Funktionsgewebe-Hüllen an.
Die Teardown-Experten von iFixit haben nun getestet, wie gut dieses neue Material gegen Flüssigkeit, Schmutz und Kratzer gewappnet ist. Der erste Eindruck ist durchaus positiv – ob Kaffee, Olivenöl oder scharfe Sauce, mit Alkohol konnten alle Rückstände vollständig entfernt werden. Auch einen Kratztest mit einem Schlüssel übersteht die Hülle zunächst ohne sichtbare Schäden.
Diesen besseren Schutz gegen Flüssigkeiten und Kratzer verdankt das Material einer glatten, offenbar wasserfesten Beschichtung. Allerdings hat dieser Aufbau zwei Nachteile. Erstens reicht die Beschichtung nicht ganz bis zum Rand der Rückseite, an jener Stelle, an welcher der Stoff in den Kunststoff-Rahmen übergeht, kann Flüssigkeit eindringen und bleibende Flecken hinterlassen. Zweitens könnte sich diese Beschichtung mit der Zeit abnutzen.
iFixit beschädigt die Beschichtung testweise mit einem Messer, was ausreicht, um anschließend permanente Kaffeeflecken auf der Hülle zu hinterlassen. Da sich diese Flecken dann größtenteils unter der Beschichtung befinden, ist es nicht möglich, die Hülle dann noch zu reinigen. iFixit glaubt, dass TechWoven-Hüllen zwar weitaus länger halten werden als Apples FineWoven-Hüllen, allerdings fühlen sich Apples 69 Eure teure Hüllen durch die Beschichtung auch nach rutschigem Plastik an, so langlebig wie etwa Silikon-Hüllen sind diese dennoch nicht.

















