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Nach Galaxy Z Fold8: Kompaktes Flip-Smartphone sollte auch Update beim Formfaktor bekommen

Samsung Galaxy Z Flip 8 im Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Samsung Galaxy Z Flip 8 im Test
Samsung hat beim großen Galaxy Z Fold 8 endlich den Formfaktor der Fold-Reihe erweitert. Weg von dem länglichen Seitenverhältnis, hin zu einem breiteren, alltagstauglichen Außendisplay und einem besser nutzbaren Innenpanel. Genau diese Erweiterung wünschen wir uns nun im Test des Galaxy Z Flip 8 für die kleinen Falthandys von Samsung.

Unser Testbericht zum Galaxy Z Flip8 offenbart, dass im Flip-Segment das Samsung-Phone kaum wirkliche Konkurrenz besitzt. Am ehesten kommt das Razr 70 Ultra dem Gesamtpaket eines Galaxy Z Flip8 nahe, wobei das Motorola-Phone weder auf einen aktuellen Flagship-SoC setzt, noch beim Lautsprecher oder der Ausstattung überzeugen kann. Gerade mit Blick auf das Preisniveau, in dem sich die Flip-Handys bewegen. Die Preise des Galaxy Flip8 starten aktuell bei etwa 800 Euro (u.a. bei Amazon.de). 

Das Galaxy Z Flip8 ist zwar erstklassig aufgestellt im Flip-Segment, das in die Länge gezogene Design hat aus unserer Sicht aber nicht nur Vorteile im Alltag. Samsung sollte daher für die nächste Generation an einem Breitbild-Konzept, wie dem des Huawei Pura X, arbeiten. Mit Blick auf das Fold8 hat Samsung diesen Schritt im Fold-Bereich bereits erfolgreich vollzogen. 

Samsung sollte sich beim Flip9 an seinem Galaxy Z Fold8 orientieren

Ein Wechsel zu einer "Wide-Edition" des Flips – ähnlich wie Samsung es beim Fold8 vorgemacht hat – würde gewisse Schwächen bei der Nutzbarkeit im Alltag lösen. Die Konkurrenz aus dem Hause Huawei zeigt mit seiner Pura-Reihe, wie attraktiv breitere Formfaktoren im Flip-Format sein können. Breitere Bildschirme bieten im Alltag beim Tippen, Surfen und beim Betrachten von Videos im 16:9-Format erhebliche Vorteile, während das Gehäuse dünner gebaut werden kann. Auch das nahezu quadratische Außenpanel würde von einer "Wide-Edition" profitieren. Ein breiteres Galaxy Z Flip würde nicht nur das Tippen auf der internen Tastatur massiv komfortabler machen. Es würde im geschlossenen Zustand auch ein breiteres, vollwertiges Außendisplay ermöglichen.

Das Problem des aktuellen Galaxy Z Flip8 liegt auch in seiner Ergonomie. Durch das schmale und langgezogene 21:9-Display wandern die Lautstärketasten und der Fingerabdrucksensor im aufgeklappten Zustand so weit nach oben, dass sie einhändig kaum noch erreichbar sind – selbst bei großen Händen. Auch der Akku fällt bauartbedingt erneut sehr klein aus. Mit einem breiteren Gehäuse wären wohl nicht nur die Tasten besser erreichbar, sondern auch wahrscheinlich mehr Platz, um die Kapazität des 4.300-mAh-Akkus zu erhöhen. Platz für eine bessere Wärmeableitung gegen das Prozessor-Throttling würde angesichts unserer Testdaten auch Sinn ergeben

Ein „Galaxy Z Flip9 Wide“ wäre nach dem Erfolg des Fold8 insgesamt der logische nächste Schritt.

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Autor: Marcus Herbrich, 16.09.2026 (Update: 13.09.2026)