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Nach Ocarina of Time Remake: Nächstes Zelda-Spiel könnte lange auf sich warten lassen

Link in Zelda: Ocarina of Time
ⓘ Nintendo with edits
Das Zelda Ocarina of Time Remake für die Switch 2 erscheint in wenigen Tagen
Möglicherweise hat Nintendo EPD die Entwicklung des Remakes von Ocarina of Time geleitet, was bisherigen Leaks zum Switch-2-Spiel widersprechen würde. Ein Artikel von Japan Today verweist auf ein Team unter der Leitung des erfahrenen Produzenten Eiji Aonuma. Neue Entwickler und unterstützende Studios könnten dennoch dazu beitragen, Verzögerungen beim nächsten 3D-Zelda zu vermeiden.

Obwohl das Remake von Zelda: Ocarina of Time kurz vor der Veröffentlichung steht, ist weiterhin unklar, welches Studio das Switch-2-Spiel entwickelt hat. Ein Interview mit Nintendo-Produzent Eiji Aonuma liefert nun Hinweise. Gerüchten zufolge sollte Monolith Soft das Projekt geleitet haben, doch offenbar hat ein vertrautes Team die Produktion betreut.

Das Gespräch mit Japan Today könnte Fans beunruhigen, die auf ein neues 3D-Zelda der Hauptreihe warten. Für Tears of the Kingdom und Breath of the Wild ist Nintendo EPD verantwortlich gewesen. Sollte das Team auch das Remake betreut haben, könnte die Modernisierung von Ocarina of Time Ressourcen gebunden haben, die für den nächsten Teil benötigt werden.

Eine Mischung aus Erfahrung und neuen Perspektiven

Andererseits sind offenbar auch zahlreiche neue Entwickler zum Team gestoßen. Über Aonumas Team heißt es in dem Artikel: "Einige der jüngeren Mitglieder seines Teams haben das ursprüngliche Ocarina nie gespielt und bringen dadurch frische Perspektiven in die kreative Arbeit am Remake ein."

Der Produzent ergänzt: "Dieses Remake ist den jungen Leuten zu verdanken, die sich Gedanken darüber gemacht haben, wie sich das Spiel bestmöglich umsetzen lässt und wie es mit dem Controller in der Hand Spaß macht."

Wer unterstützt Nintendo EPD?

Weniger erfahrene Entwickler könnten die langjährigen Mitarbeiter von Nintendo EPD entlastet haben. Wie bei Tears of the Kingdom könnte Monolith Soft zudem eine wichtige Rolle als unterstützendes Studio übernommen haben. Bei dessen Entwicklung ist das für Xenoblade Chronicles bekannte Studio früh eingebunden gewesen, hat Animationen erstellt und am Aufbau der Open-World mitgewirkt.

Der für die Reihe zuständige General Manager Daiki Iwamoto hat bereits angedeutet, dass Monolith bei künftigen Zelda-Spielen eine entscheidende Rolle übernehmen würde. Im September 2026 hat ein norwegischer Händler das Unternehmen dann offenbar versehentlich als Entwickler des Remakes von Ocarina of Time genannt, bevor die Produktseite überarbeitet worden ist.

Ein weiterer Kandidat ist Grezzo. Das Studio hat unter anderem die Entwicklung von Ocarina of Time 3D und Link's Awakening koordiniert. Wenn das Switch-2-Spiel am 5. November erscheint, könnte der Abspann die Frage nach dem verantwortlichen Studio endlich klären.

Über einen möglichen Open-World-Nachfolger von TOTK ist bislang kaum etwas bekannt. In einem Interview mit 4Gamer Ende 2025 hat Aonuma angedeutet, dass Koei Tecmos Hyrule Warriors Einfluss auf den Titel haben würde. Beim derzeitigen Entwicklungstempo erscheint das nächste 3D-Zelda-Abenteuer allerdings erst 2029.

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Autor: Adam Corsetti, 29.10.2026 (Update: 29.10.2026)