Neobank Revolut unterstützt Street Mode nun auch per WLAN – Update erforderlich

Revolut hat die Sicherheitsfunktion Street Mode erweitert. Schon seit Ende 2025 gibt es diese Funktion, die vor allem den Diebstahl von Smartphones und das anschließende Erzwingen einer Überweisung in Anwesenheit eines Opfers erschweren soll. Befindet sich der Bankkunde außerhalb eines vertrauenswürdigen Ortes, etwa des Heims oder der Arbeitsstätte, dann ist eine Überweisung nur bis zu einem gewissen Betrag möglich. Bei uns sind es 100 Euro über einen Zeitraum von 24 Stunden, die ohne Verzögerung überwiesen werden können. Das Limit gilt auch für Systeme wie Wero.
Wer sich außerhalb eines vertrauenswürdigen Bereichs aufhält, muss eine einstellbare Verzögerung abwarten, die entweder 30 Minuten, eine Stunde oder sechs Stunden beträgt. Dann muss die Überweisung noch einmal bestätigt werden. Kriminelle sollen damit abgeschreckt werden.
Bisher konnten aber nur Orte über die Lokalisierung definiert werden. Mitunter weiß das Smartphone aber nicht genau, wo es ist. Wir haben auch schon erlebt, dass es Probleme mit der Lokalisierung gab und wir in den Street Mode daheim versetzt wurden.
Mit dem Hinzufügen von WLAN-SSIDs sollte dies nicht mehr passieren. Das Hinzufügen ist einfach. Befindet man sich in einem vertrauenswürdigen WLAN, dann schlägt einem Revolut in den Sicherheitseinstellungen dieses für ein Hinzufügen vor. Denkbar sind etwa das WLAN zuhause oder auch ein Firmen-WLAN, falls der Campus etwas größer ist. Es versteht sich von selbst, dass man tunlichst keine offenen WLAN-SSIDs hinzufügen sollte.
Laut unserem Test funktioniert der Revolut Street Mode mit Wifi ab der Version 10.149 unter iOS und damit vermutlich auch unter Android. Ältere Versionen zeigen zwar den Street Mode mit Wifi-Funktion in der App an, doch die Einstellung fehlt. Einen Hinweis darauf gibt es nicht, da Revolut das Changelog nur noch mit Allgemeinplätzen befüllt, statt sinnvolle Angaben zu machen.


Quelle(n)
Eigene Recherchen





