Neue Monde in Umlaufbahnen von Jupiter und Saturn entdeckt

Jupiter und Saturn sind die beiden größten Planeten in unserem Sonnensystem. Sie werden von zahlreichen Monden umkreist. Doch durch die Beobachtung dieser Gasriesen haben Astronomen kürzlich weitere Monde entdeckt. Tatsächlich wurden vier neue natürliche Satelliten um Jupiter und elf um Saturn gefunden.
Die Entdeckungen wurden vom Minor Planet Center bekannt gegeben. Bei diesen Himmelsobjekten handelt es sich jedoch nicht um besonders große Körper, da sie einen durchschnittlichen Durchmesser von etwa drei Kilometern haben. Darüber hinaus wurden weitere Merkmale enthüllt: ihre sehr weiten Umlaufbahnen und ihre extrem geringe Helligkeit (Magnitude) zwischen 25 und 27.

Daher ist es unmöglich, diese neuen Monde mit einem Amateurteleskop zu sehen. Um sie aufzuspüren, nutzten die Astronomen Scott Sheppard von der Carnegie Institution for Science, David Tholen von der University of Hawaii und Edward Ashton die hochleistungsfähigen Teleskope Magellan, Canada-France-Hawaii (CFHT) und Subaru. Somit besitzt Jupiter aktuell 101 und Saturn 285 Monde. Diese Zahlen könnten sich in den kommenden Jahren jedoch noch ändern.
Tatsächlich befinden sich derzeit mehrere Raumsonden auf dem Weg zum Jupiter, die weitere Entdeckungen machen könnten. Es ist zudem anzumerken, dass Monde schnell entstehen können, insbesondere in einer chaotischen Umgebung, in der Kollisionen zwischen Himmelsobjekten häufig vorkommen. Unter dem Einfluss der Schwerkraft können diese Fragmente anschließend verschmelzen und eine Umlaufbahn um den Planeten einschlagen.








