Neuer Polestar 2 will 2027 den BMW i3 schlagen

Polestar ersetzt seinen wichtigsten Verkaufsschlager und nimmt dabei direkt den BMW i3 ins Visier. Die Neuauflage verspricht mehr Platz, ein Fahrwerk mit Technologie aus dem Polestar 5 und erstmals eine sportliche, flache Karosserie.
Die Fakten im Überblick:
- Fahrwerk mit Erkenntnissen aus dem Polestar 5 (aktive Dämpfer, Lenkung)
- Mehr Länge und Platz im Fond, flachere Karosserie
- Neue Plattform, geteilt mit Volvo, Lotus und Zeekr
Technologie & Fahrwerk: Anspruch mit Polestar-5-Know-how
Der Nachfolger des Polestar 2 ist für 2027 angekündigt, die Vorstellung soll bereits im kommenden Jahr erfolgen. Es ist das erste Modell der Marke, das einen bestehenden Wagen ersetzt. Fahrdynamik-Chef Joakim Rydholm erklärte gegenüber Auto Express, der neue Polestar 2 müsse den kommenden BMW i3 schlagen – formuliert als klarer Entwicklungsanspruch. Technisch setzt Polestar auf eine neue Elektroplattform, die konzerneigene Marken wie Volvo, Lotus und Zeekr teilen sollen. Aus der Entwicklung des Gran Tourers Polestar 5 fließen aktive Dämpfer und Lenkungsabstimmung in das neue Fahrwerk ein. Ob das adaptive MagneRide-Fahrwerk des Flaggschiffs im Mittelklasse-Stromer wirtschaftlich darstellbar ist, ist laut Rydholm noch offen. Eine 800-Volt-Architektur wird für künftige Modelle erwartet, bestätigt ist sie nicht.
Ausstattung, Kontext & Konkurrenz: Flacher, länger, ohne Preis
Designchef Philipp Römers und CEO Michael Lohscheller streben eine flachere, sportlichere Karosserie an. Der aktuelle 2 misst gut 4,6 Meter, eine Streckung um etwa 100 Millimeter brächte ihn auf die Länge des BMW i3 und schafft mehr Platz im Fond, eine der häufigsten Kritiken am bisherigen Modell. Innenraum: fahrerorientiertes Cockpit mit geneigtem Bildschirm und kräftigeren Farben. Das Facelift-Modell leistet je nach Variante 268 bis 416 PS, die Langstreckenversion erreicht 408 Meilen. Das Schwestermodell Volvo EX60 spannt 369 bis 571 PS und 503 Meilen auf. Preise für den neuen 2 und den BMW i3 sind bisher nicht genannt. Mit der Neuauflage adressiert Polestar die zentralen Schwächen des aktuellen Modells. Der Aufbruch gegen den BMW i3 zeigt, wie hoch der Hersteller die Messlatte legt – belastbare Daten folgen erst mit der Vorstellung 2027.
Quelle(n)
Autoexpress, Polestar Bildquelle: Polestar





