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NexDock: Feuer in der Fabrik, Verzögerung der Auslieferung

Die Überreste der verbrannten und geschmolzenen NexDocks (Quelle: thurrott.com)
Die Überreste der verbrannten und geschmolzenen NexDocks (Quelle: thurrott.com)
Ein Feuer in der Fabrik des Startups NexDocks hat große Teile der Produktion zerstört. Für die Auslieferung der Docks wird somit eine Verzögerung von bis zu drei Monaten erwartet.

Continuum ist eines der wichtigsten Features von Windows 10 Mobile. Mit diesem Feature kann aus einem Smartphone mit angeschlossener Dock, Tastatur und Bildschirm ein kleiner PC werden, so will Microsoft seinem erfolglosen Mobil OS in der Zukunft doch eine Nische schaffen, vor allem im Bereich Produktivität.

NexDock ist ein Startup, das von diesem Feature profitieren möchte. Die Idee: Eine Dock in Form eines Laptops, sodass man einfach sein Smartphone mit dem Laptop verbindet und es so zu einem funktionsfähigen PC macht - ganz ähnlich wie das Asus PadFone Konzept, nur eben mit Windows 10 Mobile mit Continuum statt mit dem reinen Mobilsystem Android.

Nun ist bei der Produktion der Docks aber zum GAU gekommen, jedenfalls für Käufer, die schon ungeduldig auf die NexDocks warten. Und zwar ist in der Fabrikhalle des Auftragsfertigers von NexDock ein Feuer ausgebrochen, dass die Produktion anscheinend zu großen Teilen zerstört hat - für die kleine Firma sicherlich eine Katastrophe. Genau kann man das noch nicht sagen, da die Fabrikanlage durch die Polizei gesperrt ist. 

Es ist zu erwarten, dass die NexDocks somit später auf den Markt kommen als eigentlich geplant.

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Autor: Benjamin Herzig, 28.06.2016 (Update: 28.06.2016)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.