Ninkear L20 Mini-PC: 8-Kern-CPU und umfangreicher Konnektivität

Ninkear ist im Bereich der Mini-PCs ein etablierter Name. Wir haben das M7-Modell des Unternehmens im vergangenen Jahr getestet und waren größtenteils zufrieden.
Nun hat das Unternehmen einen neuen Mini-PC mit einem Intel-Lunar-Lake-Prozessor angekündigt. Der L20 soll trotz seiner kompakten Bauweise eine solide Rechenleistung und KI-Funktionen bieten.
Konkret ist der Mini-PC mit einem Intel Core Ultra 5 226V, 16 GB LPDDR5X-RAM und einer bis zu 1 TB großen SSD ausgestattet.
Der Intel Core Ultra 5 226V ist mittlerweile fast zwei Jahre alt und wurde Mitte 2024 auf den Markt gebracht. Der 8-Kern-Prozessor aus der Lunar-Lake-Generation hat eine TDP von 17 W und kann in synthetischen Benchmarks mit einem modernen AMD Ryzen AI 7 445 APU mithalten.
Einfach ausgedrückt dürfte die Gesamtleistung des L20-Mini-PCs für die meisten Nutzer keinen Grund zur Klage geben. Aufgrund seiner kompakten Bauweise mit einem Volumen von nur 0,66 Litern ist kein Platz für eine dedizierte Grafikkarte vorhanden, was jedoch verschmerzbar ist. Die integrierte Intel Arc 130V liefert dennoch eine ordentliche Leistung und kann mit der Radeon 780M mithalten, die in vielen günstigen Mini-PCs zum Einsatz kommt.
Auch die Anschlussausstattung kann sich sehen lassen und umfasst:
- Fünf USB-3.0-Typ-A-Anschlüsse
- USB 4, USB 3.0 Typ C und USB 2.0 Typ A
- DisplayPort (4K bei 60 Hz) und HDMI (4K bei 120 Hz)
- 2,5-Gigabit-Ethernet
Die Basisversion des Ninkear L20 ist mit dem bereits erwähnten Intel Core Ultra 5 226V, 16 GB RAM und einer 512 GB großen SSD ausgestattet. Sie kostet 699 Euro, während die Variante mit 1 TB Speicher weitere 100 Euro kostet.
Mögliche Alternative: GMKtec M6 Ultra (aktuell 598,98 Euro auf Amazon).













