MSI Raider 16 Max HX kostet über 3.000 Euro und verfügt nicht einmal über Advanced Optimus oder G-Sync

In MSIs umfangreichem Portfolio an Gaming-Laptops bilden die Raider- und Titan-Serien die absolute Oberklasse und stehen für das Beste, was der Hersteller zu bieten hat. Diese Modelle sind üblicherweise mit zahlreichen Zusatzfunktionen ausgestattet, passend zu den High-End-Prozessoren und den entsprechend hohen Preisen. Der neue Raider 16 Max HX liefert in einem Bereich überzeugende Ergebnisse, verzichtet jedoch an anderer Stelle auf einige bei Gaming-Laptops gängige Display-Features.
Leistungstechnisch macht der Raider 16 Max HX seinem Namen alle Ehre. Benchmarks zeigen, dass er dank der Core Ultra 9 290HX Plus-CPU nahezu alle 16-Zoll-Gaming-Laptops in unserer Datenbank übertrifft. Voraussetzung ist jedoch, den Apex-Modus oder den Cooler Boost zu aktivieren, um das GPU-Leistungslimit von 175 W vollständig auszuschöpfen, wie bereits erwähnt.
Enttäuschend ist hingegen der Verzicht auf Advanced Optimus und G-Sync, insbesondere im Vergleich zu Konkurrenzmodellen wie dem Razer Blade 16. Stattdessen kommt lediglich ein klassischer MUX-Switch zum Einsatz, der das Umschalten zwischen integrierter und dedizierter Grafik nur über einen Neustart ermöglicht. Dieser Ansatz findet sich auch bei anderen aktuellen MSI-Geräten wie dem Titan 18 HX und dem Raider 18 HX wieder.
Möglicherweise hängt die fehlende Unterstützung mit Einschränkungen des Displays oder der Stromversorgung zusammen. Das verbaute Samsung-Panel ähnelt zwar dem des genannten Razer-Modells, ist jedoch nicht identisch (ATNA60HU01-0 vs. ATNA60HU06-0). Dieser kleine Unterschied in der Panel-Version könnte hier entscheidend sein.
Lesen Sie unseren vollständigen Testbericht zum neuen Raider 16 Max HX, um mehr über dieses 16-Zoll-Flaggschiff unter den Gaming-Laptops zu erfahren.


























