Dieses simple Feature wollen wir in mehr Gaming-Laptops sehen

Das MSI Raider 16 Max hat auf der CES 2026 als erstes 16-Zoll-Modell der Raider-Familie debütiert. MSI hat sich dabei jedoch nicht für den einfachen Weg entschieden, denn beim Raider 16 Max handelt es sich um ein komplett neues Design und nicht nur um eine kleinere Version des größeren 18-Zoll-Modells Raider 18 HX. Dadurch besitzt der Laptop mehrere äußere Merkmale, die beim älteren Schwestermodell fehlen, darunter eine Funktion, die besonders praktisch ist.
Die Unterseite des neuen Raider 16 Max verfügt über eine integrierte Serviceklappe, die einen schnelleren Zugriff auf die beiden M.2-SSD-Steckplätze und die zwei DDR5-SODIMM-Steckplätze ermöglicht. Statt wie bei den meisten Laptops die gesamte Bodenplatte für einfache Upgrades entfernen zu müssen, müssen Besitzer beim Raider 16 Max lediglich die zwei Schrauben lösen, mit denen die Serviceklappe befestigt ist. Dieser Ansatz spart nicht nur Zeit, sondern senkt auch die Einstiegshürde für Endnutzer, die mit Upgrades möglicherweise weniger vertraut sind oder sich dabei weniger sicher fühlen.
Der wohl größte Vorteil der Serviceklappe besteht darin, dass keine Garantieaufkleber oder Garantiesiegel beschädigt werden müssen, wie sie häufig bei älteren MSI-Modellen zu finden sind. Die Bodenplatte vieler Laptops lässt sich mitunter nur schwer öffnen, weshalb das Risiko versehentlicher Beschädigungen durch diesen Ansatz deutlich sinkt.
Direkten Zugriff auf das austauschbare M.2-WLAN-Modul, den Hauptakku auf Li-Ion-Basis oder die Kühllösung gewährt die Serviceklappe des Raider 16 Max leider nicht. Falls nötig, lässt sich die gesamte Bodenplatte aber weiterhin vergleichsweise einfach entfernen.
Weitere Informationen sind in unserem ausführlichen Testbericht zum Raider 16 Max zu finden.




