Der im MSI Cubi 3MG verbaute Core Ultra 9 386H kann in bestimmten Laptops bis zu 25% schneller werkeln
Der Panther Lake-H-Prozessor beeindruckt in diesem Format und stellt gegenüber der CPU im Cubi AI+ 2MG ein deutliches Upgrade dar, der extrem kleine Formfaktor hat die Leistung aber etwas eingeschränkt.
Der neue MSI Cubi NUC für 2026 wird mit einer Panther-Lake-CPU der H-Serie ausgeliefert, die den Lunar-Lake-Prozessor des Vorjahresmodells ersetzt. Panther Lake kann deutlich höhere Taktraten erreichen als die Lunar-Lake-Optionen der letzten Generation, zumal derselbe Prozessor im Cubi NUC von 2026 auch in Gaming-Laptops wie dem Razer Blade 16 zum Einsatz kommt. Im MSI-Mini-PC sind wegen des kleineren Formfaktors allerdings einige Kompromisse nötig.
Wie die Vergleichsdiagramme unten zeigen, ist der Core Ultra 9 386H im Cubi NUC AI+ 3MG bei der reinen Multi-Thread-Leistung über 60 Prozent schneller als der Core Ultra 7 258V im Cubi NUC AI+ 2MG. Die Leistungsaufnahme liegt dabei nur wenige Watt höher, sodass der deutliche Performance-Vorteil lediglich mit einem um 8 Prozent höheren Strombedarf einhergeht und die Effizienz entsprechend steigt.
Problematisch wird es beim Vergleich des neuen MSI-Mini-PCs mit Laptops, die denselben Core Ultra 9 386H nutzen. Das Razer Blade 16 arbeitet beispielsweise 20 bis 25 Prozent schneller als der MSI, weil das deutlich größere Gehäuse und die leistungsfähigere Kühlung mehr Spielraum bieten. Im MSI kann derselbe Prozessor seine Turbo-Boost-Taktraten dagegen nur rund 20 Sekunden halten, bevor er drosseln muss, was sich unten an den anfänglichen Spitzen bei den CineBench R15 xT-Werten und der Leistungsaufnahme unter Prime95 zeigt.
Der Cubi NUC AI+ 3MG von 2026 ist zweifellos ein großer Fortschritt gegenüber seinem Vorgänger, hätte angesichts der Leistung des Core Ultra 9 386H in anderen Geräten aber noch schneller sein können. Weitere Details und Benchmarks sind in unserem umfangreichen englischen Testbericht zum Mini-PC zu finden.
Autor des Originals:Allen Ngo - Lead Editor U.S. - 5562 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2011
Nach meinem Abschluss in Umwelthydrodynamik an der Universität von Kalifornien studierte ich Reaktorphysik und erhielt vom US NRC die Lizenz zum Betrieb von Kernreaktoren. Man gewinnt ein erstaunliches Maß an Wertschätzung für alltägliche Unterhaltungselektronik, nachdem man mit modernen Reaktorsystemen gearbeitet hat, die erstaunlicherweise noch immer von Computern aus den 80er Jahren betrieben werden. Wenn ich nicht gerade die US-Seite von Notebookcheck betreue, verfolge ich gerne die eSports-Szene und die neuesten Nachrichten aus dem Gaming-Bereich.
Übersetzer:Enrico Frahn - Senior Tech Writer - 8416 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.