Nintendo Japan hat angekündigt, dass der Konzern im My Nintendo Store alleine in Japan bereits 2,2 Millionen Bewerbungen von Kunden erhalten hat, welche die Konsole direkt beim Hersteller vorbestellen wollen. Zum Vergleich: Die Nintendo Switch der ersten Generation konnte in Japan im ersten Monat der Verfügbarkeit "nur" 360.000 Verkäufe verzeichnen. Damit würde sich der Nachfolger sechsmal besser verkaufen, wenn jeder dieser Anträge zu einem Kauf führt.
Das dürfte allerdings nicht der Fall sein, denn Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa gibt an, dass dieses Interesse die Erwartungen von Nintendo bei Weitem übertreffen würde, und der Konzern nicht annähernd so viele Konsolen vom My Nintendo Store zum Launch am 5. Juni ausliefern kann. Nintendo setzt auf ein Zufalls-System, das entscheidet, welche Kunden die Konsole letztendlich bestellen können, der Gaming-Gigant warnt aber davor, dass aufgrund der hohen Nachfrage viele Interessenten leer ausgehen werden. Um die sehr hohe Nachfrage zu befriedigen, will Nintendo die Produktion der Switch 2 weiter erhöhen.
Diese sehr hohe Nachfrage in Japan muss allerdings nicht bedeuten, dass die Konsole auch im Rest der Welt so erfolgreich sein wird. Denn in Japan wird die Konsole in einer "Japan-only"-Version für nur 49.980 Yen (ca. 309 Euro) angeboten. Diese Variante unterstützt nur japanisch, und kann auch nur mit einem japanischen Nintendo-Account verknüpft werden, dafür ist die Konsole deutlich günstiger. Die internationale Version der Konsole, die hierzulande 469 Euro kostet, wird in Japan für 69.980 Yen (ca. 432 Euro) angeboten. In Europa kann die Nintendo Switch 2 nach wie vor bei einigen Händlern vorbestellt werden, wie ein Blick auf den Preisvergleich zeigt.















