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Nvidia: 7 Neue GeForce 400M Grafikkarten (mit Benchmarks)

Die neuen Grafikkarten sind Ableger der Fermi Architektur und basieren auf die GF108, GF106 und GF104 Kerne. Sie bieten DirectX 11 Support und positionieren sich in der Mittelklasse bis zum High-End Bereich.

Die neuen Grafikkarte sind nicht nur abgespeckte GeForce GTX 480M Chips, sondern die Architektur wurde speziell für den Consumer Markt angepasst. Durch diese Änderungen lässt sich auch nicht mehr von der gesamten Shaderzahl auf die Leistung im Vergleich zu älteren Grafikkarten schließen.

Die Grafikkarten selbst basieren auf 3 verschiedene Chips, den GF104 (max. 384 Shader), GF106 (max. 192 Shader) und GF108 (max. 96 Shader). Diese unterscheiden sich bei der Architektur nicht.

Im Vergleich zur älteren Generation bieten die neuen 400M Grafikkarten einige neue Funktionen. Die Kerne unterstützen nun DirectX 11 und sollen besonders durch ihre (im Vergleich zur Konkurrenz) starke Tessellation Leistung überzeugen. Im Test konnte dies eine GTX 460M und GT 420M unter Beweis stellen.

Eine weitere Neuheit bei den GF104/106/108 Chips ist die Unterstützung der Bitstream Übertragung von HD Audio (Dolby True HD und DTS-HD) per HDMI Anschluss.  

Außerdem bewirbt Nvidia die neue Vision 3D Unterstützung der 400M Serie. Damit können 3D Inhalte auf einen 3D Fernseher (per HDMI 1.4a) oder ein internes 3D Display übertragen werden. Dies muss jedoch vom Notebookhersteller verbaut werden.

Auffallend ist, das Nvidia keine neuen Einstiegsgrafikkarten vorgestellt hat (also keine direkten Nachfolger der GeForce G310M). Aufgrund der kommenden schnelleren integrierten Grafikchips in den Sandy Bridge Prozessoren von Intel und Fusion Produkten von AMD ist dies jedoch nicht verwunderlich.

Die Performance der neuen Generation konnten wir anhand von zwei Testgeräten bereits evaluieren. Das Toshiba Qosmio X500 hatte eine GeForce GTX 460M, die sich im Schnitt oberhalb der Mobility Radeon HD 5850 / GeForce GTX 285M positionierte. Detaillierte Ergebnisse finden Sie auf der Einzelseite der GeForce GTX 460M.

Das zweite Testgerät war ein Acer Aspire 5745PG mit GeForce GT 420M. Diese konnte sich in etwa auf Niveau der GT 330M einreihen. Mehr Details hierzu auch auf der Grafikkartenseite der GeForce GT 420M.

GPU Cores Graphics Clock / Shader Clock Memory Clock Memory Type Memory Width Max Memory Features
GeForce GTX 470M 288 550 / 1100 1250 GDDR5 192 Bit 1 GB PhysX, Verde Drivers,CUDA, 3D Vision, SLI, Optimus
GeForce GTX 460M 192 675 / 1350 1250 GDDR5 192 Bit 1 GB PhysX, Verde Drivers,CUDA, 3D Vision, SLI, Optimus
GeForce GT 445M 144 590 / 1180 800/1250 DDR3/GDDR5 128/192 Bit 1 GB PhysX, Verde Drivers,CUDA, 3D Vision, Optimus
GeForce GT 435M 96 650 / 1300 800 DDR3 128 Bit 1 GB PhysX, Verde Drivers,CUDA, 3D Vision, Optimus
GeForce GT 425M 96 560 / 1300 800 DDR3 128 Bit 1 GB PhysX, Verde Drivers,CUDA, 3D Vision, Optimus
GeForce GT 420M 96 500 / 1000 800 DDR3 128 Bit 512 MB PhysX, Verde Drivers,CUDA, 3D Vision, Optimus
GeForce GT 415M 48 500 / 1000 800 DDR3 128 Bit 512 MB PhysX, Verde Drivers,CUDA, 3D Vision, Optimus
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Autor: Klaus Hinum,  3.09.2010 (Update:  9.07.2012)
Klaus Hinum
Klaus Hinum - Founder, CTO - @klaushinum
Als Gründer von Notebookcheck und Tech-Enthusiast kümmere ich mich hauptsächlich um technische Themen und auch die Weiterentwicklung unserer Plattform. Direkt nach dem Doktorat in Informatik startete ich Vollzeit bei Notebookcheck durch.