Nachdem der Nvidia N1x ARM-Chip bereits einen Geekbench 6 CPU-Benchmark-Durchlauf absolviert hat, wurde der Chip nun erstmals auch bei Geekbench 6 OpenCL getestet, womit nähere Details zur Ausstattung des integrierten Grafikchips bestätigt werden. Der Chip soll als direktes Konkurrenzprodukt zu einer zukünftigen Generation von AMD Ryzen Strix Halo positioniert werden, also zum Nachfolger des AMD Ryzen AI Max+ 395.
Mit zehn ARM Cortex-X925 und zehn Cortex-A725 Prozessorkernen sowie einer leistungsstarken iGPU dürfte der Chip sowohl für Gaming-Laptops als auch für mobile Workstations geeignet sein. Laut Geekbench besitzt der N1x einen Grafikchip mit 48 Compute Units, also mit 6.144 CUDA-Recheneinheiten. Damit besitzt die GPU gleich viele Shader wie die Desktop-Version der GeForce RTX 5070 (ca. 649 Euro auf Amazon), und immerhin 4,3 Prozent mehr Recheneinheiten als die Nvidia GeForce RTX 5070 Ti Laptop-GPU.
Tatsächlich entspricht die Ausstattung des Nvidia N1x praktisch exakt jener des Nvidia GB10 Grace Blackwell "AI-Superchip", sodass es nahe liegt, dass Nvidia diesen Chip in einem für Laptops angepassten Package und mit Gaming-optimierten Treibern neu auflegt. Unklar ist bisher, mit welcher Verlustleistung der Chip in Laptops betrieben werden soll, was sich deutlich auf die Performance auswirken dürfte.
Das Geekbench Benchmark-Resultat fällt noch relativ gering aus, was für frühe Prototyp-Chips nicht ungewöhnlich ist. Laut der jüngsten Gerüchte dürfte der Nvidia N1x frühestens Anfang 2026 auf den Markt kommen. Der Chip soll bis zu 128 GB LPDDR5x-Arbeitsspeicher unterstützen, auf den sowohl der Prozessor als auch der Grafikchip zugreifen können.













