Am 23. Juli 2025 kündigte US-Präsident Donald Trump in einer Grundsatzrede einen umfassenden Plan zur Neuausrichtung der nationalen KI-Politik an. Im Zentrum seiner Ausführungen stand der technologische Wettbewerb mit China, den die USA nach seinen Worten begonnen hätten und auch für sich entscheiden würden.
Lockerung regulatorischer Vorgaben
Die geplante Lockerung regulatorischer Vorgaben solle sicherstellen, dass der amerikanische Vorsprung nicht durch übermäßige Auflagen gefährdet werde. Kurz nach der Ansprache veröffentlichte das Weiße Haus ein entsprechendes Maßnahmenpaket, das drei neue Erlasse und rund 90 Handlungsempfehlungen umfasst.
Weniger Umweltauflagen und keine bundesstaatlichen Sonderregelungen
Konkret sieht der Plan nach Verlautbarungen des Weißen Hauses vor, Umweltauflagen für den Bau von Rechenzentren zu lockern und bundesstaatliche Sonderregelungen zu unterbinden. KI-Exporte in befreundete Länder sollen deutlich ausgeweitet werden. Auch frühere Exportbeschränkungen, etwa für Chips von Nvidia, wurden bereits rückgängig gemacht. Vizepräsident JD Vance begründete diesen Kurs mit dem Ziel, eine „Try-First-Kultur“ zu etablieren, in der technologische Entwicklung Vorrang hat.
Frei von ideologischer Voreingenommenheit
Zugleich sollen KI-Systeme, die für staatliche Aufträge infrage kommen, künftig frei von ideologischer Voreingenommenheit sein. Laut einem Sprecher des Weißen Hauses sollen Programme, die etwa Diversität oder Antidiskriminierung thematisieren, von Bundesaufträgen ausgeschlossen werden. Unternehmen, die sich nicht an diese Vorgabe halten, könnten bei künftigen Ausschreibungen benachteiligt werden.
Parallelen zu Grok
Parallelen zeigen sich auch bei Elon Musks Chatbot Grok. Dieser wurde nach internen Änderungen dafür kritisiert, rassistische Inhalte zu verbreiten und einseitige Positionen zu vertreten. Die neue US-Strategie könnte eine ähnliche Ausrichtung auf breiter politischer Ebene fördern.














