Nvidia RTX Spark: Zweite günstigere Konfiguration durch neuesten Treiber bestätigt

Nvidia hat den Arm-basierten RTX Spark Chipsatz am 31. Mai angekündigt und zugleich erste damit ausgestattete Notebooks vorgestellt. Neben einigen technischen Daten hat das Unternehmen bestätigt, dass mehrere Konfigurationen geplant sind. Der erste offizielle native GeForce-Grafiktreiber liefert nun Hinweise auf eine zweite Ausführung.
Wie Windows Latest entdeckt hat, enthält der Treiber 616.00 für Microsofts RTX Spark Dev Box die Datei "nv_surface_woa.inf", in der zwei Grafikkonfigurationen aufgeführt sind. Bei der bereits von Nvidia angekündigten Variante handelt es sich um eine Blackwell-GPU mit 6.144 CUDA-Kernen. Die zweite Ausführung ist mit 5.120 CUDA-Kernen etwas schwächer ausgestattet.
Welche weiteren Unterschiede die Konfiguration mit 5.120 CUDA-Kernen aufweist, ist nicht bekannt. Auch zur Zahl der CPU-Kerne und zur KI-Leistung dieser Variante liegen keine Angaben vor. Der RTX-Spark-Chip bietet maximal eine Grace-CPU mit 20 Kernen, eine KI-Leistung von bis zu 1 Petaflop und bis zu 128GB gemeinsamen Speicher. Möglicherweise unterscheiden sich die beiden Konfigurationen ausschließlich bei der Zahl der CUDA-Kerne, ähnlich wie bei Apples Prozessoren der M-Serie.
Neben der zweiten CUDA-Konfiguration erwähnt das Treiberpaket auch ein "NVIDIA Desktop Device" und eine "Nvidia NPU". Der erste Eintrag könnte mit der Surface RTX Spark Dev Box zusammenhängen, weitere Informationen lassen sich dem Treiber jedoch nicht entnehmen.
Kürzlich ist der RTX-Spark-Chip in einem Surface-Laptop-Ultra-Testsystem mit einer 20-Kern-CPU bei Cinebench aufgetaucht. Die Leistung konnte mit AMDs Ryzen AI Max+ 395 und Intels Core Ultra X9 388H mithalten, lag bei der Single- und Multi-Core-Leistung jedoch hinter Qualcomms Snapdragon X2 Elite und Apples M5 Max.










