Nvidia soll GeForce RTX GPU-Preise erneut um bis zu 30% erhöhen

Die günstigste Nvidia GeForce RTX 5080 kostet heute schon rund 1.200 Euro, während dasselbe Modell im Winter noch für 950 Euro zu bekommen war. Doch das Ende der steigenden Grafikkarten-Preise ist noch längst nicht in Sicht. Laut eines Berichts der Economic Daily News Taiwan erhöht Nvidia die Preise für GPU-Packages, die sowohl einen Grafikchip als auch den zugehörigen Grafikspeicher umfassen, um 20 bis 30 Prozent.
Es handelt sich dabei schon um die dritte gravierende Nvidia GPU-Preiserhöhung seit Januar, wobei die letzte Preiserhöhung im Mai nur die GeForce RTX 5090 betroffen hat, diese jüngste Preiserhöhung soll dagegen für alle Modelle gelten. Dadurch bezahlen Board-Partner fast ein Drittel mehr als bisher für GPUs. Die Preissteigerung dürfte spätestens dann an Endverbraucher weitergereicht werden, wenn die aktuellen Lagerbestände erschöpft sind.
Da sich die Situation rund um Lagerbestände und Preise von GDDR-Grafikspeicher derzeit von Monat zu Monat ändert, sollen selbst Grafikkarten-Hersteller nicht abschätzen können, wie sich die Preise für Gaming-Grafikkarten über die kommenden Monate entwickeln werden. Da die DRAM-Krise voraussichtlich mindestens bis 2028 andauert, ist davon auszugehen, dass die Preise mittelfristig weiter steigen werden, bevor die Preise durch erweiterte Produktions-Kapazitäten und eine dadurch verbesserte Verfügbarkeit wieder sinken sollen. Auch AMD und Intel haben die Preise für GPUs und Grafikspeicher in diesem Jahr bereits erhöht. Gaming-Enthusiasten können der DRAM-Krise kaum entfliehen, nachdem auch die Sony PlayStation 5, das Steam Deck und die Nintendo Switch 2 bereits Preiserhöhungen erhalten haben.







