OnePlus 16: Großes Kamera-Upgrade erwartet aber OxygenOS ist tot

Der ehemalige Glanz von OnePlus ist ohnehin bereits stark verblasst seitdem die ehemaligen Flaggschiff-Killer stark an der Verwässung ihrer ehemaligen DNA gearbeitet haben. Das OnePlus 15 brachte dann auch noch das Ende für die Hasselblad-Kamera und jetzt steht ein weiterer großer Einschnitt durch die Muttergesellschaft bevor, wie Smartprix auf Basis von Aussagen eines "höchst zuverlässigen" Industrie-Insiders berichtet. Nicht nur OxygenOS - die jahrelang als eine der schnellsten Android-Oberflächen geschätzt war, auch Realme UI, das Pendent auf Realme-Phones stehen offenbar vor dem Aus.
Das soll nicht den finalen Todesstoß für Realme und OnePlus als Marken bedeuten, wird zwar betont, dennoch dürfte ein weiteres Stück an Individualität für diese Brand verloren gehen, denn künftig soll auf den Smartphones von OnePlus und Realme schlicht ColorOS zum Einsatz kommen, also die Standard Oppo-Oberfläche. Wie eigenständig OnePlus und Realme künftig noch agieren können, bleibt abzuwarten, in Indien wurde etwa bereits das OnePlus-Service unter dem Dach von Oppo konsolidiert. Und dennoch scheint ein finales Ende von OnePlus noch nicht in greifbarer Nähe sein, wie etwa ein Weibo-Post von Digital Chat Station nahelegt.
Der ebenfalls als sehr zuverlässig geltende Leaker aus China hat konkrete Kamera-Specs des OnePlus 16 gepostet, die ein Kamera-Upgrade für den Nachfolger des OnePlus 15 (hier bei Amazon erhältlich) in Aussicht stellen. Demnach wird der 50 Megapixel 1/1.56 Zoll Sensor der Hauptkamera durch einen größeren 1/1.4 Zoll Sensor mit 200 Megapixel Auflösung ersetzt, bei den kleineren 50 Megapixel Ultraweitwinkel- und 3,5x Telefoto-Kameras dürfte sich dagegen weniger tun. Finalisiert seien diese Specs allerdings noch nicht, so der Leaker auf Weibo - angesichts des Umbaus bei Oppo wäre durchaus auch möglich, dass es das OnePlus 16 gar nicht mehr nach Europa schaffen wird.












