Ein mechanischer Helfer, der putzt, Wäsche wäscht oder Essen serviert – ein Wunschtraum vieler Menschen, der aber trotz des erheblichen Fortschritts in der Robotik noch in weiter Ferne zu sein scheint. Eine Ankündigung von Elon Musk lässt robotische Haushaltshelfer nun zumindest in greifbare Nähe rücken. Wie der Tesla-Chef auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos angekündigt hat, soll der Optimus-Roboter ab Ende 2027 auch an Privatpersonen verkauft werden.
Optimus arbeitet bereits in Tesla-Fabriken und übernimmt dort einfache Sortier- oder Transportaufgaben. Die im Dezember vorgestellte 2. Generation des humanoiden Roboters ist leichter, schneller und hat deutlich feinere Hände. Damit wäre es denkbar, dass er in Zukunft auch für komplexere Aufgaben eingesetzt wird – und sich eventuell auch in Privathaushalten als nützlich sein könnte. So sieht das offenbar auch Elon Musk.
Wie Musk bestätigt, soll der Tesla-Roboter 2026 in den eigenen Autofabriken auch für komplexere Aufgaben eingesetzt werden. Ob Optimus es 2027 wirklich in Wohnungen und Häuser schaffen wird, steht damit aber noch nicht fest. Das knüpft Tesla nämlich an strenge Sicherheitsbedingungen. Wie viel der Roboter kosten könnte, kann nur spekuliert werden. Tesla hat jedoch schon früher verkündet, dass man hier einen Preis von unter 30.000 US-Dollar anpeilt.
Auf Reddit stößt Musk mit seinen Ankündigungen auf wenig Gegenliebe. Dass Optimus 2027 tatsächlich an Privatpersonen verkauft wird, glaubt fast niemand – mit Verweis auf frühere, nicht eingehaltene Versprechen, etwa zu Full Self-Driving, Robotaxis oder dem neuen Roadster. Unter Investoren scheint das anders auszusehen. Der Tesla-Aktie haben die Neuigkeiten jedenfalls einen ordentlichen Sprung beschert.
Quelle(n)
Bloomberg (Paywall)












